Eyzerac

französische Gemeinde From Wikipedia, the free encyclopedia

Eyzerac (Aussprache [ɛˈzʁak], okzitanisch Aiserac) ist eine französische Gemeinde mit 541 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2023) im Département Dordogne in der Region Nouvelle-Aquitaine. Sie gehört zum Arrondissement Nontron und zum Gemeindeverband Communauté de communes Périgord-Limousin. Die Einwohner werden Eyzeracois bzw. Eyzeracoises genannt.

Schnelle Fakten Aiserac ...
Eyzerac
Aiserac
Eyzerac (Frankreich)
Eyzerac (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Nouvelle-Aquitaine
Département (Nr.) Dordogne (24)
Arrondissement Nontron
Kanton Thiviers
Gemeindeverband Périgord-Limousin
Koordinaten 45° 23′ N,  55′ O
Höhe 149–260 m
Fläche 11,03 km²
Einwohner 541 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 49 Einw./km²
Postleitzahl 24800
INSEE-Code
Website www.eyzerac.fr

Bürgermeisteramt (Mairie)
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Die Gemeinde liegt am Pilgerweg nach Santiago de Compostela, der Via Lemovicensis, einem der vier historischen Wege der Jakobspilger in Frankreich.

Geografie

Lagekarte der Gemeinde Eyzerac

Eyzerac liegt etwa 25 Kilometer südöstlich von Nontron und etwa 28 Kilometer nordnordöstlich von Périgueux im Übergangsbereich des Landschaft des Nontronnais zur Landschaft des Périgord central. Touristisch fällt sie in den Grenzbereich von Périgord vert und Périgord blanc.

Neben dem Ortskern besteht die Gemeinde aus folgenden Weilern, Gehöften und Lieu-dits: Bois du But, Bosloubet, Chadourgnac, Chantegros, La Contarie, La Cornetie, La Croix de Sainte-Claire, La Faucherie, La Goulinas, La Navoie, La Peyre, La Réveille, La Servolle, Labaurie, Lacaissou, Lassalle, Le Chaufour, Le Clos, Le Couteaux, Le Cros, Le Crouzillou, Le Grand Clos, Le Lac Borne, Le Maignaud, Le Roujallet, Le Trépart, Lédier, Les Berges, Les Chatignoles, Les Gipoux, Les Grésilles, Les Jacquiers, Les Vignasses, Métairie Basse, Monge, Montaugoux, Nouzet, Puypallat und Sainte-Claire.

Der topografisch tiefste Punkt im Gemeindegebiet von Eyzerac mit 149 m befindet sich an der Ostgrenze südwestlich vom Lieu-dit Métairie Basse– der Ruisseau de Chadourgnac verlässt hier das Gemeindegebiet. Der höchste Punkt mit 260 m wird im äußersten Norden nördlich vom Lieu-dit Le Roujallet an der Grenze zur Nachbargemeinde Thiviers angetroffen. Das Zentrum der Gemeinde kommt auf etwa 161 m Höhe zu liegen.

Umgeben wird Eyzerac von folgenden drei Nachbargemeinden:

Thiviers
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt
Vaunac Corgnac-sur-l’Isle
Bodenbedeckung in der Gemeinde Eyzerac
Bodenbedeckung

Die Bodenbedeckung der Gemeinde Eyzerac schlüsselt sich im Jahr 2018 gemäß der europäischen Datenbank CORINE Land Cover (CLC) wie folgt auf:

  • Heterogene landwirtschaftliche Nutzung – 56,7 %
  • Wälder – 32,7 %
  • Grünland – 8,1 %
  • Strauch- und/oder Kräutervegetation – 2,5 %.

