Felix Dachsel

deutscher Journalist From Wikipedia, the free encyclopedia

Felix Dachsel (* 1987)[1] ist ein deutscher Journalist.

Leben

Dachsel wuchs in Schlaitdorf im Landkreis Esslingen auf. Er besuchte das Hölderlin-Gymnasium in Nürtingen. Er studierte Neuere Deutsche Literatur, Psychologie und Spanisch an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Politikwissenschaft und Islamwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, schloss aber keinen der Studiengänge ab. Er besuchte die Henri-Nannen-Schule und war Redakteur der taz. Sein Studentenleben thematisierte er in der Kolumne Uni-Loser für Spiegel Online sowie im Buch Abwarten und Bier trinken (2015). 2015 wurde er Redakteur der Wochenzeitung Die Zeit, wo er am Aufbau des Print-Ressorts „Z“ beteiligt war.[2][3][1]

2018 verließ Dachsel Die Zeit und wurde Nachfolger von Laura Himmelreich als Chefredakteur der deutschen Online-Ausgabe von Vice.[4] 2019 übernahm er von Himmelreich den Posten als Chefredakteur aller deutschsprachigen Ausgaben des Online- und Print-Magazins.[5] Dort deckte er 2021 Verwicklungen deutscher Politiker in die Aserbaidschan-Affäre auf.[6] 2022 wurde er als Chefredakteur von Tim Geyer abgelöst.[7] Im November 2022 wurde Dachsel stellvertretender Leiter des Reporter-Ressorts beim Spiegel.[8]

Dachsel ist Mitglied der SPD.[9]

Buch

  • Abwarten und Bier trinken. Aus dem Leben eines Leistungsverweigerers. Piper Verlag, 2015, ISBN 978-3-492-30661-4.

Literatur

  • Wir dürfen nicht den Fehler machen und mit unseren Anhängern altern. Interview. In: journalist. Das Medienmagazin. 8.2019, S. 35–40.

Einzelnachweise

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