Emily Dickson
kanadische Biathletin
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Emily Dickson (* 23. Mai 1997 in Burns Lake, British Columbia) ist eine kanadische Biathletin. Sie nahm an den Olympischen Spielen 2022 teil.
| Emily Dickson | |
| Verband | |
| Geburtstag | 23. Mai 1997 (28 Jahre) |
| Geburtsort | Burns Lake |
| Karriere | |
|---|---|
| Beruf | Athletin |
| Verein | Omineca Ski Club |
| Trainer | Rachel Koroscil |
| Aufnahme in den Nationalkader |
2013 |
| Debüt im IBU-Cup | 14. Februar 2016 |
| Debüt im Weltcup | 9. Januar 2020 |
| Status | aktiv |
| IBU-Cup-Bilanz | |
| Gesamt-IBU-Cup | 66. (2021/22) |
| Einzel-IBU-Cup | 45. (2024/25) |
| Sprint-IBU-Cup | 60. (2024/25) |
| Supersprint-IBU-Cup | 30. (2021/22) |
| Verfolgungs-IBU-Cup | 52. (2019/20) |
| Massenstart-IBU-Cup | 57. (2023/24) |
| letzte Änderung: 31. März 2025 | |
Sportliche Laufbahn
Ihre ersten internationalen Rennen bestritt Emily Dickson im Alter von 15 Jahren bei den Jugendweltmeisterschaften 2013 in Obertilliach. Es folgten weitere Einsätze bei der Jugend-WM 2014 in Presque Isle, wo sie unter anderem 16. im Sprint wurde, und zwei weiteren Meisterschaften auf Juniorenebene in den beiden folgenden Jahren. Im Februar 2016 bestritt sie in Osrblie ihren ersten Wettkampf im IBU-Cup und erreichte nach drei Schießfehlern den 64. Platz. In den folgenden beiden Jahren wurde die Kanadierin ausschließlich im IBU-Junior-Cup sowie bei Junioreneuropa- und -weltmeisterschaften eingesetzt. Erst in der Saison 2018/19 lief sie regelmäßig im IBU-Cup und konnte sich dreimal innerhalb der Punkteränge platzieren. Im Januar 2020 bestritt Dickson ihre ersten Wettkämpfe im Weltcup und verfehlte beim Sprint in Oberhof als 46. nur knapp die Punkteränge. Auch an den Weltmeisterschaften in Antholz nahm sie erstmals teil und konnte sich mit einem 56. Platz im Sprint für das Verfolgungsrennen qualifizieren, das sie auf Rang 54 beendete. Im Staffelrennen wurde sie – gemeinsam mit Emma Lunder, Megan Bankes und Nadia Moser – Neunte und erreichte damit ihre erste Top-10-Platzierung im Weltcup. Im September 2020 stürzte sie während eines Trainingscamps in Whistler auf Skirollern und zog sich ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zu. Aufgrund dessen Folgen musste sie die Saison 2020/21 daraufhin komplett ausfallen lassen.[1]
In Vorbereitung auf den Winter 2021/22 trainierte Dickson am Stützpunkt Canmore mit zwei Privattrainern. Ihre ersten internationalen Rennen nach der Verletzungspause bestritt sie im Dezember 2021 im IBU-Cup und wurde nach dem Jahreswechsel wieder in das Weltcupteam einbezogen. Trotz eher unterdurchschnittlicher Platzierungen wurde die Kanadierin für die Olympischen Spiele von Peking nominiert und erreichte dort unter anderem Platz 70 im Einzel und Rang zehn mit der Staffel. Nach dem Saisonhöhepunkt startete sie wieder auf der zweithöchsten Wettkampfebene und stellte in der Lenzerheide mit Rang elf ihr bestes Individualresultat auf. Wenig überzeugend verlief Dicksons Weltcupsaison 2022/23, in deren Verlauf sie kein Verfolgungsrennen erreichte und lediglich mit der Staffel – so beispielsweise als Achte in Antholz – nennenswerte Platzierungen erzielte. Zu Beginn des Folgewinters erreichte die Kanadierin nach längerer Zeit wieder ein Ergebnis unter den besten 60, nach mehreren IBU-Cup-Starts startete sie auch bei den Weltmeisterschaften und klassierte sich erneut dreimal auf einem Top-60-Rang. In der Saison 2024/25 startete sie hingegen nur im ersten Trimester im IBU-Cup und belegte dabei in Idre Rang zwölf im Einzel. Im Februar 2025 wurde sie zudem für die Offenen Europameisterschaften nominiert, trat aber gesundheitsbedingt nicht an.
Persönliches
Emily Dickson wuchs in ihrem Geburtsort Burns Lake auf, zog aber wegen der besseren Trainingsmöglichkeiten nach Prince George und zuletzt nach Canmore um.[2]
Statistiken
Weltcupplatzierungen
Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).
- 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
- Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
- Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
- Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
- Staffel: inklusive Mixed- und Single-Mixed-Staffeln
| Platzierung | Einzel | Sprint | Verfolgung | Massenstart | Staffel | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. Platz | ||||||
| 2. Platz | ||||||
| 3. Platz | ||||||
| Top 10 | 3 | 3 | ||||
| Punkteränge | 16 | 16 | ||||
| Starts | 6 | 13 | 3 | 16 | 38 | |
| Stand: Saisonende 2024/25 | ||||||
Olympische Winterspiele

Ergebnisse bei Olympischen Winterspielen:
| Einzelwettbewerbe | Staffelwettbewerbe | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Einzel | Sprint | Verfolgung | Massenstart | Frauenstaffel | Mixedstaffel | |
| Olympische Winterspiele 2022 |
70. | 81. | – | – | 10. | – |
Weltmeisterschaften
Ergebnisse bei Weltmeisterschaften:
Jugend-/Juniorenweltmeisterschaften
Dickson nahm bis 2016 an den Jugend- und ab 2017 an den Juniorenwettkämpfen teil.
| Weltmeisterschaften | Einzelwettbewerbe | Frauenstaffel | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | Ort | Einzel | Sprint | Verfolgung | |
| 2013 | 54. | 75. | – | 15. | |
| 2014 | 30. | 16. | 20. | 10. | |
| 2016 | 36. | 41. | 35. | 10. | |
| 2017 | 28. | 47. | 47. | 14. | |
| 2018 | 36. | 36. | 26. | 9. | |
| 2019 | 51. | 56. | 51. | 9. | |
Auszeichnungen
- 2012: Pacific Sport: Rising star
- 2013: Pacific Sport: Athlete of the year
- 2013: Enbridge Northern Gateway Pipelines: Leading Spirits Youth Achievement Award
- 2014: Prince George Sports Hall of Fame: Youth Excellence Award[3]
- 2015: Prince George Citizen: Newsmaker of the Year[4]
- 2018 und 2019: Petro Canada FACE Grant[5]
Weblinks
- Emily Dickson in der Datenbank der Internationalen Biathlon-Union (englisch)
- Emily Dickson in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
- B-Kader bei biathloncanada.ca (englisch)
- Persönliche Website von Emily Dickson (englisch)
- Statistische Auswertung bei realbiathlon.com (englisch)