Family Gathering

US-amerikanischer Film From Wikipedia, the free encyclopedia

Family Gathering ist ein Dokumentar-Kurzfilm von Lise Yasui aus dem Jahr 1988. Die Dokumentation war zur Oscarverleihung 1989 für den Oscar für den besten Dokumentar-Kurzfilm nominiert.

TitelFamily Gathering
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1989
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Family Gathering
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1989
Länge 60 Minuten
Stab
Regie Lise Yasui, Ann Tegnell
Drehbuch Lise Yasui
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Inhalt

Der Kurzfilm erzählt anhand von privaten Filmaufnahmen, Fotos und Interviews die Geschichte der auf Lise Yasuis Großeltern väterlicherseits Masuo Yasui und Shidzuyo Miyake Yasui zurückgehende japano-amerikanische Familie aus Hood River in Oregon. Der Großvater hatte sich dort als Sechzehnjähriger niedergelassen und ein Geschäft gegründet. Mit seiner Jugendfreundin, der Lehrerin Shidzuyo Miyake Yasui, gründete er dann die Familie mit neun Kindern. Nach dem Angriff auf Pearl Harbour wurden die Familienangehörigen interniert.

Produktion

Der Kurzfilm ging auf eine Abschlussarbeit Lise Yasuis an der Temple University 1983 zurück.[1] Es ist eine klassische Talking-Headsets-Dokumentation, bei der die Aussagen der Befragten durch Bildmaterial ergänzt und bestätigt werden, die Aussagen aber gleichzeitig dem Bildmaterial Struktur und Bedeutung verleihen. Ihr ursprünglicher Ansatz, ihre Familiengeschichte objektiv darzustellen wurde durch widersprüchliche Aussagen in Frage gestellt und führte dazu, dass sie auch ihre eigenen Erinnerungen, etwa zu einem Besuch ihres Großvaters, der nie stattgefunden hat, in Frage stellte.[2] 1989 wurde es durch weiteres Material etwa zu Lise Yasuis Onkel, dem Bürgerrechtler Minoru Yasui erweitert. Diese Fassung von 58 Minuten Länge wurde durch die Corporation for Public Broadcasting gefördert, nachdem die ursprüngliche Arbeit beim San Francisco International Film Festival und dem Chicago International Film Festival ausgezeichnet worden war. Diese längere Fassung wurde 1989 bei PBS in der Reihe American Experience ausgestrahlt und für den Oscar nominiert.[1]

Auszeichnungen

Einzelnachweise

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