Elizabeth Livingstone

englische anglikanische Theologin (1929–2023) From Wikipedia, the free encyclopedia

Elizabeth Anne „Betsy“ Livingstone MBE (* 7. Juli 1929; † 1. Januar 2023 in Iffley), auch bekannt als E. A. Livingstone, war eine britische anglikanische Theologin, die sich auf Patristik spezialisiert hatte.

Leben

Livingstone hatte einen Master of Arts der Universität Oxford und einen vom Erzbischof von Canterbury verliehenen Doctor of Divinity.[1]

Livingstone war gemeinsam mit Frank Leslie Cross Mitherausgeberin der ersten Ausgabe des Oxford Dictionary of the Christian Church im Jahr 1957 und führte nach Cross’ Tod im Jahr 1968 die Herausgabe der späteren Ausgaben fort.[2] Sie war außerdem Herausgeberin des Concise Oxford Dictionary of the Christian Church.[3]

Nach Cross′ Tod organisierte Livingstone, zuvor dessen Assistentin, von 1969 bis 1995 die Oxford International Conferences on Patristic Studies und gab auch die als Studia Patristica veröffentlichten Tagungsberichte heraus.[2][3] Ursprünglich wurde ihr ein Ausschuss aus 26 Wissenschaftlern zur Unterstützung bei der redaktionellen Arbeit zugewiesen, doch ihre Arbeit war so effektiv, dass bei der nächsten Ausgabe nur noch 20 Wissenschaftler übrig waren. In den folgenden Konferenzen werden redaktionelle Assistenten nicht mehr erwähnt.[4]

Elizabeth Livingstone starb am 1. Januar 2023 im Alter von 93 Jahren.[5]

Auszeichnungen

  • Bei den Neujahrsauszeichnungen 1986 wurde Livingstone für ihre „Verdienste um die Patristik“ zum Mitglied des Ordens des Britischen Empire ernannt.[6]
  • Sie war eine von vier Personen, die 2015 mit der Präsidentenmedaille der British Academy ausgezeichnet wurden.[7][8]
  • Livingstone war Ehrenmitglied des St. Stephen’s House in Oxford.[1]

Schriften (Auswahl)

  • F. L. Cross, E. A. Livingstone (Hrsg.): The Oxford Dictionary of the Christian Church. Oxford University Press, Oxford 1997, ISBN 978-0-19-211655-0.

Einzelnachweise

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