Esther Pfeiffer

deutsche Leichtathletin From Wikipedia, the free encyclopedia

Esther Pfeiffer (* 4. September 1997 als Esther Jacobitz) ist eine deutsche Leichtathletin. Zu ihren größten Erfolgen zählt der Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2023 im Marathon sowie der dreimalige Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2024, 2025 und 2026 im Halbmarathon.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Esther Pfeiffer


Esther Pfeiffer beim Paderborner Osterlauf 2025

Nation Deutschland Deutschland
Geburtstag 4. September 1997 (28 Jahre)
Karriere
Disziplin Langstreckenlauf
Bestleistung Halbmarathon: 67:25 Minuten
Verein Düsseldorf Athletics,
vorm.: Hannover 96
Medaillenspiegel
Europameisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Deutsche Meisterschaften 5 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
Logo der EAA
 Europameisterschaften
Silber Rom 2024 Halbmarathon (Mannschaft)
Logo des DLV
 Deutsche Meisterschaften
Silber Ingolstadt 2019 Crosslauf Mannschaftswertung
Gold Köln 2023 Marathon
Bronze Leverkusen 2024 10 km
Gold Hamburg 2024 Halbmarathon
Gold Paderborn 2025 Halbmarathon
Gold Siegburg 2025 10 km
Bronze Uelzen 2026 10 km
Gold Frankfurt 2026 Halbmarathon
Bronze Frankfurt 2026 Halbmarathon Mannschaftswertung
letzte Änderung: 23. März 2026
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Karriere

Pfeiffer trat für den ASV Köln, den TK Hannover und Hannover 96 an – heute startet sie für Düsseldorf Athletics.

Bei den Deutschen Meisterschaften 2019 wurde sie Zweite in der Mannschaftswertung des Crosslaufs mit Anna Gehring und Vera Coutellier. Zwei Jahre später wurde sie Achte in der Mannschaftswertung des 10-km-Straßenlaufs und Vierte der Mannschaftswertung des Crosslaufs. In diesem Jahr wurde sie außerdem Vierte der Mannschaftswertung des Halbmarathons bei den Summer World University Games. 2022 wurde sie Siegerin des Halbmarathons beim Köln-Marathon. Sie gewann außerdem den Lousberglauf, wo sie auch den Streckenrekord brach. 2023 wurde sie Vierte über 5000 Meter und deutsche Meisterin im Marathonlauf (im Rahmen des Köln-Marathons).[1]

Bei den Deutschen Meisterschaften 2024 wurde sie Dritte im 10-km-Straßenlauf und Sechste der Mannschaftswertung.[2] Beim Sevilla-Marathon 2024 qualifizierte sie sich für die Europameisterschaften in diesem Jahr.[3] Dort gewann sie die Silbermedaille in der Teamwertung des Halbmarathons.

Im Oktober 2024 konnte die damals 27-Jährige mit einer persönlichen Bestzeit nach 2022 erneut den Sieg des Halbmarathons im Köln-Marathon erzielen.[4]

Im April 2025 gewann Pfeiffer den Halbmarathon beim Düsseldorf-Marathon.[5] Im Mai gewann Pfeiffer mit einer gelaufenen Distanz von 59,03 km den Wings for Life World Run in München und wurde gleichzeitig als erste Deutsche überhaupt weltweite Gewinnerin unter allen Starterinnen.[6][7]

Im September 2025 wurde Pfeiffer in Siegburg deutsche Meisterin im 10-km-Straßenlauf, vor Fabienne Königstein und Konstanze Klosterhalfen.[8]

Im Oktober 2025 lief sie in Köln 67:28 Minuten persönliche Bestzeit im Halbmarathon. Dies war gleichzeitig Streckenrekord und die drittschnellste je von einer deutschen Frau über diese Distanz gelaufene Zeit.[9][7]

Im März 2026 steigerte Pfeiffer ihre Halbmarathon-Bestzeit beim Berliner Halbmarathon auf 67:25 Minuten. Das Rennen beendete sie als beste Europäerin auf Platz 5.[10]

Leben

Im Januar 2024 heiratete sie den Leichtathleten Hendrik Pfeiffer (* 1993) und nahm dessen Familiennamen an.[11] Ihren Verlobungsring, den sie mit einer Kette um den Hals getragen hatte, verlor sie beim Köln-Marathon 2023. Der Ring wurde von einem Zuschauer gefunden und später zurückgegeben, was zu größerer medialer Aufmerksamkeit führte.[12][13][14][15][16]

Commons: Esther Pfeiffer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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