Edy Portmann

Schweizer Informatiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Edy Portmann (eigentlich Eduard Karl Portmann; * 13. August 1976 in Luzern) ist ein Schweizer Informatiker und Hochschullehrer an der Universität Freiburg.[1] Er beschäftigt sich mit ethisch-nachhaltigen Informationssystemen.

Edy Portmann (2014)

Beruflicher Werdegang

Nach einer Lehre als Elektrotechniker studierte Edy Portmann an der Hochschule Luzern Wirtschaftsinformatik. Danach arbeitete er bei Swisscom, PricewaterhouseCoopers und Ernst & Young, bevor er an der Universität Basel einen Master in Wirtschaftswissenschaft abschloss. Er promovierte bei Andreas Meier an der Universität Freiburg in Informatik.[2] Während seiner Dissertation im Bereich der Fuzzy-Logik war er Gastforscher an der National University of Singapore.

Nach seinem Doktorat forschte Portmann mit einem Stipendium des Schweizerischen Nationalfonds im Bereich von Soft-Computing als letzter Postdoktorand von Lotfi Zadeh an der University of California, Berkeley. Anschliessend hatte er eine Professur der Schweizerischen Post, zuerst an der Universität Bern (als Assistenzprofessor) und danach an der Universität Freiburg, inne.[3][4]

Portmann ist Direktor des transdisziplinären Human-IST Instituts[5] der Universität Freiburg. Zudem ist er Vorstandsmitglied der Schweizer Informatik Gesellschaft[6] und Präsident der Stiftung FMsquare[7]. Er ist Mitherausgeber der Informatik Spektrum und schreibt für diese sowie für die Luzerner Zeitung regelmässig Kolumnen.[8][9]

Persönliches

Portmann stammt aus einer Lehrerfamilie und ist mit einer Primarlehrerin verheiratet. Sie haben drei Kindern und leben im Kanton Luzern im Raum Sursee.

Forschungsschwerpunkte

Edy Portmann beschäftigt sich mit einer ethisch-nachhaltigen Digitalisierung der Gesellschaft. Er versucht Systeme mittels Rechnen mit Worten ethischer und humanistischer zu gestalten.

Veröffentlichungen

Einzelnachweise

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