Felix Eitner

deutscher Schauspieler (1967–2025) From Wikipedia, the free encyclopedia

Felix Eitner (* 27. Februar 1967 in Freiburg im Breisgau; † 8. November 2025 in Memmingen) war ein deutscher Schauspieler.

Leben

Schon als 14-Jähriger stand Eitner für die Kinderserie Schau ins Land vor der Kamera, die 1983 von der ARD ausgestrahlt wurde.[1] Seine Schauspielausbildung erhielt er an der Folkwang-Hochschule in Essen, an der Otto-Falckenberg-Schule in München und an der École de Théatre Jacques Lecoq in Paris.[2]

Es folgten zahlreiche Theaterengagements in München, Konstanz, Zürich, Bern und Basel. Mit Rainer Matsutanis Nur über meine Leiche wurde er 1995 einem breiten Publikum bekannt und wirkte danach in über 70 Film- und Fernsehproduktionen mit.[3][4]

In Roland Suso Richters Samstags, wenn Krieg ist (Buch: Klaus-Peter Wolf) aus der Reihe Polizeiruf 110 spielte Eitner 1994 die Rolle des geistig behinderten jüngeren Bruders Yogi, der Zeuge eines Mordes wird und das traumatische Erlebnis – zunächst sprachlos – durch sein Verhalten zu signalisieren versucht.

Für die Darstellung des „TS“ in Friedemann Fromms Brüder auf Leben und Tod erhielt Eitner 1996 den Max-Ophüls-Preis als bester Nachwuchsschauspieler. In der vielfach prämierten Fernsehproduktion Der Tunnel (2001)[5] spielte er neben Heino Ferch und Sebastian Koch die Rolle des Fluchthelfers Fred von Klausnitz.

Für seine Darstellung des Bruders Fritz Steiff im Fernsehdrama Margarete Steiff (2005) erhielt er gemeinsam mit Heike Makatsch einen Bambi.

Von 2006 bis 2009 war er in der Krimireihe Polizeiruf 110 als in Schwerin tätiger Kriminalhauptkommissar Markus Tellheim zu sehen. 2008 spielte er in Doris Dörries Kinofilm Kirschblüten – Hanami die Rolle des Klaus Angermeier.[6]

Zwischen 2012 und 2017 übernahm Eitner in der komödiantischen Krimiserie Alles Klara eine der Hauptrollen als Kriminalhauptkommissar Paul Kleinert.[7]

Von Januar 2024 bis zum 2. November 2025 stand er mit Unterbrechungen mit dem Stück Eingeschlossene Gesellschaft (Buch: Jan Weiler) auf Tournee.

Felix Eitner starb am 8. November 2025 im Alter von 58 Jahren in seiner Wahlheimat Memmingen.[8][9]

Filmografie (Auswahl)

Hörspiele

Literatur

Einzelnachweise

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