Feeding Our Future

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Feeding Our Future ist eine als Hilfsorganisation gegründete Nichtregierungsorganisation in den USA, die das Ziel hat, Essen für Schulen bereitzustellen.

Nach dem Entzug der Gemeinnützigkeit durch den Internal Revenue Service (IRS) im Jahr 2020 und nachfolgenden Strafermittlungen des FBI hat sich im Jahr 2022 herausgestellt, dass beträchtliche Anteile von COVID-19 Fördergeldern der US-Bundesregierung veruntreut wurden.[1] Die Täter erschlichen sich Gelder aus Bundesprogrammen des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) für die Kinder- und Erwachsenennahrung, insbesondere aus dem Child and Adult Care Food Program (CACFP) und dem Summer Food Service Program. Der Gesamtbetrag des Betrugs wird auf etwa 250 bis 350 Millionen US-Dollar geschätzt, von denen nur rund 3 Prozent tatsächlich für Mahlzeiten verwendet wurde. Stattdessen flossen die Mittel größtenteils in Luxusgüter, Immobilien im Ausland und Geldwäsche. Bis Februar 2026 wurden 78 Personen angeklagt, darunter vorwiegend Mitglieder der somalischstämmigen Community in Minneapolis sowie die Gründerin Aimee Bock. Über 50 der Angeklagten haben gestanden, mehrere wurden per Jury verurteilt, etwa zu Haftstrafen von bis zu 28 Jahren. Weitere Prozesse sind im Jahr 2026 geplant.

Die Ermittlungen durch FBI, IRS und DOJ mit forensischen Buchprüfern, die die Geldströme nachverfolgen, dauern an. Bisher wurden rund 75 Millionen US-Dollar eingezogen. Die US-Bundesbehörden haben daraufhin die Zahlungen aller Fördergelder für Kinderbetreuung an den US-Bundesstaat Minnesota eingestellt.[2][3][4][5]

Einzelnachweise

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