FC Wacker Innsbruck (2002)

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Der FC Wacker Innsbruck ist ein österreichischer Fußballverein aus der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck. Die Männermannschaft spielt seit der Saison 2025/26 in der Regionalliga West, Österreichs dritthöchster Spielklasse, und das Team der Frauen in der 2. Frauenliga, der zweithöchsten Liga im österreichischen Frauenfußball. Die Vereinsfarben des Klubs sind Schwarz-Grün, gespielt wird im Innsbrucker Tivolistadion.

Schnelle Fakten Verein, Fußballunternehmen ...
FC Wacker Innsbruck
Vereinswappen des FC Wacker Innsbruck
Verein
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Name FC Wacker Innsbruck
Sitz Innsbruck, Tirol
Gründung 21. Juni 2002
Farben Schwarz-Grün
Präsident Johannes Rauch
ZVR-Zahl 180936836
Website fc-wacker-innsbruck.at
Fußballunternehmen
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Name FC Wacker Innsbruck GmbH
Gesellschafter 100 %: Verein
Erste Mannschaft
Cheftrainer Sebastian Siller
Spielstätte Tivoli Stadion Tirol
Plätze national: 16.008
international: 15.300
Liga Regionalliga West
2024/25 1. Platz (Regionalliga Tirol)  
Heim
Auswärts
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Der Klub geht auf den 2002 gegründeten FC Wacker Tirol zurück, der 2007 als Reminiszenz an den fünffachen österreichischen Meister Fußballclub Wacker Innsbruck wieder den Traditionsnamen Wacker Innsbruck angenommen hat und die entsprechenden damit verbundenen Traditionen pflegt.

Hintergründe

Wappen bis 30. Juni 2007
Wappen zwischen Juli 2007 und Juni 2014
Wappen des alten FC Wacker

Der FC Wacker Tirol sah sich bei seiner Gründung am 21. Juni 2002 als eine Art inoffizieller Nachfolger des FC Tirol, der zuvor in Konkurs gegangen war und sich daraufhin auflöste. Aus diesem Grunde führt der FC Wacker Tirol auch einen Stern im Wappen, als Zeichen für die zehn Meistertitel, die der FC Tirol für sich beanspruchen konnte (siehe erstes Bild). Da die Fans den Namen FC Wacker Tirol aber strikt ablehnten, sich als rein Innsbrucker Verein sahen und das Image des in Konkurs geschlitterten Vorgängervereins ablegen wollte, besann man sich wieder traditionellen Werten und beschloss, zum traditionsreichen Namen FC Wacker Innsbruck zurückzukehren. Rechtliche Verbindungen zu dem Vorgängerverein bestehen keine. Am 23. Februar 2007 wurde die Umbenennung in FC Wacker Innsbruck in der Generalversammlung mehrheitlich beschlossen, die am 1. Juli 2007 durchgeführt wurde. Eine Fusion des Wacker-Tirol-Wappens mit dem ehemaligen Wappen des FC Wacker Innsbruck (siehe drittes Bild) stellte das neue Emblem des Vereins dar (zweites Bild). Dieses Wappen war insbesondere innerhalb der Fanclubs umstritten; sie verwendeten mehrheitlich das Ursprungswappen und setzen sich dafür ein, es als Vereinswappen einzuführen. Nachdem der FC Wacker Innsbruck im Jahr 2013 das 100-jährige Bestehen gefeiert hatte, beschlossen die Vereinsmitglieder 2014, symbolisch zum Ursprung zurückzukehren.

Faninitiative: Fußballclub Wacker Innsbruck

Nach der Insolvenz des FC Tirol Innsbruck formierte sich 2002 eine Gruppe Innsbrucker Fußballanhänger, um dem FC Wacker Innsbruck neues Leben einzuhauchen. Unter dem Namen Fußballclub Wacker Innsbruck – Abkürzung: FC Wacker Innsbruck wurde ein Verein in das Vereinsregister eingetragen. Eine Umbenennung des FC Wacker Tirol war das Hauptinteresse der Vereinsmitglieder. Nach der erfolgten Einigung beider Vereine löste sich der Fußballclub Wacker Innsbruck – Abkürzung: FC Wacker Innsbruck mit Wirkung vom 11. Mai 2007 freiwillig auf. Die Vereinsmitglieder hatten mit der Umbenennung per 1. Juli 2007 ihr Ziel erreicht. In einem Kooperationsvertrag zwischen den beiden Vertragspartner wurde unter anderem die Überlassung der Wortbildmarke „FC Wacker Innsbruck“, der Fanbetrieb sowie die wechselseitige Unterstützung zwischen Verein und Faninitiative geregelt. Darüber hinaus stellt der Bundesligist FC Wacker Innsbruck der Faninitiative einen zweckgebundenen Betrag für Fanarbeit und die Weiterentwicklung der Fußballsubkultur in Innsbruck zur Verfügung. Der finanziell schwer angeschlagene Verein – Obmann Gerhard Stocker musste zur Lizenzerteilung (mit Auflagen in zweiter Instanz) für die Saison 2007/08 für Euro 800.000 haften – hatte damit nicht nur die Kosten für die Änderung der CI zu tragen, auch an die Faninitiative war eine Zahlung zu leisten.[1]

Der Mythos 1913

Der ehemalige FC Wacker Innsbruck geht auf eine Gründung im Jänner 1915 zurück. Nach dem Ersten Weltkrieg scheint jedoch 1913 als Gründungsjahr auf. Zum Ursprung dieser Jahreszahl gibt es mehrere Theorien, die jedoch nicht belegt werden können. Für die Tiroler Fußball-Fans ist das Jahr 1913 trotzdem fix mit dem Namen FC Wacker Innsbruck verbunden. Deswegen führte der neue FC Wacker Innsbruck bis Juni 2014 auch die Zahl 1913 im Wappen, obwohl er im Jahr 2002 gegründet wurde.[2]

Geschichte

Geschichte des Vereins

Weitere Informationen 2002–2008, Saison ...
2002–2008
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Regionalliga West
2002/03 W1[3]01. (16)30260202101:17080
Erste Liga
2003/04 W201. (10)36220608065:44072
Bundesliga
2004/0506. (10)36111114048:48044
2005/0609. (10)36101214044:55042
2006/07 W309. (10)36081018040:64034
2007/08 W4 W510. (10)36061119032:63029
Legende
Aufstieg
Abstieg
W1 
FC Wacker Tirol schafft als Spielgemeinschaft mit WSG Wattens den Aufstieg in die Erste Liga[4]
W2 
Aufstieg in die Bundesliga
W3 
9. Platz (Klassenerhalt nur aufgrund Konkurs und Punkteabzug des GAK)
W4 
Umbenennung in FC Wacker Innsbruck
W5 
Abstieg in die Erste Liga
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FC Wacker Tirol wurde am 21. Juni 2002 unter dem Obmann Michael Bielowski mit den Vereinsfarben schwarz-grün gegründet und wird als reiner Mitgliederverein geführt. Kurz nach Gründung des Vereins wurde mit der WSG Wattens die Spielgemeinschaft SpG WSG Wattens-FC Wacker Tirol eingegangen, um nicht in der letzten Spielklasse in den Spielbetrieb einsteigen zu müssen, praktisch war die Mannschaft der Spielgemeinschaft jedoch die von Wattens.

Die Spielgemeinschaft spielte in der Saison 2002/03 in der Regionalliga West unter Trainer Michael Streiter und wurde dort auf Anhieb Meister, danach wurde sie wieder aufgelöst. Wacker stieg mit der ehemaligen Wattens-Mannschaft unter dem neuen Trainer Helmut Kraft in die zweitklassige Erste Liga auf, die WSG spielte nunmehr mit ihrer Amateurmannschaft in der viertklassigen Tiroler Landesliga. Der FC Wacker erreichte auf Anhieb in der Saison 2003/04 den Meistertitel und damit den Aufstieg in die Bundesliga. In der Zwischenzeit, im März 2003 wurde Gerhard Stocker zum neuen Obmann gewählt.

Nur zwei Jahre nach dem Untergang des FC Tirol hatte das Bundesland Tirol damit in der Saison 2004/05 wieder einen Bundesligisten. Im ersten Jahr in der höchsten österreichischen Spielklasse konnten die Innsbrucker den 6. Platz erreichen, landeten jedoch im folgenden Jahr nur auf dem vorletzten Platz. In der Saison 2006/07 wurde der Klassenerhalt nur dank eines Punktabzuges für den GAK geschafft, sportlich landete die Mannschaft am letzten Platz. In dieser Zeit wurden die Trainer ausgewechselt: Nachdem Helmut Kraft im November 2004 den Verein verlassen hatte, folgte ihm Stanislaw Tschertschessow, František Straka, Klaus Vogler bis Lars Søndergaard im Juni 2007 zum Trainer bestellt wurde.

