Erpen
Ortsteil und Gemarkung der Stadt Dissen am Teutoburger Wald im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen
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Erpen ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Stadt Dissen am Teutoburger Wald im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1970 eine eigenständige Gemeinde.
Erpen | ||
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| Koordinaten: | 52° 7′ N, 8° 10′ O | |
| Fläche: | 6,12 km²[1] | |
| Einwohner: | 944[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 154 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1970 | |
| Postleitzahl: | 49201 | |
| Vorwahl: | 05421 | |
Lage von Erpen in Niedersachsen | ||
Geographie
Erpen erstreckt sich nordöstlich des Dissener Ortskerns beiderseits der Bundesautobahn 33. Der Nordteil der Gemarkung wird vom Teutoburger Wald eingenommen. Als typische Bauerschaft besitzt Erpen keinen alten Dorfkern, sondern war ursprünglich nur mit landwirtschaftlichen Einzelgehöften besiedelt. Im Süden hat sich die Bebauung von Dissen auf das ehemalige Gemeindegebiet ausgedehnt. Zu Erpen gehört auch der Weiler Timmern an der Osnabrücker Straße.
Geschichte
Die Bauerschaft Erpen gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Amt Iburg des Hochstifts Osnabrück. Von 1807 bis 1810 gehörte Erpen zum Kanton Dissen des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zur Mairie Dissen im Arrondissement Osnabrück des Departements der Oberen Ems. 1814 kam Erpen zum Königreich Hannover und gehörte dort zum wieder zum Amt Iburg. 1867 fiel Erpen mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und seit 1885 gehörte die Gemeinde zum Kreis Iburg, der 1932 in den Landkreis Osnabrück eingegliedert wurde. Am 1. Januar 1970 wurde Erpen im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen Teil der Stadt Dissen am Teutoburger Wald.
Einwohnerentwicklung
Bau- und Naturdenkmale
Auf dem ehemaligen Gemeindegebiet stehen die Höfe Hommel, Kollmeyer und Krenning sowie das Empfangsgebäude und die Güterabfertigung des Dissener Bahnhofs unter Denkmalschutz. Der alte Kalksteinbruch am Wehdeberg sowie die Erpener Quelle an der Schulstraße sind Naturdenkmale.
Vereine
Der Schützenverein Erpen-Timmern betreibt Schießsport und Brauchtumspflege.[7]
Verkehr
Die Anschlussstelle Dissen/Bad Rothenfelde der Bundesautobahn 33 sowie der Bahnhof Dissen-Bad Rothenfelde der Bahnstrecke Brackwede–Osnabrück befinden sich auf Erpener Gebiet.

