Dying Phoenix
Symphonic Metal-Band aus Berlin
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Dying Phoenix ist eine deutsche Symphonic-Metal-Band aus Berlin.
| Dying Phoenix | |
|---|---|
Promo-Bild 2024 | |
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | Berlin, Deutschland |
| Genre(s) | Symphonic Metal, Power Metal, Melodic Metal |
| Gründung | 2011 |
| Website | www.dying-phoenix.com |
| Gründungsmitglieder | |
| Pat St. James | |
| Aktuelle Besetzung | |
| Pat St. James | |
Gesang | Sophie Arcadia (seit 2024) |
| Moran Magal (2019–2023, seit 2025) | |
E-Bass, Background-Vocals | Filip Popiolek (seit 2025) |
| Alex Tello (seit 2025) | |
| Ehemalige Mitglieder | |
Gesang | Erica Bianca (2019–2023) |
| Juliane Reichel (2015) | |
Gesang, Keyboard, Piano | Marie-Luisa Ehrlich (2024–2025) |
E-Gitarre | Lutz Dietrich (2015) |
E-Gitarre | Lea Ciara Czullay (2019–2023) |
E-Gitarre, Background-Vocals | Florian Kunde (2024) |
E-Gitarre | Marco Pragliola (2024–2025) |
E-Bass | Jörg Zimmermann (2015) |
E-Bass | Rhavin Grobert (2019–2023) |
E-Bass | Karen Alaverdyan (2024–2025) |
Schlagzeug | Lucas Zacharias (2015–2023) |
| Michael Wieczorek (2024) | |
| Live- und Session-Mitglieder | |
Produktion, E-Gitarre, Keyboard, E-Bass, Chor | Oliver Palotai |
Geschichte
Dying Phoenix wurde von Sänger Pat St. James gegründet, nachdem er seine vorherige Band verlassen hatte. Nach mehreren erfolglosen Versuchen, eine feste Besetzung aufzubauen, entschied sich St. James, gezielt Musiker aus etablierten Bands zu kontaktieren. In diesem Zusammenhang kam der Kontakt zu Oliver Palotai von der Band Kamelot zustande. Da Palotai festes Mitglied von Kamelot ist, war zunächst lediglich eine Zusammenarbeit als Studiomusiker vorgesehen. Kurz darauf einigten sich beide jedoch darauf, dass Palotai zusätzlich als Songwriter, Komponist und Produzent für Dying Phoenix tätig sein sollte. Ab 2011 tauschten St. James und Palotai intensiv musikalische Ideen aus; dieses Jahr kann daher als Beginn von Dying Phoenix gesehen werden.[1]
2013 wurden die ersten Songs fertiggestellt und Demoaufnahmen produziert. Die Fertigstellung eines Albums verzögerte sich jedoch über mehrere Jahre. Im Jahr 2015 plante St. James eine Crowdfunding-Kampagne zur Finanzierung des Albums, die durch die Produktion mehrerer Musikvideos unterstützt werden sollte. Da nicht genügend Unterstützer gewonnen werden konnten, geriet die Albumproduktion vorübergehend ins Stocken.
Zwischen 2013 und 2016 reiste St. James regelmäßig zu Palotai, um weiter an neuem Material zu arbeiten. 2019 formierte sich mit Erica Bianca, Rhavin Grobert und Lea Ciara Czullay erstmals eine feste Bandbesetzung. Für das Schlagzeug wurde Lucas Zacharias in das offizielle Line-up der Band integriert, der bereits 2015 an den ersten Videodrehs von Dying Phoenix beteiligt gewesen war.
Da Veranstalter in der Regel keine Bands ohne Veröffentlichungen engagieren, organisierte St. James gemeinsam mit seiner Frau ein eigenes Festival, um Dying Phoenix das Live-Debüt zu ermöglichen.[2] Unterstützt wurde das Festival unter anderem von den Bands Mob Rules und Mission in Black. Etwa acht Wochen vor dem Auftritt stieß Moran Magal zur Band. Kurz darauf kam es infolge der COVID-19-Pandemie zu einem Lockdown, wodurch Proben und Konzerte nicht mehr möglich waren.
In dieser Phase setzte St. James die Zusammenarbeit mit Palotai fort, um die verbleibenden Songs des Albums fertigzustellen. Das Songwriting wurde im August 2020 abgeschlossen. Die eigentliche Albumproduktion begann im Sommer 2021, wobei die Aufnahmen unter anderem in Berlin, Hamburg und Potsdam stattfanden.
