Entega Grand Prix

ehemaliges Rundstreckenrennen in Deutschland (2001–2007) From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Entega Grand Prix war ein Rundstreckenrennen für Radrennfahrer, das von 2001 bis 2007 jährlich in den südhessischen Orten Einhausen, Heppenheim und Lorsch auf einem 900 m langen Rundkurs, ausgetragen wurde. Die Fahrer absolvierten in Lorsch 85 Runden (=76,5 km). Die Veranstalter legten nach eigenen Angaben großen Wert auf die Teilnahme von „sauberen Fahrern“, das heißt Radprofis, die in keine Dopingskandale verwickelt waren oder sind.[1][2] So wurde 2007 beispielsweise der Vertrag mit Erik Zabel – Gewinner des Entega Grand Prix 2001 – aufgrund seines Dopinggeständnisses vom Veranstalter gekündigt.[3]

Der Start zum Entega Grand Prix 2007

Im Rahmenprogramm der Veranstaltung fanden vor dem Hauptrennen auch Wettbewerbe für

  • Junioren
  • Handbiker (elf Runden)
  • Inline-Speedskater (30 Minuten plus eine Runde)
  • ein Volkslauf über sechs Runden (5,4 km) und
  • ein Prominentenfahren

statt.

Die Entega, Hauptsponsor der Veranstaltung, ist ein Tochterunternehmen der Hessischen Elektrizitäts-AG. Veranstalter des Entega Grand Prix war der ehemalige Radrennfahrer Algis Oleknavicius.

Weitere Informationen Jahr, Sieger ...
JahrSieger2. Platz3. PlatzAustragungsort
2001Erik ZabelDirk SchumannAndreas WalzerEinhausen
2002Scott McGrorySven BauerFrank KowatschitschEinhausen
2003Danilo HondoAndreas KappesSven BauerEinhausen
2004Jan UllrichJens VoigtPatrick SinkewitzHeppenheim
2005Jan UllrichMarkus FothenLinus GerdemannLorsch
2006Jens VoigtAndreas KlödenErik ZabelLorsch
2007Linus GerdemannFabian WegmannDaniele BennatiLorsch
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Einzelnachweise

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