Druogno
italienische Gemeinde
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Druogno ist eine Gemeinde in der italienischen Provinz Verbano-Cusio-Ossola (VB) in der Region Piemont.
| Druogno | ||
|---|---|---|
| Staat | Italien | |
| Region | Piemont | |
| Provinz | Verbano-Cusio-Ossola (VB) | |
| Koordinaten | 46° 8′ N, 8° 28′ O | |
| Höhe | 836 m s.l.m. | |
| Fläche | 29 km² | |
| Einwohner | 1.039 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Fraktionen | Albogno, Coimo, Gagnone, Orcesco, Sagrogno und Sasseglio | |
| Postleitzahl | 28030 | |
| Vorwahl | 0324 | |
| ISTAT-Nummer | 103029 | |
| Bezeichnung der Bewohner | Druognesi | |
| Schutzpatron | San Silvestro (31. Dezember) | |
| Website | Gemeinde Druogno | |
Lage der Gemeinde Druogno in der Provinz Verbano-Cusio-Ossola | ||
Lage und Einwohner
Druogno liegt 54 Straßenkilometer nordwestlich von der Provinzhauptstadt Verbania und 14 km östlich von Domodossola im Valle Vigezzo, unweit der Grenze zum Schweizer Kanton Tessin, wo das Tal Centovalli genannt wird. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 29 km² und hat 1039 Einwohner (Stand 31. Dezember 2024). Zu Druogno gehören die Fraktionen Albogno, Coimo, Gagnone, Orcesco, Sagrogno und Sasseglio.
Die Nachbargemeinden sind Masera, Santa Maria Maggiore und Trontano.
Bevölkerungsentwicklung

Verkehrsanbindung

In der Gemeinde gibt es drei Bahnhöfe auf der Strecke Domodossola–Locarno. Der Bahnhof Druogno, im Zentrum des Dorfes gelegen. Der Bahnhof von Gagnone-Orcesco, der sich im gleichnamigen Dorf befindet hält nur auf Verlangen. Der Bahnhof von Coimo, der sich auf dem Land in der Nähe des gleichnamigen Dorfes befindet, wird nicht mehr bedient.
Durch die Gemeinde verläuft die Staatsstraße 337 (Strada statale 337 della Val Vigezzo). Diese führt von Masera, in der Nähe von Domodossola, bis an die Schweizer Grenze bei Ponte Ribellasca, das zur Gemeinde Re gehört. In der Schweiz wird sie als Kantonsstraße 560 weiterführt.
Bildgalerie
Sehenswürdigkeiten
- Oratorium San Michele Arcangelo im Ortsteil Albogno erbaut im Jahr 1696.
- Kirche Sant’Ambrogio im Ortsteil Coimo mit Fresken des Malers Giuseppe Mattia Borgnis (1728).
- Oratorium San Rocco im Ortsteil Sagrogno.
- Betkapelle Santissimo Sacramento im Ortsteil Sasseglio mit Fresken des G. M. Borgnis (1751).
- Oratorium San Defendente im Ortsteil Gagnone.
- Oratorium San Carlo Borromeo im Ortsteil Orcesco.
- Die große Sommerbergkolonie, benannt nach Luigi Razza, die in den 30er Jahren eingeweiht wurde und immer noch aktiv vom Konsortium der Ferienhäuser der Gemeinden von Novara verwaltet wird. Der Ostflügel des Bauwerks wurde dank eines europäischen Projekts Interreg Italien-Schweiz, genannt Tramevive, der Stiftung UniversiCà anvertraut und wurde 2013 umfassend renoviert. Auf einer Fläche von über 2000 Quadratmetern der Colonia Montana befindet sich das multimediales Museum (Museo UniversiCà), das den Traditionen und dem Handwerk des Valle Vigezzo gewidmet ist, und ein Bereich, der für Wechselausstellungen, Konferenzen und Ausstellungen reserviert ist. Außerdem befinden sich hier Arbeitsplätze für die eingehende Konsultation eines virtuellen Archivs.[2]
Literatur
- Verschiedene Autoren: Comuni della Provincia del Verbano-Cusio-Ossola. Consiglio Regionale del Piemonte, Chieri 2012, ISBN 978-88-96074-50-3.
- Verschiedene Autoren: Il Piemonte paese per paese. Bonechi Editore, Firenze 1996, ISBN 88-8029-156-4.
- Edgardo Ferrari: La repubblica dell’Ossola. Guida alla storia e ai luoghi. Editore Grossi, Domodossola 2001.
Weblinks
- Offizielle Website der Gemeinde Druogno
- Polo Museale UniversiCà di Druogno
- Druogno (italienisch) auf tuttitalia.it
- Druogno (italienisch) auf comuni-italiani.it
