Edgar Bramstedt
deutscher Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr
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Edgar Bramstedt (* 11. August 1937 in Wienhausen) ist ein Brigadegeneral außer Dienst des Heeres der Bundeswehr.
Leben
Bramstedt trat nach dem Abitur 1957 in die Bundeswehr ein. Er hatte Verwendungen in der Fernmeldetruppe als Offizier für Militärisches Nachrichtenwesen und Personalwesen (S 2/S 1) und als Zugführer von 1959 bis 1962, war anschließend bis 1964 Hörsaalleiter und Lehrgruppen-Offizier an der Fernmeldeschule des Heeres in Oberbayern und studierte von 1964 bis 1967 Elektrotechnik an der Technischen Akademie der Luftwaffe in Neubiberg, wonach er bis 1969 Kompaniechef der 3. Kompanie des Fernmeldebataillons 210 in Dillingen an der Donau war.
Von 1969 bis 1971 absolvierte Bramstedt den 12. Generalstabslehrgang Heer an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde. Anschließend studierte er am Royal Military College of Science in Shrivenham im Vereinigten Königreich und war von 1973 bis 1974 Generalstabsoffizier für Planung, Ausbildung und Organisation (G 3) im Stab der 7. Panzerdivision in Unna. Danach wurde er Referent im Referat 4 der Stabsabteilung VI im Führungsstab des Heeres (Fü H VI 4) im Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) auf der Hardthöhe in Bonn und war von 1976 bis 1978 Bataillonskommandeur des Fernmeldebataillons 610 in Rendsburg. Anschließend kehrte er ins BMVg zurück, diesmal in den Führungsstab der Streitkräfte, Stabsabteilung VII, Referat 1 (Fü S VII 1), bevor er 1979 Referatsleiter Fü S VII 4 wurde. Ab 1985 war er Korpsfernmeldeführer des III. Korps und Kommandeur Fernmeldekommando 3 in Koblenz.
In seiner letzten Verwendung war Bramstedt ab Oktober 1990 Amtschef des Amtes für Fernmelde- und Informationssysteme der Bundeswehr in Rheinbach. Mit Ablauf des September 1997 wurde er in den Ruhestand versetzt.[1]
Bramstedt ist evangelisch, verheiratet mit Johanna Bramstedt und hat eine Tochter sowie einen Sohn. Er ist seit 1980 Mitglied des Fernmelderings.[2]
Auszeichnungen
- Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
- Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold
Siehe auch
Schriften
Literatur
- Manfred Sadlowski (Hrsg.): Handbuch der Bundeswehr und der Verteidigungsindustrie 1997. 11. Auflage. Bernard & Graefe, Bonn 1997, ISBN 3-7637-5970-0, S. 33.