Enactone
Film von Sky Deep (2016)
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Enactone ist ein US-amerikanisch-deutscher Independent-Experimentalfilm aus dem Jahr 2016. Geschrieben und inszeniert wurde das Werk von der Multimediakünstlerin und DJ Sky Deep (Sky Dietrich). Der Film, der unter dem Slogan „A Queer Vampire Story“ vermarktet wurde, gilt als bedeutendes Werk innerhalb des weiblichen Blicks (female gaze) und feministischer Filmbewegungen.
| Film | |
| Titel | Enactone |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2016 |
| Länge | 52 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Sky Deep |
| Drehbuch | Sky Deep |
| Produktion | Sky Deep |
| Musik | Sky Deep |
| Besetzung | |
| Sky Deep | |
Überregionale Publikationen wie The Herald, Metro und Beatportal hoben den Film für seinen intersektionalen Ansatz im Horror- und Erotikgenre hervor.[1][2][3]
Handlung
Die Erzählung konzentriert sich auf eine Schwarze Vampirin, die im heutigen Berlin lebt. Die Figur wurde von einer historischen Persönlichkeit aus dem frühen 20. Jahrhundert im Süden der USA inspiriert. Der Film versteht sich als eine künstlerische Neuinterpretation im Sinne des „Art Porn“ und beginnt mit einer authentischen Archivfotografie der Frau, die als Inspiration für die Protagonistin diente. Die Geschichte thematisiert Überlebenskampf, queere Identität und die Bedeutung der Familiengeschichte.[4]
Produktion und Musik
Der Film wurde unabhängig in Berlin produziert, wobei Sky Deep die gesamte kreative Leitung für Drehbuch, Regie und Filmmusik übernahm. Der Soundtrack entstand in einer gemeinschaftsbasierten Zusammenarbeit zwischen Sky Deep und weiteren lokalen Berliner Künstlern. Die musikalischen Themen des Films wurden durch das Musikvideo zur Single „Hunter“ weiter bekannt, das auf Afropunk Premiere feierte und Bildmaterial aus dem Film enthält.[5] Die Berliner Stadtzeitung Siegessäule dokumentierte die Produktion und die Wurzeln des Films in der queeren Underground-Szene der Stadt.[6]
Rezeption und Auszeichnungen
Enactone wurde beim Pornfilmfestival Berlin 2016 als „Bester Spielfilm“ ausgezeichnet.[7] Die internationale Wahrnehmung wurde durch Berichte in Medien wie dem französischen Kulturportal Barbieturix verstärkt, welches den Erfolg des Films als Meilenstein für die Repräsentation von People of Color und Geschlechterrollen im unabhängigen erotischen Kino bezeichnete.[8]
Der Film wurde auf mehreren internationalen LGBTQ+-Festivals gezeigt:
- BFI Flare: London LGBTIQ+ Film Festival (2017)[4]
- International Queer Film Festival Queer Lisboa (2017)
- GLITCH Film Festival (2017) im Centre for Contemporary Arts, Glasgow.[9]
- Scottish Queer International Film Festival (SQIFF) (2017)[10]
- Toronto International Porn Film Festival (2017)