Emil Kreß

deutscher Reichsgerichtsrat From Wikipedia, the free encyclopedia

Karl Emil Kreß (* 29. September 1860 in Heilbronn; † 24. März 1922 in Leipzig[1]) war ein deutscher Reichsgerichtsrat.

Emil Kreß

Leben

Der Sohn eines Kaufmanns ging bis 1878 auf das Karlsgymnasium in Heilbronn und beabsichtigte Philosophie zu studieren.[2] Nach einem rechtswissenschaftlichen Studium an der Eberhard Karls Universität Tübingen (Mitglied der Studentenverbindung AG Stuttgardia Tübingen)[3] wurde er 1886 auf den württembergischen Landesherrn vereidigt. Ab 1893 war er Hilfsstaatsanwalt. Zum Landrichter wurde Kreß 1895 ernannt. 1903 wurde er zum Landgerichtsrat befördert. Zunächst war in Rottweil tätig,[4] wo er bereits Landrichter war,[5] dann arbeitete er in Stuttgart.[6] 1908 wurde er zum Oberlandesgerichtsrat in Stuttgart ernannt. 1910 wurde er Hilfsrichter beim Reichsgericht und dort dem III. Zivilsenat zugeteilt. Im Februar 1914 wurde er zum Rat ernannt und in den V. Zivilsenat versetzt. Nach Kriegsbeginn wurde er wieder in den III. Zivilsenat versetzt, dem er bis zu seinem Tod 1922 angehörte.

Literatur

  • Zum 25-jährigen Jubiläum der Stuttgardia 1869–1894. Kohlhammer, Stuttgart 1894, S. 63.
  • Adolf Lobe: Fünfzig Jahre Reichsgericht am 1. Oktober 1929. de Gruyter, Berlin 1929 S. 379 (Digitalisat).
  • Das Recht: Rundschau für den deutschen Juristenstand, Bd. 14 (1910) Sp. 502.

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI