Edmund Wickham Lawrence
Politiker aus St. Kitts und Nevis
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Sir Edmund Wickham Lawrence GCMG OBE QC JP (* 14. Februar 1932; † 7. September 2025[1]) war Generalgouverneur von Saint Kitts und Nevis von 2013 bis 2015.

Leben
Edmund Lawrence unterrichtete von 1951 bis 1954 als Grundschullehrer in St. Kitts. Dann nahm er ein Studium an der Universität London auf und graduierte 1966 mit einem Abschluss in Wirtschaftswissenschaft. Anschließend unterrichtete er von 1967 bis 1969 am Walbrook College in London.
1970 kehrte Lawrence nach St. Kitts zurück. Dort gründete er die St Kitts-Nevis-Anguilla National Bank. Die Bilanzsumme der Bank wuchs von US$75.000 auf über US$1.000.000.000. Sie wurde damit zu einer der größten einheimischen Banken in der östlichen Karibik. Lawrence gründete zudem weitere Unternehmen: 1972 die National Bank Trust Company (NBC), die National Caribbean Insurance Company (CINCH) und 2001 die St. Kitts and Nevis Mortgage and Investment Company (MIC). Zusammen bilden sie die National Bank Group of Companies. Lawrence war Gründungsmitglied des Standing Committee of Chief Executives of Indigenous Commercial Banks (Caribbean Association of Banks) in der Karibischen Gemeinschaft.
Edmund Lawrence wurde um Mitternacht am 1. Januar 2013 als Generalgouverneur vereidigt. Am 20. Mai 2015 wurde er von Ministerpräsident Timothy Harris abgesetzt.[2] Samuel Weymouth Tapley Seaton wurde sein Nachfolger.
Später war Lawrence in verschiedenen Ehrenämtern aktiv, so etwa im Komitee der Brimstone Hill Fortress National Park Society und bei Rotary International.
Familie
Edmund Lawrence war Methodist. Er war verheiratet mit Lady Hulda. Der Verbindung entstammen sechs Kinder.
Ehrungen
- 1998 Officer des Order of the British Empire (OBE).
- 2009 Companion of the Star of Merit (CSM).
- 2009 Knight Commander des Order of St. Michael and St. George (KCMG),[3] Verleihung durch Königin Elisabeth II. im Buckingham Palace für die Leistungen auf dem Gebiet von Bank- und Finanzwesen.
- 2012 Knight Grand Cross des Order of St. Michael and St. George (GCMG),[3] Verleihung durch Elisabeth II.