Ethel Finnie
amerikanische Bluessängerin
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Ethel V. Finnie (* 7. Januar 1898 in New Orleans; † 1. Mai 1981 ebendort) war eine amerikanische Bluessängerin, die 1923 und 1924 aufnahm. Sie war zunächst Lehrerin und ging später anderen Berufen nach.
Leben und Wirken
Finnie studierte an der New Orleans University (später in die Dillard University integriert)[1] und arbeitete dann als Lehrerin an der McDonogh School Nr. 6.[2]
1923 heiratete Finnie den Pianisten und Komponisten Porter Grainger.[3] Gemeinsam traten sie im Nordosten der Vereinigten Staaten auf.[2] Mit ihrem Mann als Begleitmusiker spielte sie 1923 die Aufnahmen I Don’t Love Nobody / Don’t You Quit Me Daddy für das Label Ajax Records ein, im Folgejahr Don’t Know and Don’t Care Blues und Hula Blues. Ebenfalls 1924 entstand für Edison Records You’re Gonna Wake Up Some Morning, but Your Papa Will Be Gone. Bei Paramount Records wurde ihr für Emerson Records eingespielter Titel Heart Breakin’ Joe veröffentlicht, auf dem sie ein Joe Smith (möglicherweise Fletcher Henderson) mit seinem Orchester begleitete.[4]
Nach der Geburt ihrer Tochter Portia Lee Grainger schränkte Finnie ihre musikalischen Aktivitäten ein und wohnte wieder in New Orleans in der Nähe ihrer Familie. Nach der Scheidung heiratete sie William Turner und machte sich in New Orleans als Friseurin selbstständig und später als Inhaberin eines Schönheitssalons mit Restaurant und Lebensmittelgeschäft.[2] Sie war Mitglied der Studierendenverbindung Iota Phi Lambda und fungierte in den 1950er Jahren als deren Regionaldirektorin für den Südwesten. Außerdem war sie Schatzmeisterin der vierten Region des National Council of Negro Women.[2]
Ihre Aufnahmen wurde bei Document Records wiederveröffentlicht.[2]
Weblinks
- Eintrag (Mujeres del blues)
- Ethel Finnie bei AllMusic (englisch)
- Ethel Finnie bei Discogs