Fabrikschleichach

Ortsteil von Rauhenebrach From Wikipedia, the free encyclopedia

Fabrikschleichach ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Rauhenebrach im Landkreis Haßberge (Unterfranken, Bayern).[3] Die Gemarkung Fabrikschleichach hat eine Fläche von 0,666 km². Sie ist in 223 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 2985,61 m² haben.[1][4]

Schnelle Fakten Gemeinde Rauhenebrach ...
Fabrikschleichach
Gemeinde Rauhenebrach
Koordinaten: 49° 55′ N, 10° 33′ O
Höhe: 377 m ü. NHN
Fläche: 67 ha[1]
Einwohner: 126 (2. Jan. 2024)[2]
Bevölkerungsdichte: 188 Einwohner/km²
Postleitzahl: 96181
Vorwahl: 09554
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Kuratiekirche St. Kilian und Gefährten
Ehemalige Glasfabrik

Geografie

Das Kirchdorf liegt am Karbach, einem linken Zufluss der Rauhen Ebrach, und ist von allen Seiten (außer dem Süden) von bewaldeten Anhöhen des Steigerwaldes umgeben. Die Staatsstraße 2258 führt nach Karbach (2 km südlich) bzw. nach Unterschleichach (4,2 km nordöstlich). Die Kreisstraße HAS 26/SW 52 führt zur Staatsstraße 2274 bei Dankenfeld (7,7 km östlich) bzw. nach Hundelshausen zur Staatsstraße 2426 (9 km westlich).[5]

Geschichte

1706 wurde eine Glasbläserei errichtet. 1726 kam eine Kapelle hinzu. 1739 bestand Fabrikschleichach aus „sieben Bäw, bei hundert Seelen“.[6] Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Fabrikschleichach 18 Anwesen. Das Hochgericht übte der würzburgische Cent Donnersdorf aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über sämtliche Mannschaften hatte das würzburgische Amt Prölsdorf.[7]

Im Jahre 1802 kam Fabrikschleichach an das Kurfürstentum Bayern, von 1806 bis 1814 gehörte es zum Großherzogtum Würzburg. 1814 wurde dieses in das Königreich Bayern einverleibt. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde Fabrikschleichach Teil der Ruralgemeinde Karbach.[8] Am 1. Juli 1972 wurde die Gemeinde Fabrikschleichach im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die neu gebildete Gemeinde Rauhenebrach eingegliedert.[9]

Fabrikschleichach gewann im Jahre 2003 im Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden“ auf Bezirksebene die Goldmedaille.[10]

Baudenkmäler

In Fabrikschleichach gibt es neun Baudenkmäler:[11]

  • Balthasar-Neumann-Weg 1: Ehemalige Glasfabrik
  • Glashüttenstraße 5: Ehemaliges Hütteninspektorhaus mit Fachwerkscheune und Pumpbrunnen
  • Glashüttenstraße 8: Gasthof Glashütte
  • Zabelsteinstraße 2: Katholische Kuratiekirche St. Kilian und Gefährten
  • Zabelsteinstraße 13: Forstanwesen mit Wohnhaus und Anbau, Scheunen und Einfriedungsmauern
  • Friedhofskreuz
  • Sogenannter Mäuselturm
  • Katholische Kapelle
  • Bildstockfragment

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001811001861001871001885001900001925001950001961001970001987002024
Einwohner 102179164170155208197141134137126
Häuser[12] 20333034333540
Quelle [8][13][14][15][16][17][18][19][20][21][2]
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Religion

Fabrikschleichach ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Vitus (Untersteinbach) gepfarrt.[7][19]

Literatur

Commons: Fabrikschleichach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

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