Faith Cherotich

kenianische Leichtathletin From Wikipedia, the free encyclopedia

Faith Cherotich (* 13. Juli 2004 im Kericho District) ist eine kenianische Leichtathletin, die sich auf den Hindernislauf spezialisiert hat. 2025 wurde sie in Tokio Weltmeisterin über 3000 Meter Hindernis.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Faith Cherotich


Faith Cherotich (2023)

Nation Kenia Kenia
Geburtstag 13. Juli 2004 (21 Jahre)
Geburtsort Kericho District, Kenia
Größe 167 cm
Karriere
Disziplin Hindernislauf
Bestleistung 8:48,71 min
Trainer Bernard Rono
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
U20-Weltmeisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Olympische Ringe
 Olympische Spiele
Bronze Paris 2024 3000 m Hindernis
Logo der World Athletics
 Weltmeisterschaften
Bronze Budapest 2023 3000 m Hindernis
Gold Tokio 2025 3000 m Hindernis
Logo der World Athletics
 Crosslauf-Weltmeisterschaften
Silber Bathurst 2023 U20-Team
Logo der World Athletics
 U20-Weltmeisterschaften
Bronze Nairobi 2020 3000 m Hindernis
Gold Cali 2022 3000 m Hindernis
letzte Änderung: 5. November 2025
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Sportliche Laufbahn

Erste internationale Erfahrungen sammelte Faith Cherotich im Jahr 2021, als sie bei den U20-Weltmeisterschaften in Nairobi in 9:44,76 min die Bronzemedaille über 3000 Meter Hindernis gewann. Im Jahr darauf siegte sie in 9:16,14 min bei den U20-Weltmeisterschaften in Cali und anschließend wurde sie bei Weltklasse Zürich in 9:06,1 min Dritte. Bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften 2023 in Bathurst lief sie nach 21:10 min auf dem vierten Platz im U20-Rennen ein und sicherte sich in der Teamwertung die Silbermedaille. Im Mai wurde sie bei der Doha Diamond League in 9:06,43 min Dritte und gewann dann bei den Weltmeisterschaften in Budapest in 9:00,69 min die Bronzemedaille hinter der Bahrainerin Winfred Mutile Yavi und ihrer Landsfrau Beatrice Chepkoech. Anschließend wurde sie bei Weltklasse Zürich und beim Prefontaine Classic jeweils Dritte. Im Jahr darauf wurde sie bei der Xiamen Diamond League in 9:05,49 min Zweite und beim Prefontaine Classic gelangte sie mit 9:04,45 min auf Rang drei. Im August gewann sie dann bei den Olympischen Sommerspielen in Paris in 8:55,15 min im Finale die Bronzemedaille hinter der Bahrainerin Yavi und Peruth Chemutai aus Uganda. Daraufhin wurde sie bei der Golden Gala in 8:57,65 min Dritte und siegte in 9:02,36 min beim Memorial Van Damme und sicherte sich damit die Gesamtwertung in der Diamond League.

2025 siegte sie in 9:05,08 min bei der Doha Diamond League sowie anschließend in 9:02,60 min bei den Bislett Games und in 8:53,37 min beim Meeting de Paris. Beim Prefontaine Classic wurde sie mit neuer Bestleistung von 8:48,71 min Zweite und sicherte sich dann mit dem Sieg bei Weltklasse Zürich in 8:57,24 min erneut die Gesamtwertung in der Diamond League. Daraufhin siegte sie bei den Weltmeisterschaften in Tokio in 8:51,59 min im Finale mit neuem Meisterschaftsrekord vor Titelverteidigerin Winfred Yavi.[1]

Persönliche Bestzeiten

  • 1500 m: 4:11,81 min, 11. September 2022 in Zagreb
  • Meile: 4:28,97 min, 11. September 2022 in Zagreb
  • 5000 m: 15:03,78 min, 27. April 2024 in Suzhou
  • 3000 m Hindernis: 8:48,71 min, 5. Juli 2025 in Eugene
Commons: Faith Cherotich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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