Eulenloh
Wohnplatz der Gemeinde Tröstau im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern)
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Eulenloh (auch Berghäuser genannt[1]) ist ein Wohnplatz der Gemeinde Tröstau im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern). Eulenloh zählt zum Gemeindeteil Tröstau.
Eulenloh Gemeinde Tröstau | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 1′ N, 11° 57′ O |
| Höhe: | 565 m ü. NHN |
| Postleitzahl: | 95709 |
| Vorwahl: | 09232 |
Geographie
Das ehemalige Dorf Eulenloh bildet mit Grötschenreuth im Osten und Tröstau im Norden eine geschlossene Siedlung. Im Westen wie auch im Süden grenzt der Tröstauer Forst-West an.[2]
Geschichte
Der dort ansässige Eisensteinbergbau St. Michael und Engelsburg bestand bereits um die Mitte des 16. Jahrhunderts. Nach dem Dreißigjährigen Krieg war die Zeche Hauptlieferant von Eisenerz im Fichtelgebirge. 1787 bildete Eulenloh mit Grötschenreuth eine Realgemeinde. Das Hochgericht übte das brandenburg-bayreuthische Sechsamt Wunsiedel aus.[1]
Von 1797 bis 1810 unterstand Eulenloh dem Justiz- und Kammeramt Wunsiedel.[3] Mit dem Gemeindeedikt wurde Eulenloh dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Tröstau[4] und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Tröstau zugewiesen.[5]
1859 wurde die Zeche St. Michael und Engelsburg geschlossen.[1]
Einwohnerentwicklung
Religion
Eulenloh ist evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Peter (Schönbrunn) gepfarrt, seit den 1960er Jahren ist die Pfarrei Christuskirche (Tröstau) zuständig.[14]
Literatur
- Dietmar Herrmann, Helmut Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land. Lexikon. Ackermannverlag, Hof (Saale) 2000, ISBN 3-929364-18-2, Sp. 144.
- Oberfränkische Verlagsanstalt Hof (Hrsg.): Der Landkreis Wunsiedel. 2. Auflage. Verlag für Behörden und Wirtschaft R. Alfred Hoeppner GmbH, Hof (Saale) 1975, DNB 760334978, S. 158.
Weblinks
- Eulenloh in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 8. November 2025.
- Eulenloh im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 8. November 2025.