Felicitas Brucker
deutsche Theaterregisseurin
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Felicitas Brucker (* 1974 in Stuttgart)[1] ist eine deutsche Theaterregisseurin.
Leben
Felicitas Brucker studierte Theaterwissenschaften, Neue Deutsche Literatur und Kommunikationswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München.[2] Anschließend folgte ein Regiestudium am Goldsmiths College an der University of London.[3] Zwischen 2003 und 2006 war sie Regieassistentin an den Münchner Kammerspielen, an denen sie auch inszenierte.[1] Es folgten Inszenierungen am Schauspielhaus Wien,[4] Maxim-Gorki-Theater Berlin,[5] Thalia Theater Hamburg,[6] Theater Freiburg,[7] Schauspiel Hannover,[8] Theater Basel,[9] Nationaltheater Mannheim,[10] Schauspiel Frankfurt,[11] Schauspielhaus Zürich[12] und den Münchner Kammerspielen.[13][14]
2009 war sie Jurymitglied für den Mülheimer Dramatikpreis.[1]
Zwischen 2009 und 2014 war Brucker Hausregisseurin am Schauspielhaus Wien.[15]
Brucker lebt mit Familie in Paris.[16]
Inszenierungen (Auswahl)
- 2007: hamlet ist tot. keine schwerkraft von Ewald Palmetshofer, Schauspielhaus Wien[4]
- 2008: Urfaust von Johann Wolfgang Goethe, Maxim-Gorki-Theater Berlin[5]
- 2008: Amoklauf mein Kinderspiel von Thomas Freyer, Thalia Theater Hamburg[6]
- 2008: Frühlings Erwachen nach Frank Wedekind, Theater Freiburg[7]
- 2008: Lilja 4-ever nach Lukas Moodysson, Maxim-Gorki-Theater Berlin
- 2009: faust hat hunger und verschluckt sich an einer grete (UA) von Ewald Palmetshofer, Schauspielhaus Wien[17]
- 2009: Orestie nach Aischylos, Theater Freiburg[18]
- 2009: Geschlossene Gesellschaft von Jean-Paul Sartre, Maxim-Gorki-Theater Berlin[19]
- 2010: Kassandra oder die Welt als Ende der Vorstellung (UA) von Kevin Rittberger, Schauspielhaus Wien[20]
- 2010: Adams Äpfel von Anders Thomas Jensen, Schauspiel Hannover[8]
- 2010: Penthesilea von Heinrich von Kleist, Maxim-Gorki-Theater Berlin[21]
- 2011: Körpergewicht. 17 % von Ewald Palmetshofer, Schauspielhaus Wien[22]
- 2011: der Garten (UA) von Anja Hilling, Schauspielhaus Wien[23]
- 2011: tier. man wird doch bitte unterschicht von Ewald Palmetshofer, Schauspielhaus Wien[24]
- 2012: Die Jungfrau von Orleans von Friedrich Schiller, Theater Freiburg[25]
- 2014: Aller Tage Abend (UA) von Jenny Erpenbeck, Schauspielhaus Wien[26]
- 2014: Die Welt von Gestern. 4. Folge: Die Agonie des Friedens von Ferdinand Schmalz, Schauspielhaus Wien[27]
- 2014: Sinfonie des sonnigen Tages (UA) von Anja Hilling und Mouse on Mars, Schauspielhaus Wien[28]
- 2015: Ödipus nach Sophokles, Euripides und Aischylos, Theater Freiburg[29]
- 2015: Nirgends in Friede. Antigone von Darja Stocker, Theater Freiburg[30]
- 2016: Retten, was zu retten ist (UA) von Philippe Heule, Theater Basel[9]
- 2016: Così fan tutte von Wolfgang Amadeus Mozart, Theater Freiburg[31]
- 2017: Eurotopia, Theater Freiburg[32]
- 2017: Das Recht des Stärkeren (UA) von Dominik Busch, Theater Basel[33]
- 2018: die unverheiratete von Ewald Palmetshofer, Theater Basel[34]
- 2018: Die Wahlverwandtschaften nach Johann Wolfgang von Goethe, Schauspielhaus Zürich[12]
- 2019: Meine geniale Freundin nach Elena Ferrante, Nationaltheater Mannheim[10]
- 2019: Die Ratten von Gerhart Hauptmann, Schauspiel Frankfurt[11]
- 2021: Die Politiker von Wolfram Lotz, Münchner Kammerspiele[14]
- 2021: Meine geniale Freundin – Teil 2 nach Elena Ferrante, Nationaltheater Mannheim[35]
- 2021: Michael Kohlhaas von Heinrich von Kleist, Schauspiel Frankfurt[36]
- 2026: Love me tender. Nach dem Roman von Constance Debré, Münchner Kammerspiele[37][38]