Mit der schrittweisen Wiederaufnahme des Konzertbetriebs wurden Europatourneen als Vorgruppe von Imperial Age und Semblant bestätigt.[3] Aufgrund der weiterhin andauernden COVID-19-Pandemie wurden beide Tourneen zunächst verschoben. Im April 2022 feierte Dying Phoenix ihr Bühnencomeback in den Beelitz-Heilstätten[4]. Da zu diesem Zeitpunkt noch kein Album veröffentlicht war, bot die Band Gutscheine an, mit denen sich Besucher das Album vorab sichern konnten. Ein weiterer Auftritt folgte eine Woche später in Altlandsberg[5].
Im Juli 2022 absolvierte Dying Phoenix die nachgeholte Tournee mit Semblant, die durch Portugal, Spanien und Frankreich führte[6]. Die geplante Tour mit Imperial Age wurde im Anschluss abgesagt.[7]
Im September 2022 veröffentlichte die Band mit Mother of Dragons ihre erste Single. Kurz darauf unterzeichnete Dying Phoenix einen Plattenvertrag bei El Puerto Records[8]. Es folgte die Single Weaver of Lies (Dezember 2022)[9]. Im März 2023 wurde der Song Mother of Dragons vom Label neu veröffentlicht[10]. Einen Monat später folgte mit Dead Faces Blue die letzte Single vor Release des Albums.[11] Am 26. Mai 2023 erschien das Debütalbum Winter Is Coming[12]. Im Juni 2023 verließ Moran Magal die Band, um sich auf ihre Solokarriere zu konzentrieren.[13]
Im November 2023 gab die Band bekannt, dass sie sich von allen Mitgliedern getrennt habe und Pat St. James Dying Phoenix neu aufstellen werde.[14]
Bereits Anfang 2024 stand eine neue Besetzung fest. Im Februar 2024 stieß Gitarrist Florian Kunde von der Band Strydegor zur Band. Mit seinem Einstieg trat Dying Phoenix fortan als siebenköpfige Formation auf.[15] Ende März 2024 wurde das neue Line-up offiziell vorgestellt.[16] Im Mai 2024 spielte Dying Phoenix in dieser Besetzung mehrere Konzerte als Vorgruppe von Rage.[17]
Im Dezember 2024 gab die Band bekannt, dass Gitarrist Florian Kunde und Drummer Michael Wieczorek aus persönlichen Gründen die Band wieder verlassen haben[18].
Ende 2024 und Anfang 2025 veröffentlichte die Band mehrere Neuaufnahmen von Songs des Debütalbums. Die Neuaufnahme wurde mit dem damals aktuellen Line Up eingespielt[19]. Im Januar 2025 stellte Dying Phoenix zudem Schlagzeuger Alex Tello als neues Bandmitglied vor.[20]
Im Laufe des Jahres 2025 verließen Bassist Karen Alaverdyan sowie Keyboarderin Marie-Luisa Ehrlich aus beruflichen Gründen erneut die Band. Für einen Auftritt bei der offiziellen Warm-up-Party des Wacken Open Air im Meisenfrei Blues Club in Bremen stellte Dying Phoenix ihren neuen Bassisten Filip Popiolek vor. Zeitgleich kehrte Moran Magal wieder in die Band zurück.
Im November 2025 trennte sich die Band aus kreativen und persönlichen Differenzen von Gitarrist Marco Pragliola.
Trivia
Das Debütalbum Winter Is Coming ist ein Konzeptalbum, das thematisch auf der Romanreihe Das Lied von Eis und Feuer von George R. R. Martin sowie der darauf basierenden Fernsehserie Game of Thrones basiert. Jeder Song behandelt eine Figur oder ein Ereignis aus diesem fiktiven Universum. Die thematische Ausrichtung des Albums geht auf eine Idee von Produzent Oliver Palotai zurück.
Diskografie
Studioalben
- 2023: Winter Is Coming (El Puerto Records)
Singles
- 2022: Mother of Dragons (wiederveröffentlicht 2023)
- 2022: Weaver of Lies
- 2023: Dead Faces Blue
- 2024: Who Owns The North 2024 (Neuaufnahme mit neuer Besetzung)
- 2025: Mother Of Dragons 2025 (Neuaufnahme mit neuer Besetzung)

