Felix Plieninger
deutscher Paläontologe
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Leben und Wirken
Plieninger studierte bei Karl Alfred von Zittel in München und arbeitete von 1899 bis 1901 am Stuttgartert Naturalienkabinett. Er habilitierte sich anschließend an der Universität Tübingen bei Ernst Koken. Ab 1907 war er Professor für Geologie und Mineralogie an der Landwirtschaftlichen Hochschule Hohenheim und von 1927 bis 1928 deren Rektor.[2] 1934 wurde er emeritiert.
Plieninger ist insbesondere für Forschungen zu Pterosauriern (Flugsauriern) bekannt. Von ihm stammt 1895 die Unterteilung in Langschwanz- und Kurzschwanzflugsaurier. Auch über die Zusammenhänge zwischen Ausgangsgestein und Bodenbeschaffenheit hat er publiziert.
1951 wurde er Ehrenmitglied des Vereins für vaterländische Naturkunde in Württemberg.[3]
Mitgliedschaften
- 1891 Deutsche geologische Gesellschaft
- 1908 Schweizerische geologische Gesellschaft
- 1910 Geologische Vereinigung
- 1912 Paläontologische Gesellschaft
Schriften
- Beiträge zur Kenntnis der Flugsaurier. In: Palaeontographica. Band 48, 1901, S. 65–90,
- Pterosauria. In: J. F. Pompeckij (Hrsg.): Collection: Fossilium catalogus. 1: Animalia. Pars 45, Berlin 1929
- Die Pterosaurier der Juraformation Schwabens. In: Palaentographica. Band 53, 1907, S. 209–314
Literatur
- Karl Staesche: Felix Plieninger. In: Jahreshefte der Gesellschaft für vaterländische Naturkunde in Württemberg. 110. Jahrgang, 1953, III. Nachrufe, S. 5.