Eli Storbekken

norwegische Sängerin und Musikpädagogin From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

Storbekken trat bereits in den 1960er Jahren bei Konzerten in Norwegen und im Ausland mit ihrem Vater Egil Storbekken auf. Anfang der 1970er Jahre zog sie nach Oslo und organisierte im Club 7 von 1975 bis zu dessen Schließung 1985 Kurse und Seminare für traditionellen norwegischen Gesang (Kveding). Seit 1983 ist sie als Lehrerin und Kursleiterin an der Ole Bull Akademiet in Voss tätig.

Seit den 1970er Jahren hatte sie Auftritte in Radio- und Fernsehsendungen. Sie nahm an Folkmusik-Festivals teil und tourte durch die skandinavischen Länder, Irland, Russland, die Ukraine, die USA, den Irak und Katar. In den 1990er Jahren arbeitete sie mehrere Jahre mit der Gruppe Det Syng (mit Agnes Buen Garnås, Anne Marit Jacobsen, Sinikka Langeland und Halvor Håkanes) zusammen, mit der sie die CD Ballader på vandring aufnahm. 1998 war sie Mitbegründerin von Kvedar, einem großen nordischen Vokal- und Tanzensemble, das bis 2004 in allen nordischen Ländern tourte. In jüngerer Zeit arbeitete sie mit den Volksmusikvereinen Den kulturellter skolesekken und Den kulturellter spaserstokken mit jeweils verschiedenen Musikern, darunter Tom Steinar Lund (Gitarre), Britt Pernille Frøholm (Fiddel), Irene Tillung (Akkordeon) und Hege Rimestad (Fiddel und Gitarre), zusammen.

Von 2002 bis 2008 war Storbekken musikalische Leiterin des jährlich in den Kirchenruinen von Maridalen stattfindenden Maridalsspillet und von 2002 bis 2009 regelmäßige Teilnehmerin der Open-Air-Aufführung Huldrenatt in Tolga. Zwischen 2014 und 2023 gab sie mehrere Seminare im Rahmen der Reihe Klangen før fela (Klang für die Volksmusik) beim nationalen Musikverein Riksscenen. Sie engagierte sich als Vorstandsmitglied des Volksmusikvereins Hedmark Folkemusikklag, des Laget for folkemusikk und des Norsk kvedarforum und war mehrmals Jurorin beim Volksmusikwettbewerb Landskappleiken.

Seit Ende der 1970er Jahre nahm Storbekken 17 Alben auf, darunter sieben Soloalben. In Zusammenarbeit mit der Ole Bull Akademiet veröffentlichte sie 2024 das Buch und die CD Nattergalen. Ihr Liederbuch So vil me synge! mit einer Auswahl an Vokal- und Volksmusik, hauptsächlich aus Østerdalen, erschien 2024. Die Melodien wurden von ihr, teils gemeinsam mit Irene Tillung, Hilde Fjerdingøy und Olav Torget, im selben Jahr eingespielt.

Auszeichnungen und Nominierung

Ausgezeichnet wurde sie u. a. mit dem Folklarmprisen (2009 und 2014), dem Gammleng-Preis (2010) und dem Tolgaprisen (2014). Gemeinsam mit Sigurd Hole war sie 2016 für den Spellemannprisen nominiert.

Diskographie

  • Frå seljefløyte til tutarhorn, 1979
  • Trolldans, 1984
  • Glimt, 1989
  • Folkemusikk fra Hedmark, 1995
  • Lengt, 1995
  • Det syng!, 1997
  • Sjugurd og Trollbrura, 2000
  • Nattergalen, 2000
  • Curing Norvegian Stiffness, 2001
  • Norsk folkemusikk, 2001
  • Gjenklang, 2002
  • Maros (mit Georg Buljo), 2009
  • `Songen til fløyta (mit Georg Buljo), 2012
  • Rosekolla, 2014
  • Fabel, 2016
  • Spellstenen (mit Sigurd Hole), 2020
  • Tidløse toner, 2021

Quellen

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