Eva Wille

deutsche Chemikerin und Verlegerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Eva-Elisabeth Wille (* 1955 in München) ist eine deutsche Chemikerin und Verlegerin.[1] Bekannt wurde sie hauptsächlich durch ihre Tätigkeit im Verlag Wiley-VCH, für den sie unter anderem als Vizepräsidentin und Geschäftsführerin tätig war.[2]

Werdegang

Eva-Elisabeth Wille studierte Chemie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und wurde bei Gerhard Binsch am Lehrstuhl für Theoretisch und Organische Chemie dieser Universität promoviert.[3] Daran schloss sich ein Post-Doc-Aufenthalt am Iwan-N.-Stranski-Institut der TU Berlin und eine vielfältige Assistenten- und Lehrtätigkeit an.[2][4]

Seit 1985 arbeitete sie im Verlag Chemie, Weinheim in verschiedenen Positionen. Zunächst leitete sie die Öffentlichkeitsarbeit, dann die stellvertretende Abteilungsleitung Produktinformation. Ab 1988 war sie in leitenden Positionen (z. B. Gesamtzeitschriftenbereich, Gesamtbuchbereich, Datenbanken, Portale, lokale und globale Chemieprogramme) für den Verlag Wiley-VCH tätig.[2] Seit 1986 ist sie ehrenamtlich in verschiedenen Funktionen für den Verband Deutscher Fachpresse und den Börsenverein des Deutschen Buchhandels tätig.[2]

Ehrungen

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Mechanistische 19F-NMR-Studien [F-NMR-Studien] der korrelierten Rotationen in pyramidalen Triarylmodellverbindungen, Dissertation München 1983.[8]
  • ChemCatChem - The Missing Link, ChemCatChem 2019, 11, 11.[9]
  • The Nozoe Autograph Books: Personal and Professional Reflections. The Chemical Record, 14, 2014, 334–357.[10]
  • Chancengleichheit vor 50 Jahren: München - Berlin - Weinheim, Seiten 77–78 in Erlebte Chancengleichheit im Spiegel der Zeit, 1. Auflage 2025 Seniorexperten der Chemie, GDCh, Frankfurt am Main 205. ISBN (elektronische Version) 978-3-947197-27-9, ISBN (gedruckte Version) 978-3-947197-26-2.

Einzelnachweise

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