Fentrazamid

chemische Verbindung From Wikipedia, the free encyclopedia

Fentrazamid ist ein Pflanzenschutzwirkstoff aus der Gruppe der Herbizide, der zur Bekämpfung von Unkräutern eingesetzt wird.[1]

Schnelle Fakten Strukturformel, Allgemeines ...
Strukturformel
Strukturformel Fentrazamid
Allgemeines
Name Fentrazamid
Andere Namen

4-(2-Chlorphenyl)-N-cyclohexyl-N-ethyl-5-oxo-4,5-dihydro-1H-tetrazol-1-carboxamid[1]

Summenformel C16H20ClN5O2
Kurzbeschreibung

farblose Kristalle[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 158237-07-1
EG-Nummer (Listennummer) 605-140-1
ECHA-InfoCard 100.130.649
PubChem 3081363
ChemSpider 2338981
Wikidata Q22809052
Eigenschaften
Molare Masse 349,82 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[2]

Schmelzpunkt

79 °C[1]

Löslichkeit

2,3 mg/L (20 °C, Wasser)[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung[2]
Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 400
P: 273[2]
Toxikologische Daten

>5000 mg·kg−1 (LD50, Ratte, oral)[1]

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).
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Eigenschaften

Studien zeigten, dass Fentrazamid bei der Bekämpfung von Unkräutern in Reisfeldern eine Bekämpfungseffizienz von mehr als 89,6 % erzielte. Zu den Unkräutern, die bekämpft wurden, gehörten u. a. Hühnerhirse und Niederliegendes Büchsenkraut. Fentrazamid zeigte sich bei Konzentrationen von 200–250 g a. i./hm² für Reis als unbedenklich.[3][4]

Synthese

Die Synthese von Fentrazamid ist in der folgenden Reaktionssequenz beschrieben:[5]

Fentrazamid Synthese
Fentrazamid Synthese

Handelsname

Ein Pflanzenschutzmittel mit dem Wirkstoff Fentrazamid wird unter den Handelsnamen Yaiba (mit Pyrimisulfan), Bodyguard (mit Tefuryltrion), Lecspro (mit Propanil) vermarktet.[5]

Zulassung

In Deutschland und der EU sind keine Pflanzenschutzmittel zugelassen, die diesen Wirkstoff enthalten.[1]

Einzelnachweise

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