Emma Mages

deutsche Historikerin und Heimatforscherin From Wikipedia, the free encyclopedia

Emma Mages ist eine deutsche Historikerin.

Leben

Mages studierte von 1975 bis 1980 in Regensburg Geschichte und Anglistik. Ihr Spezialgebiet ist die bayerische Landesgeschichte.[1] Durch ihre Mitarbeit am Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte (hrsg. von Wilhelm Volkert, 1983) wurde ihr Interesse auf die Rechtsgeschichte und die Verfassungsgeschichte gelenkt.[2]

Mages promovierte 1983 mit einer Arbeit über die Eisenbahn in der südlichen Oberpfalz. Dafür erhielt sie im selben Jahr den Joseph-Engert-Preis der Stadt Regensburg. Ihre Dissertation erschien 1984 in der Reihe "Regensburger Historische Forschungen" unter dem Titel Eisenbahnbau, Siedlung, Wirtschaft und Gesellschaft in der südlichen Oberpfalz (1850–1920).[3][4] Sie veröffentlichte fünf Bände in der Reihe Historischer Atlas von Bayern über die Pflegämter und Pfleggerichte Waldmünchen, Oberviechtach, Kelheim, Abensberg und Riedenburg.[2] Für das Gemeindeportal des Hauses der bayerischen Geschichte verfasste sie Artikel über alle Gemeinde- und Landkreiswappen in Oberbayern, Niederbayern und der Oberpfalz. Sie arbeitet auch am Historischen Lexikon Bayerns mit (Artikel Hofmark; Grundherrschaft in Altbayern, Eisenbahn (19. Jahrhundert), Vizinal- und Lokalbahnen; Bezirke; Regierungsbezirke; Bürgermeister; u. a.)..[2][5] Mages war von 1997 bis 2017 Mitglied im Ausschuss des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg und gehört zu den Autoren dieses Vereins.[6]

Veröffentlichungen (Auswahl)

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI