Engelbert Gitterle

österreichischer Künstler und Kunstpädagoge From Wikipedia, the free encyclopedia

Engelbert Gitterle (* 24. Februar 1931 in Urgen, Fließ, Oberinntal; † 26. August 2021 ebendort) war ein österreichischer Künstler und Kunstpädagoge.

Engelbert Gitterle vor seiner Bronzeskulptur „Der lauschende Franziskus“ anlässlich seiner Ausstellung in der St. Barbarakirche zu Fließ (2011)

Leben

Gitterles Eltern waren Kleinbauern im Tiroler Oberinntal. Er selber war Lehrer an verschiedenen Schulen. Als Hauptschuldirektor von Prutz gründete er gemeinsam mit Eltern, Schülern, Lehrern und den Bürgern von elf Gemeinden die erste Ganztagsschule Österreichs und mit Ernst Meyer aus Heidelberg das „Europäische Pädagogische Symposion Oberinntal“, ein Forum für pädagogische Gespräche und Weiterbildung. Daraus entwickelten sich die „Oberinntaler Diskurse“. Als Professor für Kunsterziehung an der Pädagogischen Akademie in Zams hat er viele Lehrer ausgebildet.

Er selbst sagte: „Ich vermag nicht zu sagen, was Kunst ist, ich weiß nur, dass Schönheit ein ganz großes Geschenk ist, das mich in der Tiefe berührt und den innersten Klang der Gestirne und alles Geschaffenen ausmacht. Vielleicht west auch in meinem Gekritzel die Ahnung von allem.“[1]

Werke

Westportal-Bronze-Relief Fegefeuer Pfarrkirche Alberschwende
Das von Engelbert Gitterle neu gestaltete Grabmal für den „Alten Fließer Pfarrer“ Simon Alois Maaß in der Krypta der Maria-Himmelfahrtskirche zu Fließ

Einzelnachweise

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