Erik Hanke

österreichischer Politiker (SPÖ) und Präsident des Vereins „Licht ins Dunkel“ From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

Beruf und Funktionen

Erik Hanke war von 1949 bis 1957 Angestellter bei der Wiener Gebietskrankenkasse. Bei den Wiener Kinderfreunden wurde er 1963 Landessekretär und war von 1971 bis 1992 geschäftsführender Obmann.[3] Von 1974 bis 1998 leitete er das Werbeunternehmen Gewista. Unter seiner Geschäftsführung wurden unter anderem die City Lights eingeführt. Nach 1989 expandierte die Gewista nach Ungarn, Polen, die Tschechische Republik und die Slowakei.[3]

Hanke war 32 Jahre Präsident der Gesellschaft österreichischen Kinderdörfer, in dieser Funktion folgte ihm 2021 Franz Prokop nach.[2][4] Außerdem war er ab ca. 1994[3] 15 Jahre lang[5] Präsident des Vereines Licht ins Dunkel, Vizepräsident des Kuratoriums Wiener Jugendwohnhäuser und Mitglied der Fremdenverkehrskommission, des Aufsichtsrates des späteren Wiener Tourismusverbandes.[2][3]

Politik

Am 19. November 1971 rückte er für Adalbert Busta in der 10. Wahlperiode im Wiener Landtag und Gemeinderat nach.[1] Ab 1987 hatte er den Vorsitz im Gemeinderatsausschuss für Bildung, Jugend, Familie und Soziales.[2][3] Von 1988 bis 1989 war er Fünfter Vorsitzender des Wiener Gemeinderates und von 1989 bis 1991 Vierter Vorsitzender.[1] Nach der Landtags- und Gemeinderatswahl in Wien 1991 schied er mit 9. Dezember 1991 am Ende der 14. Wahlperiode aus dem Landtag aus.[1]

Persönliches

Sein Sohn ist der SPÖ-Politiker Peter Hanke.[2] Im März 2025 starb Erik Hanke knapp zwei Monate vor seinem 92. Geburtstag. Er wurde auf dem Friedhof Oberlaa bestattet.[6]

Auszeichnungen

Einzelnachweise

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