Die landwirtschaftliche Nutzung steht mit 64,8 % im Vordergrund. Sie ist im Vergleich zu 1990 (64,7 %) minimal angestiegen.[1]

Natürliche Risiken

Risikokarte der Quellung und Schrumpfung von Tonmineralen in Böden für Eyzerac

Natürliche Risiken manifestieren sich in der Gemeinde Eyzerac neben den meteorologischen Risiken (Sturm, Gewitter, Schnee, extreme Kälte, Hitzewelle) vor allem als

Eyzerac ist der starken Gefahr von Waldbränden ausgesetzt. Im größten Teil des Gemeindegebiets besteht deshalb zur Vorbeugung eine rechtliche Pflicht zur Beseitigung von Gestrüpp rund um Häuser und Zufahrten und eine zeitliche und/oder räumliche Beschränkung von offenem Feuer, beispielsweise beim Verbrennen von Abfällen oder Pflanzen, beim Campen oder beim Feuerwerk. Der vom Staat erstellte Plan zur Verhütung von Waldbränden (PPRIF) definiert nicht bebaubare und vorbehaltspflichtige Bauzonen, um die Exposition von Gütern zu verringern.[2]

Wie die Risikokarte zeigt, sind etwa zwei Drittel des Gemeindegebiets von einer mittleren, überwiegend aber starken Gefahr durch Bodensetzungen bei abwechselnden Dürre- und Regenperioden betroffen. Die Dürreperioden in den Jahren 1989, 2003, 2011 und 2022 sind als Naturkatastrophen der Gemeinde klassifiziert worden.

Die Erdbebengefahr ist als relativ niedrig einzustufen, am Westrand des Massif Central sind recht seltene Beben der Stärke 3 auf der Richterskala bekannt. Das Gemeindegebiet ist nur einer geringen Radongefahr ausgesetzt und wird der Zone 1 von 3 zugeordnet.[3]

Klima

Das Klima ist gemäßigt; Regen (1003 mm/Jahr) fällt übers Jahr verteilt. Die Gemeinde Eyzerac besitzt ein abgeschwächtes ozeanisches Klima mit gemäßigtem Sommer (Cfb nach Köppen und Geiger), das sich durch folgende Parameter auszeichnet:

Weitere Informationen Klimaparameter im Zeitraum 1971–2000 ...
Klimaparameter im Zeitraum 1971–2000
  • Jahresmittel: 11,9 °C
  • Anzahl der Tage unter −5 °C: 3,4
  • Anzahl der Tage oberhalb 30 °C: 7,3
  • Maximum im Tages-Temperaturunterschied: 15,5 °C
  • Jahresniederschlag: 1003 mm
  • Niederschlagstage im Januar: 13,1
  • Niederschlagstage im Juli: 7,6
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Durch den Klimawandel zeichnen sich Erhöhungen im Jahresmittel ab, die sich bereits auch bemerkbar machen. So ist beispielsweise an der 54 Kilometer entfernten Wetterstation in Brive-la-Gaillarde das langjährige Jahresmittel von 12,7 °C für 1971–2000 über 12,7 °C für 1981–2010 auf 13,0 °C für 1991–2020 angestiegen – ein Zuwachs um 0,3 °C innerhalb von 20 Jahren.

Hydrographische Karte von Eyzerac

Hydrografie

Einzig nennenswerter Flusslauf in der Gemeinde Eyzerac ist der Ruisseau de Chadourgnac, der nordöstlich vom gleichnamigen Weiler entspringt und auf drei Kilometer das Gemeindegebiet durchläuft. Er fließt anfangs nach Süden, biegt aber vor Erreichen des Ortskerns in die Südost-Richtung, um schließlich am Ortskern von Corgnac-sur-l’Isle in die Isle zu münden. Somit gehört er zum Flusssystem Isle-Dronne.

Geomorphologisch interessant ist ein kleiner namenloser Flusslauf, der im Süden von Thiviers entspringt und dann westlich vom Lieu-dit Monge den Nordwesten der Gemeinde betritt. Er fließt bis westlich vom Weiler Labaurie, wo er in einer Flussschwinde in den Untergrund abtaucht. Die anschließende flache, sich bis westlich vom Dorf Les Berges hinziehende Talung ist ein Polje, das im Südosten und Süden von zahlreichen Dolinen umgeben wird.[4]

An ihrer Südwestgrenze berührt die Gemeinde die Wasserscheide zwischen der Côle, einem linken Nebenfluss der Dronne, im Westen und der Isle im Osten.

Geologie

Geologische Karte der Gemeinde Eyzerac

Die Gemeinde Eyzerac liegt vollständig auf flachliegenden Sedimenten des nördlichen Aquitanischen Beckens. Die anstehende Schichtenfolge stammt aus dem Unteren und Mittleren Jura und reicht vom Hettangium bis zum Bathonium. Darüber legen sich Sedimente des kontinentalen Tertiärs – in der Hauptsache Lockersedimente.

Unterer Jura

Der Untere Jura beschränkt sich auf den Nordostabschnitt der Gemeinde Eyzerac. Die Sedimentfolge beginnt mit dem Hettangium (Formationen I1 und I2). Das Untere Hettangium ist fluviatilen Ursprungs: Konglomerate, grobe Sandsteine und Sandsteine. Das Obere Hettangium besteht bereits aus marinen dolomitischen Mergeln und schließt mit Oolithkalken (mögliches Sinemurium I3-4). Das Pliensbachium (Formation I5-6) wird aus groben litoralen Sandsteinen und dolomitischen Sandsteinen aufgebaut. Das Toarcium mit seinen Tonsteinen und grauen Mergeln war früher von großer Bedeutung für Ziegeleibetriebe. Das abschließende Aalenium nimmt erneut dolomitischen Charakter an (Toarcium und Aalenium sind auf der geologischen Karte als I7-9 zusammengefasst).

Mittlerer Jura

Der Mittlere Jura nimmt die Südosthälfte der Gemeinde ein. Ältestes aufgeschlossenen Schichtglied ist Bajocium der Formation j1b – eine Wechselfolge aus kryptokristallinen Kalken mit bioklastischen und oolithischen Kalken. Dessen Basis kann auch rekristallisiert vorliegen. Sodann erscheinen die Oolithkalke der Formation j1c-2a, die vom Oberbajoc bis ins unterste Bathonium reichen. Darüber folgt Unteres und Mittleres Bathonium (Formation j2b). Hierbei handelt es sich um eine Wechselfolge von kryptokristallinen und bioklastischen Kalken mit teils lignithaltigen Tonen. Die Serie schließt mit Oberbathon (Formation j2-6(a)), bestehend aus einer Wechselfolge von kryptokristallinen, stellenweise kreidigen Kalken mit feinschutthaltigen Kalken.

Sidérolithique

Ein Fetzen des so genannten Sidérolithique (eisenhaltige, rote, sehr kompakte, tonige Sande der Formation e-p) findet sich auf rekristallisiertem Bajocium nur wenig südöstlich des Ortskerns. Seine zeitliche Stellung wird sehr ungenau mit Eozän bis Pliozän angegeben.

Tertiäre Lockersedimente

Die tertiären Lockersedimente bedecken den gesamten West- und Südwestabschnitt der Gemeinde Eyzerac. Die altpleistozänen Flussschotter der Formation Fs bilden die Hochlagen entlang der Westgrenze mit Auslegern nördlich des Ortskerns sowie zwischen Les Berges und Le Maignaud. Sie enthalten Sande, Kiese und Schotter, die in eine tonige Grundmasse (hervorgegangen möglicherweise aus marbrierten Paläoböden) eingebettet sind. Ihre kolluvialen Umlagerungsprodukte (Formation CF) enthalten mehrheitlich Gerölle und dürften sich zum Großteil aus den Flussschottern entwickelt haben. Sie schließen sich im Osten der Flussschotter an, haben aber darüber hinaus zwei kleine Ausleger nördlich des Ortskerns sowie an der Südgrenze. Die Talung des Ruisseau de Chadourgnac wird von holozänem Alluvium (Formation K) ausgefüllt.

Karstphänomene

In der Gemeinde Eyzerac treten wie unter der Rubrik Hydrographie bereits ausgeführt mehrere Karstphänomene in Erscheinung, die alle den Mittleren Jura betreffen. So befindet sich die Flussschwinde beim Antreffen von Bajocium auf zirka 195 Meter Meerhöhe. Das sich anschließende Polje liegt dann ebenfalls im Bajocium. Es ist etwa 1 Kilometer lang, 250 Meter breit und endet bei Les Berges, wo sich das Gelände dann auf 206 Meter heraushebt. Im Umkreis des Poljes sind ein Dutzend kleine Dolinen vorhanden. Sie liegen vorwiegend in den Formationen des Bathoniums.

Tektonik

Der Untere Jura und die Basis des Mittleren Juras werden von einigen steilstehenden Verwerfungen durchsetzt, deren Streichrichtung mehrheitlich nach Südost gerichtet ist, den Ortskern durchzieht aber eine Ostsüdost-Störung. Die Rekristallisation des Bajociums ist wahrscheinlich auf Südost-Störungen zurückzuführen.

Etymologie und Geschichte

Der Standort von Eyzerac kannte die Besiedelung bereits in der Jungsteinzeit und war wahrscheinlich in der gallorömischen Zeit bewohnt, wie der Ortsname vermuten lässt. Azeracum ist in einem Kirchenregister des 13. Jahrhunderts belegt. Die folgenden Formen, gleichermaßen latinisiert, weisen den Wechsel Ay-/Ey- auf: Eyzeracum (1365) und Ayzeracum (1555). Das Wort entstammt einem gallorömischen Personennamen Acer, dem das Suffix -acum als Eignertitel angehängt wurde (somit Aceracum, Landgut des Acer).[5]

Die Pfarrgemeinde Eyzerac gehörte zum Erzpriestertum von Thiviers, das im 16. Jahrhundert den Titel einer Landvogtei und Gerichtsbarkeit über Eyzerac besaß.[6]

Die Wirtschaft der Stadt war im 17. Jahrhundert von der Produktion von Branntkalk geprägt. Eyzérac war der wichtigste Produktionsstandort und beherbergte drei der sechs Kalköfen in der Umgebung von Thiviers.[7]

Am 29. März 1944 wurde der Widerstandskämpfer Marcel Lambert von der deutschen Gestapo ermordet. Als Mitglied der Francs-tireurs et partisans (FTPF) in der Gruppe von Kommandant Hercule beteiligte er sich an der Versorgung der Untergrund-Maquis. Nachdem er im Hauptquartier der Milice française in Thiviers grausam gefoltert worden war, wurde er mit einem Kopfschuss getötet. Eine Stele wurde zu seinem Gedenken aufgestellt.[8]

Bevölkerungsentwicklung

Weitere Informationen Bevölkerungsentwicklung in Eyzerac, Jahr ...
Bevölkerungsentwicklung in Eyzerac
Jahr Einwohner


1962462
1968432
1975422
1982430
1990493
1999510
2006556
2008569
2013558
2018558
2020556
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Quellen: EHESS[9], INSEE

Die bisher höchste Einwohnerzahl wurde im Jahr 1891 mit 868 Bewohnern ermittelt.

Verwaltung

Bürgermeister in der Gemeinde Eyzerac ist seit März 2014 Claude Bost, der im Mai 2020 wiedergewählt wurde.

Präsidentschaftswahlen 2022

Weitere Informationen Kandidaten, Parteien ...
Kandidaten Parteien 1. Wahlgang 2. Wahlgang
Stimmen % Stimmen %
Marine Le Pen Front national FN 128 33,33 % 184 60,73 %
Emmanuel Macron En marche ! EM 68 17,71 % 119 39,27 %
Jean-Luc Mélenchon Front de gauche FDG 67 17,45 %
Éric Zemmour Reconquête 15 3,91 %
Valérie Pécresse Les Républicains LR 22 5,73 %
Jean Lassalle Résistons ! R 33 8,59 %
Anne Hidalgo Parti socialiste PS 7 1,82 %
Fabien Roussel Parti communiste français PC 19 4,95 %
Nicolas Dupont-Aignan Debout la République DLR 11 2,87 %
Yannick Jadot Europe Écologie-Les Verts EELV 7 1,82 %
Nathalie Arthaud Lutte Ouvrière LO 2 0,52 %
Philippe Poutou Nouveau Parti anticapitaliste NPA 5 1,30 %
Gesamt 384 100 % 303 100 %
Gültige Stimmen38498,97 %30383,47 %
Ungültige Stimmen41,03 %6016,53 %
Wahlbeteiligung38886,22 %36380,67 %
Enthaltungen6213,78 %8719,33 %
Registrierte Wähler 450 450

Quelle: Ministère de l'Intérieur[10]

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Die Präsidentschaftswahlen 2022 in Eyzerac konnte Marine Le Pen deutlich für sich entscheiden.

Sehenswürdigkeiten

Fotogalerie

Bildung

Die Gemeinde verfügt über eine öffentliche Grundschule (École élémentaire).[11]

Wirtschaft

Erwerbstätigkeit

Im Jahre 2022 waren 237 Personen zwischen 15 und 64 Jahren in Eyzerac erwerbstätig, entsprechend 71,9 % der Bevölkerung der Gemeinde in dieser Altersklasse, wobei der Anteil der Männer (73,0 %) höher war als bei den Frauen (70,6 %). Die Zahl der Arbeitslosen war mit 11 Personen im Jahr 2022 niedriger als im Jahr 2016 (18). Die Arbeitslosenquote sank entsprechend von 6,8 % (2016) auf 4,7 % (2022).[12]

Branchen und Betriebe

48 nicht-landwirtschaftliche Gewerbebetriebe waren im Jahr 2022 in Eyzerac wirtschaftlich aktiv:[12]

Weitere Informationen Branche, Anzahl ...
Branche
Anzahl%
Gesamt48
Fertigung, Bergbau und andere Industrien612,5 %
Baugewerbe918,8 %
Groß- und Einzelhandel, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie1225,0 %
Information und Kommunikation12,1 %
Finanzen und Versicherungen24,2 %
Immobilien12,1 %
Fachbezogene, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten sowie administrative und unterstützende Dienstleistungstätigkeiten816,7 %
Öffentliche Verwaltung, Bildung, menschliche Gesundheit und soziales Handeln48,3 %
Andere Dienstleistungen510,4 %
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Landwirtschaft

Im Jahr 2020 lag die technisch-ökonomische Ausrichtung der Landwirtschaft der Gemeinde mit dem Fokus auf Rinderzucht zur Erzeugung von Milch und/oder Fleisch.[13] Die Zahl der aktiven landwirtschaftlichen Betriebe in der Gemeinde sank von 28 bei der Landwirtschaftszählung von 1988 auf 25 im Jahr 2000, auf 14 im Jahr 2010 und auf 10 im Jahr 2020, insgesamt ein Rückgang von 64,3 % in 32 Jahren. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche verringerte sich von 505 Hektar im Jahre 1988 auf 445 Hektar im Jahre 2020. Die genutzte Fläche pro Betrieb stieg von 18 Hektar auf 44,5 Hektar.[14][15][16]

Fernwanderweg

Der Fernwanderweg GR 654 von Namur in Belgien über Vézelay nach Saint-Jean-Pied-de-Port verläuft nur 350 Meter westlich vom Ortskern von Eyzerac vorbei. Er ähnelt in seinem Verlauf der Via Lemovicensis und setzt sich dann weiter nach Süden in Richtung Négrondes und Périgueux fort.[17]

Verkehrsanbindung

Die Nationalstraße N 21, die Périgueux mit Bergerac verbindet, durchquert das westliche Gebiet der Gemeinde. Die Departementsstraße D 76 bindet das Zentrum der Gemeinde an die N 21 und verbindet es mit Excideuil über Corgnac-sur-l’Isle. Lokale Landstraßen führen vom Zentrum zu den Weilern der Gemeinde und zu weiteren Nachbargemeinden.

Den Westen der Gemeinde durchquert ohne Haltepunkt die Bahnstrecke Limoges-Bénédictins–Périgueux, die im Regionalverkehr mit Zügen des Transport express régional bedient wird. Die Gemeinde besaß einst in der Südwestecke einen Haltepunkt (Ancienne Halte des Grandes Bruges). Durch Eyzerac verlief früher auch die Bahnstrecke Thiviers–Saint-Aulaire, die 1940 für den Personenverkehr und 1986 für den Güterverkehr stillgelegt wurde. Ihr Bahnhof befand sich beim Weiler Labaurie. Die Strecke ist heute eine beliebte Touristenattraktion und fungiert jetzt als Vélorail (Eisenbahn-Draisine) zwischen Thiviers und Corgnac-sur-l’Isle.

Literatur

  • P.-L. Guillot et al.: Feuille Thiviers. In: Carte géologique de la France à 1/50000. BRGM.
  • Chantal Tanet, Tristan Hordé: Dictionnaire des noms de lieux du Périgord. Editions Fanlac, Périgueux 2000, ISBN 2-86577-215-2 (französisch).

Einzelnachweise

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