Aus sportlicher Sicht verlief die Saison 2007/08 negativ, sodass man nach 15 Spieltagen ohne Sieg abgeschlagen am Tabellenende lag. Aufgrund der anhaltenden sportlichen Erfolglosigkeit wurde am 22. Oktober 2007 die Trennung von Trainer Lars Söndergaard bekannt gegeben, und Helmut Kraft als neuer Sportdirektor vorgestellt. Im Anschluss stieg der Verein nach der Rückrunde in die Zweitklassigkeit ab.

Am 24. April 2008 gab Obmann Gerhard Stocker seinen Rücktritt und den sofortigen Rückzug aus dem Vorstand bekannt, am 28. April 2008 einigten sich der verbliebene Vorstand und Helmut Kraft über eine Vertragsauflösung zum 30. April 2008. Er wurde in der Folge durch den ehemaligen FC-Tirol-Spieler Walter Kogler ersetzt, welcher in der Folgesaison bevorzugt auf junge Akteure aus dem eigenen Nachwuchs setzen sollte.

Nach dem Abstieg aus der Bundesliga am Ende der Saison 2007/08 „verlor“ Wacker Innsbruck praktisch die komplette Bundesligamannschaft. Der Kader für die zweitklassige Erste Liga wurde vorwiegend mit jungen Spielern aus Tirol ergänzt.

Weitere Informationen Tor, Verteidigung ...
Spielerkader
Tor Verteidigung Mittelfeld Angriff

2002/03: Pascal Grünwald
2002/03: Walter De Vora (Trainer) 2003–2007: Harald Planer
2003–2004: Helmut Bischofer
2004–2008: Željko Pavlović
2005–2007: Fabian Schumacher

2002–2003: Christoph Paris
2002–2005: Harald Schroll
2002–2004: Herbert Ramsbacher
2002–2005: Robert Wazinger
2002–2006: Hannes Eder
2002–2005: Andreas Schrott
2002–2008: Dennis Mimm
2004–2007: Andreas Hölzl
2005–2008: Ferdinand Feldhofer
2007–2008: Sandro Samwald
2005–2008: Torsten Knabel
2007: Guillermo Imhoff
2007: Dario Đaković
2007: Amer Durmic
2007/08: Michael Madl
2008: Alfred Arthur

2002–2003: Matthias Riedl
2002/03: Stefan Rapp
2003–2008: Theo Grüner
2002–2005: Alfred Hörtnagl
2002–2005, 2006–2008: Florian Mader
2002–2008: Bernd Windisch
2003–2005: Markus Seelaus
2005–2008: Martin Dollinger
2005–2008: Matthias Hattenberger
2006–2008: Václav Koloušek
2007: Benjamin Pranter
2007: Thomas Eder
2008: Mattias Lindström

2002–2013: Marcel Schreter
2002/03: Christoph Westerthaler
2002–2003: Christian Kellner
2002/03: Damir Djulic
2002–2003: Marcus Hanikel
2002–2006: Hannes Aigner
2002–2005: Samuel Koejoe
2007–2013: Julius Perstaller
2006/07: Jiří Mašek
2007/08: Péter Orosz
2008: Emmanuel Clottey
2008: Besian Idrizaj

Quelle: transfermarkt.at[5][6]
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2008–2010: Erste Liga

Weitere Informationen 2008–2010, Saison ...
2008–2010
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Erste Liga
2008/0902. (10)33180807065:44062
2009/10 W101. (10)33210606067:26069
Legende
Aufstieg
W1 
Aufstieg in die Bundesliga
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In der Saison 2008/09 wurde die Profimannschaft des Vereins hinter dem SC Magna Wiener Neustadt Vizemeister der zweithöchsten Ersten Liga. Ein richtungsweisendes Spiel war die Heimpartie gegen den späteren Aufsteiger SC Magna Wiener Neustadt die am 11. April 2009 vor rund 9.000 Zuschauern am Innsbrucker Tivoli stattfand. Das Auswärtsspiel hatten die Innsbrucker mit 3:0 für sich entscheiden können. Bei einem Sieg im Heimspiel hätte man den Rückstand auf Tabellenführer Wiener Neustadt verkürzen können, allerdings ging das Spiel mit 1:3 verloren. In den letzten Runden konnte der FC Wacker Innsbruck nur noch den 2. Platz festigen und Wiener Neustadt stieg in die Bundesliga auf. Nachdem Gerhard Stocker vom Amt des Obmannes zurückgezogen hatte, übernahm im April 2009 Johannes Masoner dieses für sechs Monate, im Dezember 2009 folgte Kaspar Plattner.

