Fauji Cement
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Fauji Cement Limited ist ein pakistanischer Baustoffhersteller mit Sitz in Rawalpindi. Das Unternehmen ist der drittgrößte Zementhersteller Pakistans und gehört zur Fauji Foundation, einem Mischkonzern, der überwiegend von der pakistanischen Armee geführt wird. Aufgrund seiner militärischen Verbindungen ist das Unternehmen sowohl wirtschaftlich bedeutsam als auch Gegenstand politischer Kontroversen. Das Unternehmen bietet Produkte wie gewöhnlichen Portlandzement, alkaliarmen gewöhnlichen Portlandzement, sulfatbeständigen Zement, Zement mit niedriger Hydratationswärme und Pamir-Zement/Portland-Kompositzement an. Fauji Cement hat eine Jahresproduktionskapazität von 10,6 Mio. t/a.[3]
| Fauji Cement Limited | |
|---|---|
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| Rechtsform | Börsennotiertes Unternehmen |
| ISIN | PK0074501013 |
| Gründung | 1992 |
| Sitz | Rawalpindi, |
| Leitung | Qamar Manzoor (CEO)[1] |
| Mitarbeiterzahl | 2335 |
| Umsatz | 88,956 Mrd. PKR[2] |
| Branche | Baustoffe |
| Website | https://fccl.com.pk |
| Stand: 2025 | |
Die Produktionsstätten des Unternehmens befinden sich in at Jhang Bahtar, Nizampur, Wah, Dera Ghazi Khan und Hattar.
Das Unternehmen ist an der Pakistan Stock Exchange gelistet und Teil des KSE-30.
Geschichte
Die Fauji Cement Company Limited wurde 1996 als Aktiengesellschaft notiert und nahm 1997 ihren Betrieb auf.[4] Sie begann mit einer täglichen Produktionskapazität von 3700 Tonnen, die inzwischen auf 11.000 Tonnen pro Tag erweitert wurde.
Im Jahr 2022 nahm FCCL zwei Erweiterungsprojekte in Betrieb und avancierte damit zum zweitgrößten Zementhersteller in Nordpakistan und zum drittgrößten in ganz Pakistan.[5] Das Unternehmen erweiterte seine Produktionskapazitäten am Standort Nizampur in Khyber Pakhtunkhwa und am Standort Dera Ghazi Khan im Punjab. Die Erweiterung in Nizampur, die die Produktionskapazität um 2,05 Mio. t erhöhte, ging im vierten Quartal 2022 in Betrieb.[6]
Die Gesamtkosten des Projekts beliefen sich auf 27 Mrd. Rupien, wovon 17 Mrd. Rupien über Fremdkapital und 10 Mrd. Rupien über Eigenkapital finanziert wurden. Die Erweiterung in Dera Ghazi Khan, die ebenfalls 2,05 Millionen Tonnen zusätzliche Kapazität umfasste, ist in 2024 in Betrieb gegangen.
