Ex Voto

Film von Erich Langjahr From Wikipedia, the free encyclopedia

Ex Voto ist ein Kinodokumentarfilm des Schweizer Regisseurs Erich Langjahr. Mit diesem Film löst der 1944 geborene Langjahr sein Versprechen ein, die Landschaft seiner Jugend zu filmen. Ex Voto geht der Frage nach, was es bedeutet, eine Heimat zu haben.

TitelEx Voto
ProduktionslandSchweiz
Erscheinungsjahr1986
Länge106 Minuten
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Dokumentarfilm
Titel Ex Voto
Produktionsland Schweiz
Erscheinungsjahr 1986
Länge 106 Minuten
Produktions­unternehmen Langjahr Film GmbH
Stab
Regie Erich Langjahr
Drehbuch Erich Langjahr
Musik
Kamera Erich Langjahr
Schnitt Erich Langjahr
Besetzung
Trudi Hegglin-Reichmuth (1929-2004) und Familie, Geschwister Zürcher, Moritz Jäggi, Ottomar Lang (dipl. Landschaftsarchitekt), Ernst Grob (Präsident des Naturschutzbundes des Kantons Zug), Schwestern des Klosters "Maria Hilf" Gubel

Teilnehmer der Gedenkfeier 450 Jahre Kappeler Milchsuppe (1979) in der Klosterkirche Kappel am Albis (Festspiel in der Maske von Johannes Salat (1498-1561) und dem Nachfolger von Huldrich Zwingli, Heinrich Bullinger (1504-1575) (Darsteller Josef Binzegger-Tonon) sowie einem neutralen Eidgenossen)

Teilnehmer am Defilee in Emmen der Felddivision 8 mit dem Verteidigungsminister Georges-André Chevallaz (1915-2002), Korpskommandant Eugen Lüthy (1927-1990), Generalstabschef Jörg Zumstein und Divisionskommandant Rudolf Bucheli (1925-1993)

Arbeiter an der Kirschenpflückmaschine von Josef Schuler (Grossarni)

Arbeiter beim Abbruch der Dorfkapelle St. Erhard (1625-1983)

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Entstehung

Der Titel «Ex Voto» bedeutet Gelübde, Versprechen, Dank (siehe Votivgabe). Mit dem Film löste der Regisseur sein Gelübde ein, die Landschaft seiner Jugend zu filmen. Über sieben Jahre hinweg beobachtete er dazu die Innerschweizer Landschaft rund um den Gubel. Die meisten Aufnahmen machte Langjahr im Kanton Zug. Weitere Drehorte befinden sich in den Nachbarkantonen Schwyz, Luzern und Zürich.

Die ersten Aufnahmen zum Film entstanden 1979.[1] Veröffentlicht wurde er 1986.

2018 wurde der Film mit Hilfe von Memoriav (Verein zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes der Schweiz) digital restauriert.

Inhalt

Der Film zeigt die Region um den Gubel mit dem Frauenkloster «Maria Hilf», Bauern, die Bäuerin Trudi Hegglin und Zerstörungen durch Kiesabbau und Zersiedelung.

Festivalvorführungen

  • 22. Solothurner Filmtage, Januar 1987
  • 10. Festival Cinéma du réel Paris (FR), 6.-15.3.1987
  • 4. Mostra del Cinema Europeo Rimini (IT), 1.-7.7.1987
  • 40. Locarno Filmfestival, 6.-16.8.1987
  • 18. Festival international de Cinéma Nyon, Oktober 1987
  • 36. Internationale Filmwoche Mannheim (DE), 5.-10.10.1987
  • 8. Festival International Cinéma et Monde rurale, Aurillac (FR), 13.-20.10.1987
  • 11. Duisburger Filmwoche (DE), November 1987
  • 14. Internationales Filmwochenende Würzburg (DE), Februar 1988
  • Filmfest Viennale 88 Wien (AT), März 1988
  • Festival FOR MILJOFILM I DELTA BIO Kopenhagen (DK), 7.-20.3.1988
  • 3. Internationales Dokumentarfilmfestival München (DE), April 1988
  • 36. Filmfestival Internazionale Montagna-Esplorazione Città di Trento (IT), 1.-7.5.1988
  • 42. Edinburgh Filmfestival (GB), 13.-28.8.1988
  • 1. Internationales Filmfestival Freistadt (AT), 31.8.-4.9.1988
  • 65. Anthropos International Festival of Documentary Film Los Angeles (USA), 1.-8.12.1988

Auszeichnungen

Andreas Faessler schrieb 2018 in der Luzerner Zeitung: „Der Film kann als bedeutendes immaterielles Kulturgut von Zug und der Schweiz eingestuft werden.“[5]

Der Film wurde nicht nur in der deutschsprachigen Schweiz, sondern auch in den französisch[6] und italienisch[7] sprechenden Landesteilen wie auch international stark beachtet und gelobt.[8][9]

Einzelnachweise

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