Die Innsbrucker Fans bejubeln den Meistertitel in der Ersten Liga und den Wiederaufstieg in die Bundesliga.

Nach einer hart umkämpften Saison 2009/10 fixierte die Profimannschaft des FC Wacker Innsbruck am letzten Spieltag am 28. Mai 2010 mit einem 2:0-Sieg über die Red Bull Juniors den Wiederaufstieg in die Bundesliga. Das Spiel musste wegen der Verlegung eines Naturrasens in der Red Bull Arena in Wals-Siezenheim ins Paschinger Waldstadion nach Oberösterreich umdisponiert werden. Rund 5000 Innsbrucker begleiteten ihre Mannschaft nach Pasching. Nach dem Abstieg zur Saison 2007/08 und zwei Jahren in der österreichischen Zweitklassigkeit, schaffte das von Walter Kogler trainierte Team im Jahr 2010 den Wiederaufstieg in die Bundesliga.

Weitere Informationen Tor, Verteidigung ...
Spielerkader
Tor Verteidigung Mittelfeld Angriff

2007–2011: Pascal Grünwald
2008–2011: Harald Planer
2008–2011: Fabian Schumacher

2007–2010: Andreas Schrott
2008/09: Thomas Schrammel
2008/09: Sebastian Siller-Gager
2008–2010: Mario Sara
2008–2010: Ulrich Winkler
2008–2012: Dario Đaković
2008–2010: Fabian Koch
2008–2012: Bülent Kaan Bilgen
2009: Semsudin Mehic
2009–2015: Marco Kofler

2007–2008: Markus Seelaus
2008: Markus Anfang
2008/09: Niklas Lercher
2008/09: Manuel Schmid
2008–2010: Markus Obernosterer
2009–2011: Benjamin Pranter
2008–2014: Thomas Löffler

2002–2013: Marcel Schreter
2007–2013: Julius Perstaller
2008/09: Samuel Koejoe
2008–2010: Fabiano
2008–2010: Markus Unterrainer
2008–2010: Mathias Gstrein
2009–2010: Mossoró

Quelle: transfermarkt.at[7][8]
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2010–2014: Bundesliga

Weitere Informationen 2010–2014, Saison ...
2010–2014
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Bundesliga
2010/1106. (10)36131112043:42050
2011/1207. (10)36101511036:45045
2012/13 W108. (10)36110322041:75036
2013/14 W210. (10)36051417042:70029
Legende
Abstieg
W1 
Um einen Punkt den Klassenerhalt geschafft
W2 
Abstieg in die Erste Liga
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Dort begeisterte man den Anhang mit einem 4:0-Sieg in der ersten Runde gegen Rapid Wien und konnte sich mit Platz 6 im gesicherten Mittelfeld etablieren. In der Saison 2011/12 spielte man lange Zeit sogar um die Europacupplätze mit, um dann schließlich auf Platz sieben zu landen.

Nach einem katastrophalen Start in die Saison 2012/13 (zehn Niederlagen in elf Spielen) wurde Walter Kogler am 10. Oktober 2012 vom Verein entlassen.

Am 17. Oktober wurde Roland Kirchler als neuer Trainer vorgestellt, nachdem sich die Verhandlungen mit dem ursprünglichen Favoriten Michael Streiter zerschlagen hatten. Das erste Spiel unter Kirchler gewann der FC Wacker mit 1:0 gegen die SV Ried. Es war der erste Sieg der Innsbrucker nach sieben Niederlagen in Folge, dem weitere Siege gegen die SV Mattersburg und den SC Wiener Neustadt (Meisterschaft) und den SK Sturm Graz (ÖFB-Cup 2012/13) folgten.[9] In einem denkwürdigen und überaus dramatischen Saisonfinale, in dem vier Mannschaften in den Abstiegskampf verwickelt waren, siegten die Innsbrucker am 26. Mai 2013 nach einem 0:2-Rückstand noch 3:2 in Wolfsberg und verurteilten damit den SV Mattersburg zum Abstieg, der nach der 35. Runde noch auf dem 7. Platz gelegen war.[10] Josef Gunsch beerbte im August 2013 das Präsidentenamt von Kaspar Plattner.

