Emma Foy

neuseeländische Paracyclerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Emma Foy (* 6. April 1989 in Dargaville) ist eine neuseeländische Paracyclerin. Die sehbehinderte Sportlerin startet in der Klasse B und wurde mehrfach Weltmeisterin.

Geburtsdatum6. April 1989
NationNeuseeland Neuseeland
DisziplinParacycling (WB)
Schnelle Fakten Zur Person, Geburtsdatum ...
Emma Foy
Zur Person
Geburtsdatum 6. April 1989
Nation Neuseeland Neuseeland
Disziplin Paracycling (WB)
Wichtigste Erfolge
Sommer-Paralympics
2016 – Einerverfolgung
2016 – Straßenrennen
Letzte Aktualisierung: 20. Oktober 2025
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Sportliche Laufbahn

Emma Foy ist eine Maori und gehört zum Volksstamm (Iwi) der Ngāpuhi. Sie leidet unter okulokutanem Albinismus und ist daher sehbehindert. Von Kindheit an übte sie mehrere Sportarten aus, darunter Karate und Leichtathletik.[1] 2013 nahm sie an einem Talentfindungscamp für Paracycler des neuseeländischen Radsportverbandes teil und wurde in das Leistungsprogramm des Verbandes aufgenommen.[2]

Wenige Monate später startete Foy bei den Paracycling-Straßenweltmeisterschaften 2013 teil und errang gemeinsam mit ihrer Pilotin Gabrielle Vermunt die Bronzemedaille im Zeitfahren. Von 2014 bis 2016 fuhr Foy hinter Laura Thompson. Die beiden Fahrerinnen gewannen gemeinsam zahlreiche Medaillen bei Bahn- und Straßenweltmeisterschaften und stellten bei den Bahnweltmeisterschaften 2014 in der 3000-Meter-Verfolgung mit 3:23,328 einen neuen Weltrekord auf. Bei den Sommer-Paralympics 2016 gewannen Foy und Thompson zwei Medaillen: Silber in der Verfolgung auf der Bahn und Bronze im Straßenrennen. Nach den Spielen in Rio de Janeiro legte Foy eine Pause im Leistungsradsport ein.[3]

2019 kehrte Emma Foy in den Sport zurück und fuhr seitdem mit Hannah van Kampen als ihrer Pilotin. 2019 sowie 2020 gewann das Duo gemeinsam den Titel in der Einerverfolgung sowie Bronze im 1000-Meter-Zeitfahren. Im November 2019 stellten Foy und van Kampen bei einem C1-Rennen in Cambridge mit 3:22,088 Minuten einen weiteren Weltrekord in der Verfolgung über 3000 Meter auf.[4] 2020 wurde sie Weltmeisterin in der Verfolgung und errang Bronze im Zeitfahren.

Anschließend legte Emmy Foy eine vierjährige Pause ein und startete erstmals wieder bei den Paracycling-Bahnweltmeisterschaften 2025 in Rio de Janeiro mit ihrer neuen Pilotin Jessie Hodges.[5] Das Duo errang jeweils Silber im Zeitfahren und in der Verfolgung.

Ehrungen

2014 erhielt Emma Foy einen Trillian Trust Māori Sports Award als Disabled Māori Sports Person of the Year.[6] 2019 wurden sie und Hannah van Kampen mit dem Supreme Award der Organisation Blind Sport in New Zealand ausgezeichnet.[7]

Erfolge

Bahn

2014
2015
2016
2019
2020

2025

Straße

2013
2014
2015
2016
2019
  • Emma Foy. Paralympics New Zealand, abgerufen am 17. Februar 2020 (englisch).

Einzelnachweise

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