Ehrenschwinden

Ortsteil der Gemeinde Ehingen (Mittelfranken) From Wikipedia, the free encyclopedia

Ehrenschwinden ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Ehingen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).[2] Ehrenschwinden liegt in der Gemarkung Beyerberg.[3]

Schnelle Fakten Gemeinde Ehingen ...
Ehrenschwinden
Gemeinde Ehingen
Koordinaten: 49° 7′ N, 10° 34′ O
Höhe: 452 m ü. NHN
Einwohner: 14 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 91725
Vorwahl: 09835
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Geografie

Der Weiler liegt in einer Waldlichtung am Moosgraben, der hier als Naturschutzgebiet ausgezeichnet ist und ein linker Zufluss des Lentersheimer Mühlbachs ist, der wiederum ein linker Zufluss der Wörnitz ist. 250 Meter südwestlich befindet sich der Grillenbuck (463 m ü. NHN). Im Norden jenseits des Moosgrabens liegt das Haidholz. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Lentersheim zur Staatsstraße 2248 (3,5 km südöstlich) bzw. die Kreisstraße AN 49 kreuzend nach Brunn (0,8 km nordwestlich).[4]

Geschichte

Das Hochgericht übte das ansbachischen Oberamt Wassertrüdingen aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Kastenamt Wassertrüdingen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Ehrenschwinden 5 Anwesen und – gemeinsam mit Brunn – ein Gemeindehirtenhaus. Grundherren waren ansbachische Ämter (Kastenamt Hohentrüdingen: 1 Hof; Kastenamt Wassertrüdingen: 2 Halbhöfe, 1 Söldengut) und der Hochstift Eichstätt (Kastenamt Ornbau: 1 Gut).[5][6] Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Wassertrüdingen.[7]

Infolge des Gemeindeedikts wurde Ehrenschwinden dem 1809 gebildeten Steuerdistrikt und Ruralgemeinde Beyerberg zugeordnet.[8] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Ehrenschwinden am 1. Juli 1972 nach Ehingen eingemeindet.[7][9]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001840001861001871001885001900001925001950001961001970001987
Einwohner 3131403424243134222014
Häuser[10] 67655556
Quelle [11][12][13][14][15][16][17][18][19][20][1]
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Religion

Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannes der Täufer (Dambach) gepfarrt.[5] Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Herz Jesu (Bechhofen) gepfarrt.[19][21]

Literatur

Fußnoten

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