Aber auch die folgende Herbstsaison verlief wenig erfolgreich. Roland Kirchler wurde am 16. Dezember 2013, nachdem in 20 Spielen nur 16 Punkte errungen wurden, entlassen. Ihm folgte mit Michael Streiter ein alter Bekannter. Dieser konnte den Abstieg aus der höchsten österreichischen Spielklasse aber nicht verhindern.

Weitere Informationen Tor, Verteidigung ...
Spielerkader
Tor Verteidigung Mittelfeld Angriff

2007–2011: Pascal Grünwald
2008–2011: Fabian Schumacher
2011–2014: Szabolcs Sáfár
2011–2013: Markus Egger
2013–2014: Wolfgang Schober
2013–2017: Julian Weiskopf

2010–2012: Iñaki Bea Jauregi
2009–2013: Martin Švejnoha
2009–2012: Georg Harding
2010–2012: Fabian Hafner
2008–2012: Dario Đaković
2008–2014: Marco Kofler
2008–2010: Fabian Koch
2008–2012: Bülent Kaan Bilgen
2011–2015: Thomas Bergmann
2012–2015: Christian Schilling
2013/14: Egoitz Jaio Gabiola
2013/14: Stipe Vučur
2013/14: Michael Steinlechner
2013–2017: Sebastian Siller-Gager

2008–2014: Thomas Löffler
2009–2017: Alexander Hauser
2009–2013: Alexander Fröschl
2010–2014: Tomáš Abrahám
2010–2012: Muhammed Ildiz
2011/12: Mathias Perktold
2011–2012: Peter Hackmair
2011–2013: Sascha Wörgetter
2011–2013: Carlos Merino
2011–2014: Daniel Schütz
2011–2014: Christopher Wernitznig
2011–2014: Andreas Kuen
2011–2016: Kevin Nitzlnader
2012–2014: Simon Piesinger
2012–2014: Christoph Saurer
2013/14: Miroslav Milosevic
2013/14: Darko Jevtić

2002–2013: Marcel Schreter
2007–2013: Julius Perstaller
2010–2012: Miran Burgić
2010–2011: Andreas Bammer
2013–2014: Lukas Hinterseer
2011–2017: Alexander Gründler
2012–2014: Roman Wallner
2013: Daniel Brauneis
2013–2014: Lukas Hinterseer
2013–2015: Stjepan Vuleta
2014: Bright Edomwonyi

Quelle: transfermarkt.at[11][12]
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2014–2018: Erste Liga

Weitere Informationen 2014–2018, Saison ...
2014–2018
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Erste Liga
2014/1506. (10)36111015032:43043
2015/1603. (10)36170811061:47059
2016/1704. (10)36150912058:53054
2017/18 W101. (10)36210807060:31071
Legende
Aufstieg
W1 
Aufstieg in die Bundesliga
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Am 29. Mai 2014 wurde der Vertrag mit dem Trainer Michael Streiter um weitere zwei Jahre verlängert, doch aufgrund des bisherigen schlechten Abschneidens in der laufenden Saison 2014/15 (vier Niederlagen in Folge zuletzt gegen den Tabellenletzten) wurde Michael Streiter am 21. Oktober 2014 auch wegen des Durchschnitt von 1,16 Punkten pro Spiel entlassen und Florian Klausner übernahm für einen Monat als Interimstrainer die Mannschaft, bevor Klaus Schmidt im Oktober 2014 als neuer Trainer vorgestellt wurde.

Im Juli 2015 wurde Alfred Hörtnagl als General Manager des FC Wacker Innsbruck vorgestellt und tritt als Nachfolger von Florian Klausner als sportlicher Leiter an.

Schmidt musste im Mai 2016 den Trainerstuhl räumen und wieder übernahmen Interimstrainer die Mannschaft, diesmal Andreas Schrott und Fuad Đulić übernahmen. Es folgten Maurizio Jacobacci und Thomas Grumser bis Karl Daxbacher, der die Kampfmannschaft im Jänner 2017 übernahm. In der Saison 2017/18 stieg auch die 2. Mannschaft des Vereines aus der Regionalliga West in die Erste Liga auf.

Josef Gunsch zog sich als Präsident zurück und im April 2017 wurde Gerhard Stocker, der schon von 2003 bis 2009 den Verein führte, neuerlich zum Präsidenten gewählt.

In der Saison 2017/18 feierte der Verein den neuerlichen Wiederaufstieg in die Bundesliga.

