Elena Kuch
deutsche Journalistin und Dokumentarfilmerin
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Elena Kuch (* 1985 in Hamburg) ist eine deutsche Journalistin und Dokumentarfilmerin.
Leben
Elena Kuch wurde 1985 in Hamburg geboren.[1] Nach ihrer Schulausbildung mit Abitur 2004 am Johanneum in Hamburg[2] studierte sie Politikwissenschaften in München, Kopenhagen, Santiago de Chile und Stockholm.[1] Kuch machte von 2012 bis 2013 ein Volontariat beim NDR und wurde in Anschluss als „feste freie“ Mitarbeiterin vom Sender übernommen.[2][1] Dort arbeitet sie als Autorin und Reporterin für Formate wie Tagesschau, Tagesthemen, Extra 3, Kulturjournal, Panorama und für verschiedene ARD-Dokumentationen.[2] Für das ZDF entwickelte sie zusammen mit einem Team 2019/20 im Rahmen von Frontal 21[3] die Dokumentationsserie Achtung Essen und übernahm für eine Folge auch die Regie.[4] Seit 2016 ist sie hauptsächlich für das Ressort „Investigation“ tätig.[5][1]
Für die Dokumentarfilme übernimmt sie auch das Drehbuch[6] und Regie.[7][8]
Auszeichnungen (Auswahl)
- 2017: Deutscher Fernsehpreis in der Kategorie „Beste Information“[9] für Panama Papers – Im Schattenreich der Offshorefirmen[2]
- 2017: Marler Medienpreis Menschenrechte für die Dokumentation Ausland: Erstickt im LKW – Das Ende einer Flucht[1]
- 2018: UMSICHT-Wissenschaftspreis für Der unsichtbare Feind – Tödliche Supererreger aus Pharmafabriken[1]
- 2021: Nominierung Grimme-Preis für Die Story im Ersten : Wikileaks – Die USA gegen Julian Assange[7]
- 2023: Journalistin des Jahres des Medium Magazins[10] in der Kategorie „Team“
Weblinks
- Elena Kuch bei IMDb