Dreamers

Film von Joy Gharoro-Akpojotor (2025) From Wikipedia, the free encyclopedia

Dreamers ist ein britischer Spielfilm von Joy Gharoro-Akpojotor aus dem Jahr 2025.

TitelDreamers
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2025
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Dreamers
Produktionsland Vereinigtes Königreich
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2025
Länge 78 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Joy Gharoro-Akpojotor
Drehbuch Joy Gharoro-Akpojotor
Produktion Emily Morgan
Musik Ré Olunuga
Kamera Anna Patarakina
Schnitt Arttu Salmi
Besetzung
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Handlung

Isio lebt ohne Papiere in Großbritannien. Als sie aufgegriffen wird, landet sie im Abschiebezentrum Hatchworth. Trotz bürokratischer Härten und existenzieller Unsicherheit finden Isio und Farah zueinander. Sie lernen unerwartet Liebe, Freundschaft und auch Freiheit kennen.[2][3]

Veröffentlichung

Die Weltpremiere von Gharoro-Akpojotors Debütfilm[4] fand im Februar 2025 im Rahmen der 75. Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale) statt. Dort wurde das Werk in die Sektion Panorama aufgenommen.[2] Dreamers lief im Rahmen des Queerfilmfestivals 2025. Der deutsche Kinostart erfolgte am 11. Dezember 2025.[5]

Rezeption

Anja Kümmel gefällt, dass sich Gharoro-Akpojotor auf die individuellen Schicksale ihrer Figuren konzentriert und damit der kollektivierenden Sprache der Politik und Medien den Wind aus den Segeln nimmt, die „die Migrant:innen“, „die Asylbewerber:innen“ zu einer amorphen Masse verschwimmen lässt. Kümmel bemerkt, dass es in Dreamers gelingt, innerhalb eines feindlichen Systems, die kleinen Momente der Freude, der Gemeinschaft, der Sinnlichkeit Raum zu geben. Sie sieht im Umgang mit diesen Fragen die Stärke des Films: „Mit großer Kraft beschwört er ephemere utopische Räume inmitten eines dystopisch anmutenden Umfelds, Momente, die notwendig, wenn auch flüchtig sind, verändern sie doch für immer die diejenigen, die sie erleben. Oder, wie Farah es ausdrückt: „Freiheit beginnt im Kopf.““[6]

Verena Schmöller bemerkt, dass die Darstellerinnen in ihrem Spiel die allgegenwärtige Furcht überzeugend durchscheinen lassen. „Isio und Farah schaffen es nur in den intimen Momenten, sich für kurze Zeit davon zu befreien. Und träumen weiter.“[7]

Einzelnachweise

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