Weitere Informationen Tor, Verteidigung ...
Spielerkader
Tor Verteidigung Mittelfeld Angriff

2013–2014: Wolfgang Schober
2013–2017: Julian Weiskopf
2014–2017: Pascal Grünwald
2013–heute: Lukas Wedl

2008–2014: Marco Kofler
2011–2015: Thomas Bergmann
2012–2015: Christian Schilling
2013–2017: Sebastian Siller-Gager
2014–2015: Davidson Eden
2014–2018: Simon Pirkl
2014–2016: Dominik Popp
2015–2016: Christian Deutschmann
2015–2017: Michael Lercher
2016–2018: Dominik Baumgartner
2016–2018: Harald Pichler
2017–2018: Albert Vallci

2009–2017: Alexander Hauser
2011–2016: Kevin Nitzlnader
2014–2016: René Renner
2014–2017: Jürgen Säumel
2014–2018: Florian Jamnig
2014–2018: Armin Hamzic
2015: Peter Hlinka
2015: Ralph Spirk
2015–2016: Michael Augustin
2014: Marco Sahanek
2014–2016: Danijel Mićić
2014–2018: Florian Jamnig
2017/18: Philipp Riegler
2017–2018: Jeffrey Egbe
2017–2019: Martin Harrer
2017–2019: Stefan Rakowitz

2011–2017: Alexander Gründler
2013–2015: Stjepan Vuleta
2014–2015: Samuel Krismer
2014–2016: Thomas Hirschhofer
2014/15: Simon Zangerl
2016–2017: Patrik Eler
2017/18: Dimitry Imbongo Boele
2018: Ilyes Chaïbi

Quelle: transfermarkt.at[13][14]
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2018/19: 1 Jahr Bundesliga

Weitere Informationen 2018/19, Saison ...
2018/19
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Bundesliga
2018/19 W112. (12)2204051317:3417
06. (6)3208051932:5120
Legende
Abstieg
W1 
Abstieg in die 2. Liga
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Die Saison 2018/19 verlief für den Verein nicht nach Wunsch. In der gesamten Saison war ein achter Platz nach der siebten Runde die beste Platzierung in dieser Saison, In der zweiten Hälfte findet sich der Verein im unteren Viertel der Tabelle wieder, am Ende des Grunddurchgang war man Letzter. Daher zog der Verein die Reißleine und kündigt der Verein den Vertrag mit Karl Daxbacher und der Trainer der 2. Mannschaft, Thomas Gumser, der schon von 2016 bis 2017 das Traineramt innehat, übernahm im März 2019. Doch auch in der Qualifikationsgruppe konnte die Erfolgsspur nicht gefunden werden. In den zehn Runden der Gruppe konnte man nur vier Siege feiern. Daher stieg man wieder in die 2. österreichische Spielstufe, die in der Zwischenzeit in 2. Liga umbenannt wurde, ab.

2019/20: 2. Liga

Weitere Informationen 2019/20, Saison ...
2019/20
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
2. Liga
2019/2006. (16)3013051244:4944
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In der Saison 2019/20 spielt der FC Wacker Innsbruck in der 2. Liga. Da das Budget drastisch gekürzt werden musste, wurde mit dem Projekt „Spiel gegen die Zeit“[16] versucht, zusätzliches Geld aufzustellen. Die abgesetzten Karten haben Gültigkeit für ein zukünftiges Europacupspiel des FC Wacker Innsbruck.

2020/21 und 2021/22: 2. Liga

Weitere Informationen 2020/21, 2021/22, Saison ...
2020/21, 2021/22
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
2. Liga
2020/2103. (16)3017060764:3257
2021/2209. (16)3011071246:4140
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Zur Saison 2020/21 trat Daniel Bierofka die Nachfolge von Thomas Grumser als Cheftrainer an. Mit ihm kamen Philipp Heinzer als Co-Trainer und Szabolcs Sáfár als Tormanntrainer nach Innsbruck.[18] Im Oktober 2021 wurde Bierofka wegen Erfolglosigkeit freigestellt.[19] Masaki Morass übernahm im Oktober die Kampfmannschaft und Ende Jänner 2022 wurde Michael Oenning als Trainer vorgestellt. Nach Ende der Saison 2021/22 erhielt der Verein keine Lizenz für die 2. Liga und musste in die Tiroler Liga absteigen.

2022/23, 2023/24: Tiroler Liga

Weitere Informationen 2022/23, 2023/24, Saison ...
2022/23, 2023/24
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Tiroler Liga
2022/2307. (16)3012090950:4645
2023/2401. (16)2621040185:1967
Legende
Aufstieg in die Regionalliga Tirol
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Nach dem Entzug der Profilizenz und der Einstufung in die fünfklassige Tiroler Liga durch den Tiroler Fußballverband[21] wurde Akif Güclü am 11. Juli als Cheftrainer präsentiert.[22] Nach einer Niederlage und einem Unentschieden in den ersten beiden Spielen konnte die neu formierte Mannschaft den ersten Ligasieg der Saison gegen Ebbs einfahren.[23] Im Kerschdorfer Tirol-Cup konnte Wacker die ersten drei Spiele gewinnen und steht im Achtelfinale.[24][25] Am 10. April 2023 gab der Verein die Trennung von Akif Güclü bekannt. Fabian Lantschner, bisher Trainer der zweiten Mannschaft, übernahm interimistisch die Kampfmannschaft.[26]

Weitere Informationen Tor, Verteidigung ...
Spielerkader
Tor Verteidigung Mittelfeld Angriff

Lukas Tauber
Kyrylo Daniliev
Abdoulaye Gueye

Ondrej Jakubov
Manuel Petutschnig
Jonathan Burkhardt
Josip Steko
Tobias Zoidl
Hassine Refai
Hannes Dürnberger
Ty Walker

Romuald Lacazette
Rami Tekir
Rahman Jawadi
David Stoppacher
Ramo Buljubasic
Daniel Francis
Mame Ndiaga Wade

Okan Yilmaz
Alexander Schaber
Marko Popović
Shaked Wexler
Adrian Lechl

Quelle: fc-wacker-innsbruck.at[27]
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2024/25: Regionalliga Tirol

Weitere Informationen 2024/25, Saison ...
2024/25
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Regionalliga Tirol
2024/2501. (14)2622040095:870
Quelle: fc-wacker-innsbruck.at[28]
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Nach dem Meistertitel in der Tiroler Liga spielte der FC Wacker Innsbruck in der vierklassige Regionalliga Tirol. In der 23. Runde wurde der Meistertitel der Regionalliga Tirol rechnerisch fixiert[29]. Beim Heimspiel gegen die WSG Tirol II in der 17. Runde wurde ein Zuschauerrekord der vierten Liga seit Begin der Aufzeichnungen, mit einer Zuschauerzahl von 5.551, erreicht[30].

Weitere Informationen Tor, Verteidigung ...
Spielerkader
Tor Verteidigung Mittelfeld Angriff

Lukas Tauber
Kyrylo Daniliev
Abdoulaye Gueye
Fabien Beck

Jonathan Burkhardt
Mateo Franzotti
Ondrej Jakubov
Alexander Joppich
Florian Kopp
Manuel Petutschnig
Hassine Refai
Ty Walker
Philipp Viertler
Tobias Zoidl

Ramo Buljubasic
Daniel Francis
Abulfazl Sadeqi
Ethan Scala
Lucas Scholl
Mouhamed Sy
Rami Tekir
Mame Ndiaga Wade

Luis Gstrein
Adrian Lechl
Stefan Loerenz
Bright Owusu
Shaked Wexler
Okan Yilmaz

Quelle: fc-wacker-innsbruck.at[31]
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2025/26: Regionalliga West

Weitere Informationen 2025/26, Saison ...
2025/26
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Regionalliga West
2025/260 (14)000
Quelle: fc-wacker-innsbruck.at[32]
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Nach dem Meistertitel in der Tiroler Liga spielte der FC Wacker Innsbruck in der vierklassige Regionalliga Tirol. In der 23. Runde wurde der Meistertitel der Regionalliga Tirol rechnerisch fixiert[33]. Beim Heimspiel gegen die WSG Tirol II in der 17. Runde wurde ein Zuschauerrekord der vierten Liga seit Begin der Aufzeichnungen, mit einer Zuschauerzahl von 5.551, erreicht[34].

Weitere Informationen Tor, Verteidigung ...
Spielerkader
Tor Verteidigung Mittelfeld Angriff

Lukas Tauber
Benjamin Ballis
Fabien Beck
Kyrylo Daniliev
Dany-Gabriel Wastian

Mauro Marichal
Max Köchl
Phil Kunze
Manuel Petutschnig
Philipp Viertler
Alexander Joppich
Florian Kopp
Mateo Franzotti
Tobias Berger
Quirin Rackl

Daniel Francis
Lucas Scholl
Rami Tekir
Raphael Gallé
Mouhamed Sy
Abulfazl Sadeqi

Anderson Rodriguez
Stefan Loerenz
Okan Yilmaz
Christopher Weinzierl
Adrian Lechl
Luis Gstrein
Albin Krasniqi
Bright Owusu

Quelle: fc-wacker-innsbruck.at[35]
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Vereinsführung

Stocker führte zweimal FC Wacker Innsbruck

Obmänner und Präsidenten beim FC Wacker Innsbruck seit der Vereinsgründung 2002[36]:

Obmann (2002–2013)
  • 21.06.2002 – 11.03.2003: Michael Bielowski
  • 12.03.2003 – 15.04.2009: Gerhard Stocker[37]
  • 16.04.2009 – 08.12.2009: Johannes Masoner[38]
  • 09.12.2009 – 02.08.2013: Kaspar Plattner[39]
Präsidenten (ab 2013)

Sportlicher Leiter

Sportlicher Leiter der Herren seit 2004[48]:

Trainer

Trainer der Kampfmannschaft der Herren seit 2002[51]:

Zweite Mannschaft (Herren)

Die 2. Herrenmannschaft des FC Wacker Innsbruck spielte seit 2019 in der drittklassigen Regionalliga Tirol. Nachdem die erste Mannschaft des Vereins nach Ende der Saison 2021/22 keine Lizenz für den österreichischen Profifußball mehr erhalten hatte und in die viertklassige Tirolliga zwangsabsteigen musste, durfte die Zweitvertretung in dieser Spielklasse nicht mehr weiterspielen. Die zweite Mannschaft startet zur Saison 2022/23 einen Neuanfang in der niedrigsten Spielklasse des Tiroler Fußballs, der 2. Klasse Mitte (9. Leistungsstufe).

Fans

Auch bei Auswärtsspielen wird der Verein von zahlreichen Fans unterstützt

Die Ultrà-orientierte Fanszene des FC Wacker Innsbruck ist als Tivoli Nord auf der Nordtribüne des Stadions Tivoli-Neu organisiert. Die größte Fangruppe waren lange Zeit die Verrückten Köpfe (VK), die von 1991 bis 2023 bestanden. Bei der Gründung orientierten sich die VK an italienischen Ultra-Gruppierungen. Ab 1994 gaben sie das Fanzine „Die Stimme der Kurve – 117 Prozent Verrückte Köpfe“ heraus. Die VK artikulierten sich mehrfach auch politisch, so sorgten sie 2020 mit einem Transparent für Aufsehen, auf dem sie den damaligen Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) aufgrund seiner restriktiven Migrationspolitik als „Mörder“ bezeichneten.[63][64] Weitere Fanklubs sind Green Black Danube, Grün-Schwarze-Adler und wacker unser. Seit 2010 besteht eine weitere große Gruppe namens Unterland. Eine weitere wichtige Gruppierung war der Fanklub Nordpol Innsbruck, der seit 2003 bestand und für seine politischen Ambitionen bekannt war. 2010 löste sich Nordpol Innsbruck wegen eines Kurvenkonflikts auf. Im März 2019 löste sich mit Fanclub I Furiosi ein weiterer großer Fanclub auf. In dem Fall war der Grund der Verlust des Zaunfetzens bei einem Auswärtsspiel gegen den LASK.[65] Die Fanklubs der Nordtribüne führen freundschaftliche Beziehungen zu den Fans von Eintracht Frankfurt (Ultras Frankfurt, Droogs) und der BSG Chemie Leipzig[66] sowie zu Atalanta Bergamo (Brigate Nerazzurre) und Ternana Calcio (Freak Brothers Ternana).

Titel und Erfolge

  • 3 × Meister der zweitklassigen Ersten Liga: 2004, 2010, 2018
  • 1 × Vizemeister der zweitklassigen Ersten Liga: 2009
  • 1 × Meister der drittklassigen Regionalliga West: 2003

Anmerkung: Der Titel als Drittligameister aus dem Jahre 2003 wurde als Spielgemeinschaft mit der WSG Swarovski Wattens errungen.

Literatur

  • Georg Hermann: FC Wacker Innsbruck – Die Legende. Haymon Verlag, Innsbruck 2010.
Commons: FC Wacker Innsbruck – Sammlung von Bildern und Videos

Einzelnachweise

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