Failshof
Ortsteil im Markt Burgebrach, Landkreis Bamberg, Bayern, Deutschland
From Wikipedia, the free encyclopedia
Failshof ist ein Gemeindeteil des Marktes Burgebrach im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).[2] Failshof liegt in der Gemarkung Unterneuses.[3]
Failshof Markt Burgebrach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 50′ N, 10° 47′ O |
| Höhe: | 261 m ü. NHN |
| Einwohner: | 35 (31. Dez. 2024)[1] |
| Postleitzahl: | 96138 |
| Vorwahl: | 09546 |

Geografie
Der Weiler liegt auf freier Flur am linken Ufer eines Seitenarms der Rauhen Ebrach. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Bundesstraße 22 bei Oberharnsbach (0,5 km südöstlich) bzw. nach Grasmannsdorf (1,4 km nordwestlich).[4]
Geschichte
Der Ort wurde um das Jahr 1139 als „Fullibach“ erstmals urkundlich genannt. Weitere Nennungen waren „Vulesbach“ (1203) und „Veulsbach“ (1279). Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist der Personenname Fulli. Der Weiler war schon damals dem Domkapitel Bamberg vogtbar.[5]
Failshof gehörte zur Realgemeinde Unterneuses. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Failshof aus zwei Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Burgebrach aus. Das Domkapitel Bamberg war Grundherr der beiden Halbhöfe.[6] Der Ertrag an Getreide und Heu galten als sehr gut, die Viehzucht war vorzüglich.[7]
Im Jahre 1802 kam Failshof an das Herzogtum Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Failshof dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Grasmannsdorf und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Unterneuses zugewiesen.[8] Am 1. Januar 1972 wurde Failshof im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Burgebrach eingemeindet.[9]
Baudenkmäler
- Bildhäuschen[10]
Einwohnerentwicklung
Religion
Failshof ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Vitus (Burgebrach) gepfarrt.[6][18]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Failshof. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 117 (Digitalisat).
- Peter Schneider: Der Steigerwald in der Gesamtschau. Stürtz, Würzburg 1958, DNB 454428790, OCLC 1070929849, S. 168.
- Hildegard Weiß: Stadt- und Landkreis Bamberg (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 21). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1974, ISBN 3-7696-9884-3.
Weblinks
- Failshof in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 25. November 2025.
- Failshof in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 25. November 2025.
- Failshof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 25. November 2025.