Dägeling

Gemeinde im Kreis Steinburg in Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Dägeling (niederdeutsch: Döling) ist eine Gemeinde im Kreis Steinburg in Schleswig-Holstein. Der Ortsteil Wellenberg gehört zur Gemeinde.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Dägeling
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Dägeling hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 53° 53′ N,  32′ O
Bundesland:Schleswig-Holstein
Kreis: Steinburg
Amt: Krempermarsch
Höhe: 20 m ü. NHN
Fläche: 7,53 km²
Einwohner: 1065 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 141 Einwohner je km²
Postleitzahl: 25578
Vorwahl: 04821
Kfz-Kennzeichen: IZ
Gemeindeschlüssel: 01 0 61 022
Adresse der Amtsverwaltung: Birkenweg 29
25361 Krempe
Website: www.daegeling.de
Bürgermeister: Claus Wilke (CDU)
Lage der Gemeinde Dägeling im Kreis Steinburg
KarteBreitenbergBüttelDrageHennstedtHohenfeldeKleveKrempeKudenseeLandrechtMoorhusenNortorfNuttelnOldendorfPeissenPulsRadeRethwischRosdorfSankt MargarethenSchenefeld
Karte
Schließen

Geografie

Lage

Die Gemeinde Dägeling liegt am südwestlichen Rand der Landschaft Holsteinische Vorgeest[2] auf der Münsterdorfer Geestinsel südlich von der Mittelstadt Itzehoe am Übergang in die zu den Holsteinischen Elbmarschen gehörigen Krempermarsch.[3]

Ortsteile

Die Gemeinde Dägeling besteht siedlungsgeografisch aus mehreren Wohnplätzen. Neben dem namenstiftenden Dorf (Dägeling) werden ebenfalls die Häusergruppen Am Walde, Bockwisch sowie Tannenheim zur Gemeinde gezählt.[4]

Verkehr

Durch das Gemeindegebiet von Dägeling führt nordöstlich des Dorfes die Bundesautobahn 23 zwischen den Anschlussstellen Itzehoe-Süd (Nr. 10) und Hohenfelde (12) nordwestlich von Elmshorn.[3]

Im ÖPNV ist Dägeling im Regionalbusverkehr auf den Linien 6520 und 6525 im Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein des Kreises Steinburg nach Glückstadt und Itzehoe angeschlossen.

Geschichte

Der Ort wurde 1427 erstmals als Dodelinghe urkundlich erwähnt. Er befand sich im Eigentum des Klosters Bordesholm, von dem Johann Rantzau ihn 1526 abkaufte.

Von 1890 bis 1938 gehörte die Gemeinde zum Amtsbezirk Lägerdorf, von 1938 bis 1969 zum Amtsbezirk bzw. ab 1948 Amt Neuenbrook. Seit 1969 gehört sie zum Amt Krempermarsch.

Auf dem Gemeindegebiet liegt ein Naturistencampingplatz direkt am Naturschutzgebiet Binnendünen Nordoe (Lage).

Politik

Gemeindevertretung

Wahlbeteiligung: 62,1 Prozent
 %
60
50
40
30
20
10
0
53,2 %
46,8 %
DWGb
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
b Dägelinger Wählergemeinschaft
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang

Bei der Kommunalwahl am 14. Mai 2023 wurden insgesamt elf Sitze vergeben. Von diesen erhielt die CDU sechs Sitze und die Dägelinger Wählergemeinschaft erhielt fünf Sitze.

Wappen

Blasonierung: „Über silbernem Bogenschildfuß, belegt mit einem blauen Wellenbalken, in Rot ein silbernes Maschinenrad, beiderseits begleitet von je einer goldenen begrannten Ähre.“[6]

Im Wappen wird er durch den Bogenschildfuß mit Wellenbalken symbolisiert. Die beiden Ähren erinnern an die im Ort betriebene Landwirtschaft, die einstmals 30 Bauernhöfe umfasste. Das Maschinenrad steht für das 1972 errichtete Industrie- und Gewerbegebiet und verweist so auf die Zukunftsorientierung der Gemeinde.

Commons: Dägeling – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI