Fabio Abate
Schweizer Politiker
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Fabio Abate (* 4. Januar 1966 in Locarno; heimatberechtigt in Cabbio) ist ein Schweizer Politiker (FDP) und ehemaliges Mitglied zuerst des Nationalrates und dann des Ständerates.

Beruf
Als Notar und Rechtsanwalt (Anwaltspatent seit 1994[1]) spezialisierte er sich unter anderem in Verwaltungsrecht, Kaufvertragsrecht und Zivilrecht.[2]
Politik
Abate war 1996 bis 2001 Mitglied des Municipio (Stadtexekutive) von Locarno.
Am 25. September 2000 rückte er für den zurückgetretenen Gabriele Gendotti in den Nationalrat nach. In den Gesamterneuerungswahlen 2003 und 2007 wurde er in diesem Amt bestätigt. Er nahm dort während seiner ganzen Amtszeit bis 2011 Einsitz in der Finanzkommission, die er 2007 bis 2009 präsidierte. Von 2000 bis 2003 war er zudem Mitglied der Kommission für Rechtsfragen.
Bei den Wahlen 2011 wurde er im zweiten Wahlgang in den Ständerat gewählt und 2015, ebenfalls im zweiten Wahlgang, wiedergewählt. Während seiner gesamten Amtszeit war er Mitglied der Finanzkommission, der Kommission für Rechtsfragen (Präsident 2015 bis 2017) und der Staatspolitischen Kommission. 2019 trat er zum Ende der 50. Legislaturperiode von diesem Amt zurück.[3] Der Ständeratspräsident Jean-René Fournier würdigte bei seiner Verabschiedung der aus dem Rat ausscheidenden Mitglieder die Abate eigene, vornehme, aber oft schwierige Kunst des Schmiedens von Kompromissen, z. B. bei der Beratung des Geldspielgesetzes. Als Präsident der Finanzkommission des Nationalrates habe er schwierige Situationen während der Weltfinanzkrise 2008 gemeistert.[4]
Privates
Abate ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Weblinks
- Fabio Abate auf der Website der Bundesversammlung
- Interessenbindungen von Fabio Abate auf lobbywatch.ch