FAB-500
Freifallbombe aus sowjetisch-russischer Produktion
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FAB-500 (russisch ФАБ-500; фугасная авиационная бомба) bezeichnet eine Serie von Fliegerbomben mit einem Gewicht von rund 500 Kilogramm. Ende der 1920er-Jahre in der Sowjetunion entwickelt, werden sie noch heute in Russland produziert.
| FAB-500 | |
|---|---|
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| Allgemeine Angaben | |
| Bezeichnung: | FAB-500 |
| Typ: | Fliegerbombe |
| Herkunftsland: | |
| Hersteller: | NPO Basalt |
| Entwicklung: | 1929 |
| Indienststellung: | 1931 |
| Einsatzzeit: | im Dienst |
| Technische Daten | |
| Gefechtsgewicht: | 429–520 kg |
| Länge: | 1,50–2,47 m |
| Durchmesser: | 400–452 mm |
| Spannweite: | 420–570 mm |
| Ausstattung | |
| Gefechtskopf: | 194–325 kg Sprengstoff |
| Zünder: | Aufschlagzünder, Näherungszünder, Verzögerungszünder, Zeitzünder |
| Waffenplattformen: | Kampfflugzeuge, Bomber |
| Liste von Bomben nach Herkunftsnation | |
Entwicklung
Die FAB-500 wurde ab 1929 gemeinsam mit der FAB-250 entwickelt. 1931 wurden die ersten Bomben an die Luftstreitkräfte der Sowjetunion geliefert. Zwischen 1932 und 1935 wurde der Entwurf der FAB-500 minimal angepasst. Im Jahr 1943 wurde die dünnwandige FAB-500M-43 und 1944 die dickwandige FAB-500M-44 entwickelt. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg folgte die Ausführung FAB-500M-46. Die Ausführung FAB-500M-54 wurde 1954 für den Transport in Waffenschächten von Bombern entwickelt. Für den Einsatz in überschallschnellen Kampfflugzeugen wurde 1962 die FAB-500M-62 mit einem geringen Strömungswiderstand entwickelt. Ende der 1960er-Jahre folgte die Ausführung FAB-500Sch für den Abwurf aus dem Tiefflug. Heute werden die FAB-500-Bomben bei NPO Basalt produziert und der Vertrieb erfolgt durch Aviaexport, Techmasch und Rosoboronexport. Daneben werden FAB-500-Bomben auch in verschiedenen Staaten im Lizenzbau produziert.[1][2][3][4]
Technik
Die FAB-500 sind Mehrzweck-Fliegerbomben, die gegen ein breites Zielspektrum eingesetzt werden können. Bei der Explosion entstehen eine Detonationswelle und eine starke Hitzeentwicklung; der Bombenkörper wird in scharfkantige Splitter zerlegt. Seit den 1930er-Jahren entstand eine Vielzahl unterschiedlicher Modelle der FAB-500. Je nach Fabrikat können sie z. B. als Sprengbomben oder Panzersprengbomben (Penetrationsbomben) verwendet werden. Steht die Sprengwirkung im Vordergrund, so sind die Bomben dünnwandig ausgeführt. Für eine erhöhte Eindringtiefe oder Splitterwirkung sind die Bomben dickwandig ausgebildet. Die einzelnen Modelle haben sowohl einen langen wie auch einen kurzen Bombenkörper. Die Bombenkörper haben eine zylindrische, längliche Rumpfform, mit einem kreisrunden Querschnitt und einer ogiven Spitze. Diese kann spitz oder abgerundet ausgeführt sein. Zum Bombenheck hin verjüngt sich der Rumpfdurchmesser. Der Bombenkörper ist aus Gussstahl gefertigt. Am Heck befinden sich vier bis acht Stabilisierungsflügel (Heckflossen), um die ein Boxwing angebracht ist. Die Masse des Sprengstoffs in der Bombe beträgt 30 bis 50 % ihres Gewichts. Als Sprengstoff wurde anfänglich TNT sowie Amatol verwendet, welcher bei den späteren Modellen durch TGAG und TGAF (Mischungen aus TNT, RDX und Aluminiumpulver) ersetzt wurde. Der Bombenkörper hat entweder einen feldgrauen oder schwarzen Anstrich. Bezündert sind die Bomben mit einem Kopf- und/oder Heckzünder. Dafür sind an der Bombenspitze und am Heck Vertiefungen angebracht. Darin können verschiedene Aufschlagzünder, Näherungszünder oder Verzögerungszünder eingesetzt werden. Letztere werden nur im Bombenheck eingesetzt. Die Bombenschlösser zur Befestigung am Flugzeug haben einen Abstand von 250 mm. Viele Kampfflugzeuge und Bomber sowjetischer und russischer Bauart können die FAB-500-Bomben einsetzen. Die Bomben können, je nach Modell aus großer und mittlerer Flughöhe sowie aus dem Tiefflug abgeworfen werden. Weiter kann an die FAB-500-Bomben der UMPK-Rüstzusatz montiert werden, womit sie als präzisionsgelenkte Gleitbomben eingesetzt werden können.[1][2][5]
Varianten
FAB-500SW

Das Ursprungsmodell FAB-500SW (Modell 1931) wurde zwischen 1929 und 1931 entwickelt. Der Bombenkörper ist aus Gussstahl gefertigt und ist mit TNT befüllt. Bezündert ist die Bombe mit zwei APUW-Zünder, die beim Aufschlag oder mit 0,15 bis 0,3 Sekunden Verzögerung zünden. Zwischen 1933 und 1935 wurde der Entwurf der FAB-500SW minimal angepasst. Unter anderem wurden die Bombenspitzen, die Heckflossen sowie die Bombenschlösser modifiziert, welche später zwei Ösen verwendeten. Es entstanden die folgenden Modelle: FAB-500SW (Modell 1932), FAB-500SW (Modell 1933), FAB-500SW (Modell 1934) sowie die FAB-500SW (Modell 1935).[3][6]
| Bombe | Länge | Durchmesser | Spannweite | Sprengstofffüllung | Gewicht |
| FAB-500SW | 2,426–2,44 m | 450–452 mm | unbek. | 325 kg TNT | 507–511 kg |
FAB-500M-43
Dieses Modell entstand 1943 im Konstruktionsbüro-35. Im Zuge der sowjetischen Kriegswirtschaft wurde die FAB-500SW auf eine kostengünstige und effiziente Fertigung optimiert. Der Bombenkörper hat eine längere Ogive und die Heckflossen wurden angepasst. Befüllt ist die Bombe mit Amatol und es wird der APUW-Zünder verwendet.[3]
| Bombe | Länge | Durchmesser | Spannweite | Sprengstofffüllung | Gewicht |
| FAB-500M-43 | 1,70 m | 450 mm | 500 mm | 320 kg Amatol | 452–457 kg |
FAB-500M-44
Die FAB-500M-44 entstand 1944 im GSKB-47. Sie ist eine dickwandige Ausführung der FAB-500M-43 und ist auf eine erhöhte Eindringtiefe sowie eine verbesserte Splitterwirkung ausgelegt. Befüllt ist die Bombe mit Amatol und es werden die Zünder APUW, APWU-M und APWU-1 verwendet. Explodiert die FAB-1500M-44 mit 0,3 Sekunden Verzögerung in sandigem Erdreich, so erzeugt die Bombe einen Explosionskrater mit einem Durchmesser von 11 bis 16 m und einer Tiefe von rund 3,5 m.[1][3]
| Bombe | Länge | Durchmesser | Spannweite | Sprengstofffüllung | Gewicht |
| FAB-500M-44 | 1,75–1,78 m | 450 mm | 450 mm | 222 kg Amatol | 477 kg |
FAB-500M-46
Die Ende des Zweiten Weltkrieges entwickelte FAB-500M-46 wurde für den Abwurf ab Strahlflugzeugen entwickelt. Die Bombenspitze des dünnwandigen Bombenkörpers ist abgerundet und es werden die Zünder der Serie WDU und APUW verwendet. Der Splitterwirkungsradius gegen ungepanzerte Fahrzeuge und lebende Ziele beträgt 80 bis 100 m.[1][2]
| Bombe | Länge | Durchmesser | Spannweite | Sprengstofffüllung | Gewicht |
| FAB-500M-46 | 1,50 m | 417 mm | 420 mm | 206 kg TNT | 429 kg |
FAB-500M-54

Dieses Modell war 1954 einsatzbereit und ist für den Transport und Abwurf aus dem Waffenschacht von Bombern vorgesehen. An der ogiven Spitze ist ein breiter Kopfring angebracht, um ein Wegrutschen auf der Erd- oder Wasseroberfläche zu verhindern und die Bombe während dem Fall in Drehung um die Längsachse zu versetzen. Weiter wurde auch eine Version mit dem TU-500M-54-Bremsschirm für den Abwurf aus einer Flughöhe von 50 bis 500 m entwickelt. Verwendet werden die Zünder der Serie WDU und APUW. Die FAB-500M-54 kann aus einer Flughöhe von 500 bis 16.000 m sowie in einem Geschwindigkeitsbereich von 500 bis 1.200 km/h abgeworfen werden. Bei der Explosion verursacht die Bombe bei Gebäude herkömmlicher Bauart, in einem Radius von rund 25 m schwere Strukturschäden. Der Splitterwirkungsradius gegen ungepanzerte Fahrzeuge und lebende Ziele beträgt rund 130 m. Die Bombensplitter können bis in eine Entfernung von über 200 m Verletzungen verursachen.[1][2][7][8][9]
| Bombe | Länge | Durchmesser | Spannweite | Sprengstofffüllung | Gewicht |
| FAB-500M-54 | 1,50 m | 450 mm | 570 mm | 201 kg TNT | 473 kg |
FAB-500M-62

Die FAB-500M-62 war im Jahr 1962 bereit und stellt das heutige Standardmodell der FAB-500-Bomben dar. Der Bombenkörper hat einen geringen Strömungswiderstand, um von überschallschnellen Kampfflugzeugen eingesetzt werden zu können. Befüllt ist die Bombe mit den Sprengstoffen TNT oder TGAG. Verwendet werden die Zünder der Serie AWU, WDU und APUW. Die FAB-500M-62 kann aus einer Flughöhe von 570 bis 12.000 m sowie in einem Geschwindigkeitsbereich von 500 bis 1.900 km/h abgeworfen werden. Der Splitterwirkungsradius gegen ungepanzerte Fahrzeuge und lebende Ziele beträgt bis zu 140 m. Auf eine Distanz von 50 bis 60 m können die Splitter die Fahrzeughülle leicht gepanzerter Fahrzeuge durchschlagen.[1][2][7][8][10]
| Bombe | Länge | Durchmesser | Spannweite | Sprengstofffüllung | Gewicht |
| FAB-500M-62 | 2,43–2,47 m | 400 mm | 511–515 mm | 213 kg TGAG | 497 kg |
FAB-500T
Die FAB-500T wurde speziell für den Transport und Abwurf ab der MiG-25RB „Foxbat“ entwickelt. Die Bombe kann aus großer Höhe sowie mit hoher Geschwindigkeit eingesetzt werden. Äußerlich gleicht die FAB-500T dem Modell FAB-500M-62. Gegenüber diesem hat die FAB-500T aber eine größere Wanddicke und auf der Oberfläche des Bombenkörpers ist eine hitzebeständige Beschichtung angebracht. Weiter wurden die Bombenspitze und die Heckflossen minimal angepasst. Da dieses Bombenmodell der FAB-500M-62 entstammt wird es auch vereinzelt FAB-500M-62T bezeichnet. Die FAB-500T kann aus einer Flughöhe von 500 bis 25.000 m sowie in einem Geschwindigkeitsbereich von 500 bis 2.500 km/h abgeworfen werden. Der Splitterwirkungsradius gegen ungepanzerte Fahrzeuge und lebende Ziele beträgt bis zu 175 m. Auf eine Distanz von bis zu 80 m können die Splitter die Fahrzeughülle leicht gepanzerter Fahrzeuge durchschlagen.[2][11]
