Fenkensees

Gemeindeteil von Seybothenreuth im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern) From Wikipedia, the free encyclopedia

Fenkensees ist ein Gemeindeteil von Seybothenreuth im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern).[2] Fenkensees liegt in der Gemarkung Seybothenreuth.[3]

Schnelle Fakten Gemeinde Seybothenreuth ...
Fenkensees
Koordinaten: 49° 54′ N, 11° 44′ O
Höhe: 491 m ü. NHN
Einwohner: 72 (Apr. 2020)[1]
Postleitzahl: 95517
Vorwahl: 09278
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Geografie

Das Dorf liegt nördlich des Seybothenreuther Forsts in der Talsenke des dort entspringenden Mühlbachs, eines linken Zuflusses des Rostinggrabens. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Döberschütz zur Staatsstraße 2463 (2 km nordöstlich) bzw. nach Seybothenreuth (1,9 km südwestlich).[4]

Geschichte

Der Ort wurde 1398 als „Fenkengeseß“ erstmals urkundlich erwähnt.[1]

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Fenkensees aus 8 Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtvogteiamt Bayreuth zu. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Hofkastenamt Bayreuth. Grundherren waren das Hofkastenamt Bayreuth (3 Höfe, 2 Halbhöfe), das Amt Weidenberg (2 Halbhöfe) und das Gotteshaus Birk (1 Halbhöflein).[5]

Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Bayreuth. Mit dem Gemeindeedikt wurde Fenkensees dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Seybothenreuth zugewiesen. Zugleich entstand die Ruralgemeinde Fenkensees. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Weidenberg zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Bayreuth. In der freiwilligen Gerichtsbarkeit unterstand ein Anwesen bis 1819 dem Patrimonialgericht Birk. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 erfolgte die Eingemeindung nach Seybothenreuth.[6][7]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001861001871001885001900001925001950001961001970001987002020
Einwohner 64919185878111278736772
Häuser[8] 9111011111316
Quelle [6][9][10][11][12][13][14][15][16][17][1]
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Religion

Fenkensees ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Michael (Weidenberg) gepfarrt.[5][15]

Literatur

Fußnoten

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