Emran Feroz

österreichisch-afghanischer Journalist und Autor From Wikipedia, the free encyclopedia

Emran Feroz (geboren 1991 in Innsbruck)[1] ist ein österreichisch-afghanischer Journalist, Kriegsreporter und Autor.

Emran Feroz mit dem Vortrag „Afghanistan und der ‚War on Terror‘“ im club W71, 2024

Leben, Werk

Feroz’ Eltern flohen aufgrund der sowjetischen Intervention in Afghanistan nach Österreich. Er studierte Politikwissenschaft und Islamwissenschaft an der Universität Tübingen.[2][3] Er arbeitet als freier Journalist für Die Presse, Profil, Die Zeit, Die Tageszeitung, Al Jazeera und The New York Times.[4] Seine Schwerpunkte sind Afghanistan und US-amerikanische Drohnenangriffe. Feroz ist Gründer der virtuellen Gedenkstätte Drone Memorial.[5] Im Laufe des Vormarsches der Taliban in Afghanistan 2021 war er als Experte in zahlreichen deutschsprachigen und internationalen Medien zu Gast.[6][7] Sein Buch Der längste Krieg, das 2021 in diesem Kontext erschien, wurde zu einem Bestseller in Deutschland.[8]

2021 wurde er mit dem Concordia-Preis ausgezeichnet für eine Reportage über einen Asylsuchenden in der österreichischen Zeitschrift Profil.[1]

Werke

Einzelnachweise

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