| Bombe | Länge | Durchmesser | Spannweite | Sprengstofffüllung | Gewicht |
| FAB-500T | 2,47 m | 400 mm | 420 mm | 194 kg TGAF | 517 kg |
FAB-500TA
Dieses Modell ist eine modifizierte Ausführung der FAB-500T und ähnelt äußerlich dieser. Bei der FAB-500TA ist auf der Innenseite des Bombenkörpers eine dicke Schicht PA-4-Aluminiumpulver angepresst und im Mittelbereich ist TGAF-Sprengstoff untergebracht. Dieser Aufbau wird als „aktive Hülle“ (russisch Активная оболочка) bezeichnet. Dieser Hüllenaufbau dient dazu, die Sprengkraft der Bombe zu verstärken, indem bei der Detonation des Sprengstoffs durch die Verbrennung von Aluminium im Luftsauerstoff eine große Wärmemenge freigesetzt wird. Die Einsatzparameter und Zündeinstellungen entsprechen der FAB-500T.[1]
| Bombe | Länge | Durchmesser | Spannweite | Sprengstofffüllung | Gewicht |
| FAB-500TA | 2,47 m | 400 mm | 420 mm | TGAF | unbek. |
FAB-500TS
Dieses Modell entstand in den 1970er-Jahren zur Verwendung als Panzersprengbombe. Die FAB-500TS ist dickwandig und mit einem schmalen Kopfring ausgeführt, um in Gebäudestrukturen oder Erdreich einzudringen, bevor sie gezündet wird. Verwendet wird der AW-139-Verzögerungszünder, der im Heck eingesetzt wird. Im Jahr 1978 entstand die minimal modifizierte Untervariante FAB-500TSM. Die FAB-500TS kann aus einer Flughöhe von 500 bis 15.000 m sowie bis zu einer Geschwindigkeit von 1.500 km/h abgeworfen werden. Aus mittlerer und großer Höhe abgeworfen kann die Bombe 1,25 bis 1,5 m Stahlbeton durchschlagen bevor sie explodiert.[1][12][13]
| Bombe | Länge | Durchmesser | Spannweite | Sprengstofffüllung | Gewicht |
| FAB-500TS | 1,50 m | 400 mm | 500–509 mm | 102 kg TGAF-5M | 509–520 kg |
FAB-500Sch
Ende der 1960er-Jahre entstand eine neue FAB-500-Modellfamilie für den Einsatz im Tiefflug. Die FAB-500Sch wurde 1969 bei den Luftstreitkräften der Sowjetunion eingeführt. Die Bombe hat einen komplett neuen Bombenkörper mit einer Wandstärke von 10 mm und einer abgerundeten Bombenspitze. Die Bombe wird ab Werk mit eingebautem AWU-526-Aufschlagzünder geliefert. Das 29 kg wiegende Heckteil mit vier Heckflossen und einem Boxwing ist an den Bombenkörper angeschraubt. Im hohlen Heckteil ist ein Bremsschirm mit einer Fläche von 6 m² untergebracht, der sich 1 bis 1,4 Sekunden nach dem Abwurf öffnet. Durch diesen wird der Fall der Bombe abgebremst, so dass sich bei deren Explosion das Flugzeug nicht mehr im Gefahrenbereich befindet. Die FAB-500Sch kann aus einer Flughöhe von 85 bis 500 m sowie in einem Geschwindigkeitsbereich von 770 bis 1.500 km/h abgeworfen werden. Bei der Explosion bestreicht die Bombe eine Fläche von rund 1.600 m² mit Splittern, welche Mauerwerk und die Fahrzeughüllen leicht gepanzerter Fahrzeuge durchschlagen können.[14]
| Bombe | Länge | Durchmesser | Spannweite | Sprengstofffüllung | Gewicht |
