Felix Stalder

Schweizer Kultur- und Medienwissenschaftler From Wikipedia, the free encyclopedia

Felix Stalder (* 1968 in Basel) ist ein Schweizer Kultur- und Medienwissenschaftler.

Felix Stalder (2010)

Wirken

Felix Stalder studierte in Basel und promovierte an der Universität Toronto. Anschließend arbeitete er als Postdoktorand an der Queen’s University in Kingston, bevor er 2003 in die Schweiz zurückkehrte.[1]

Stalder ist Professor für Digitale Kultur und Theorien der Vernetzung an der Zürcher Hochschule der Künste, Mitglied des World-Information-Institutes in Wien und langjähriger Moderator von <nettime>,[2] einer internationalen Mailingliste zur Netzkritik. Er beschäftigt sich mit dem Wechselverhältnis von Gesellschaft, Kultur und Technologien und forscht u. a. zu Digitalität, Urheberrecht, Commons, Privatsphäre, Kontrollgesellschaft und Subjektivität.

Neben wissenschaftlichen übt er auch umfangreiche publizistische, kulturelle und politische Tätigkeiten aus. Er ist u. a. Mitbegründer der Digitalen Allmend (Zürich), der Initiative Kunstfreiheit.ch und des Netzpolitischen Abendes (Wien). Er organisierte, gemeinsam mit Konrad Becker, interdisziplinäre Konferenzen, etwa Open Cultures[3] (Wien, 2003), World-Information City[4] (Bangalore, 2005, Paris, 2009), Deep Search. Politik des Suchens jenseits von Google[5] (Wien, 2008, 2010), Shared Digital Futures[6] (Wien 2013) und Algorithmic Regimes[7] (Wien, 2015).

Er lebt und arbeitet in Wien und Zürich.

Schriften (Auswahl)

Autor

Herausgeber

Einzelnachweise

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