Edith Hrovat

österreichische Judoka From Wikipedia, the free encyclopedia

Edith Kloibhofer (geborene Hrovat[1]; * 15. Jänner 1956 in Sydney, Australien) ist eine ehemalige österreichische Judoka. Sie trägt den 6. Dan.[1]

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Edith Hrovat
Nation Osterreich Österreich
Geburtstag 15. Jänner 1956
Geburtsort Sydney, Australien
Größe 159 cm cm
Gewicht 48/52 kg
Beruf Politesse
Karriere
Graduierung

6. Dan - Rokudan 

Verein PSV Leoben
Trainer Siegfried Kloibhofer
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaft 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Europameisterschaft 8 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 3 × Bronzemedaille
Staatsmeisterschaft 16 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
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Biografie

Edith Hrovat war für den PSV Leoben aktiv[2] und wurde von Siegfried Kloibhofer trainiert.[3] Bei ihrer ersten Teilnahme bei den Judo-Europameisterschaften startete sie 1975 in München noch im Leichtgewicht und belegte auf Anhieb den ersten Rang.[3] In den nächsten Jahren stieg sie eine Gewichtsklasse auf und kämpfte somit bis 52 kg. Erst 1980 konnte sie ihren Titel nicht verteidigen und belegte den dritten Rang. Im selben Jahr gewann sie in New York City bei den erstmals für Frauen ausgetragenen Weltmeisterschaften den Titel. Weitere Europameistertitel gewann sie in den Jahren 1981, 1982 und 1984. Bei den Weltmeisterschaften 1984 in Wien unterlag sie im Finale und wurde Zweite. 1984 wurde sie zur Österreichischen Sportlerin des Jahres gewählt.

Edith Hrovat trat als Mitglied der österreichischen Mannschaft bei den Nationalteam-Europameisterschaften 1989 zu ihrem letzten internationalen Wettkampf an.[4] Mit dem Team gewann sie dabei die Bronzemedaille.[5] Im Anschluss beendete sie nach insgesamt 20 Jahren ihre aktive sportliche Laufbahn.[6]

Nach dem Ende ihrer Karriere heiratete sie ihren Trainer Siegfried Kloibhofer.[7]

Bei der Sportgala der Stadt Leoben wurde sie im Jahre 1990 für ihre sportlichen Leistungen ausgezeichnet.[6]

Kloibhofer arbeitete fast 40 Jahre als Politesse in Leoben, bis sie im Jahr 2016 in Pension ging.[8]

Erfolge

Weltmeisterschaften
Europameisterschaften
Österreichische Meisterschaften

Auszeichnungen

Einzelnachweise

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