| FAB-500Sh | 2,39 m | 450 mm | 570 mm | 226,6 kg TGAF-5M | 515 kg |
FAB-500SchN

Die FAB-500SchN stellt eine verbesserte Ausführung der FAB-500Sch dar und war 1976 einsatzbereit. Auch sie ist für den Einsatz im Tiefflug konzipiert und nutzt einen Bremsschirm mit einer Fläche von 6 m². Die FAB-500SchN verwendet den AWU-551-Zünder. Dieser zündet wahlweise beim Auftreffen auf der Erdoberfläche oder mit Verzögerung von 20 bis 32 Sekunden. Die FAB-500SchN kann aus einer Flughöhe von 30 bis 1.000 m sowie in einem Geschwindigkeitsbereich von 525 bis 1.500 km/h abgeworfen werden.[1][2][7][8][14][15]
| Bombe | Länge | Durchmesser | Spannweite | Sprengstofffüllung | Gewicht |
| FAB-500ShN | 2,19 m | 450 mm | 570 mm | 221 kg TGAF-5M | 513 kg |
FAB-500SchL
Die FAB-500SchL ist eine modifizierte Ausführung der FAB-500SchN und war 1986 einsatzbereit. Auch sie ist für den Einsatz im Tiefflug konzipiert und verwendet einen Bremsschirm. Nach dem Abwurf wird die FAB-500SchL durch den Bremsschirm abgebremst und die Bombenspitze neigt sich dabei in Richtung Erdoberfläche. Dann wird an der Bombenspitze der AWU-551-Aufschlagzünder, der mit einer 5 m langen Kette mit dem Bombenkörper verbunden ist ausgestoßen. Berührt der Zünder die Erdoberfläche explodiert die Bombe in der Luft. Durch die Luftzündung wird eine optimale Flächenwirkung erzielt. Versagt der hochempfindliche Zünder, so explodiert die Bombe nach 20 bis 32 Sekunden mittels eines Zeitzünders. Die FAB-500SchL kann aus einer Flughöhe von 30 bis 1.000 m sowie in einem Geschwindigkeitsbereich von 500 bis 1.100 km/h abgeworfen werden.[1][2][7][8][14][16]
| Bombe | Länge | Durchmesser | Spannweite | Sprengstofffüllung | Gewicht |
| FAB-500ShL | 2,22 m | 450 mm | 570 mm | 212 kg TGAF-5M | 515 kg |
Verbreitung
Die FAB-500-Bomben befinden sich bei den Streitkräften Russlands im Dienst. Daneben werden die Bomben weltweit exportiert.[2]
Siehe auch
Literatur
- Jefim Gordon: Soviet/Russian Aircraft Weapons since World War Two. Midland Publishing, 2004, ISBN 978-1-8578-0188-0.
- Nikolay Spassky: Russia’s Arms and Technologies. The XXI Century Encyclopedia. Vol. 10 - Aircraft armament and avionics. A & T Publishing House / Oruzhie i tekhnologii, Russland, 2004, ISBN 978-5-93799-016-7.
- Nikolay Svertilov: Russia’s Arms and Technologies. The XXI Century Encyclopedia. Vol. 12 - Ordnance and Munitions. A & T Publishing House / Oruzhie i tekhnologii, Russland, 2006, ISBN 978-5-93799-023-5.
- Robert Hewson: Jane’s Air launched Weapon 2003. Jane’s Information Group, Vereinigtes Königreich, 2003, ISBN 0-7106-0866-7.
- SPRE Basalt: Unguided Air Bombs. Offizieller Produktekatalog der Federal State Unitary Enterprise Basalt, Moskau, Russland, 2008.
Weblinks
- FAB-500M-62 bei Rosoboronexport (englisch)
- FAB-500 bei Open Source Munitions Portal (englisch)
- FAB M-62 bei weaponsystems.net (englisch)
- FAB-500 bei deagel.com (englisch)
- FAB-500M-54 bei bulletpicker.com (englisch)
- FAB-500M-62 bei bulletpicker.com (englisch)
- FAB-500ShN bei bulletpicker.com (englisch)
- FAB-500ShL bei bulletpicker.com (englisch)