Fer de Berlin

Berliner Gusseisen From Wikipedia, the free encyclopedia

Als fer de Berlin („Berliner Eisen“) wurden vor allem im 19. Jahrhundert gusseiserne Kunstgegenstände wie Denkmäler, Schmuckgegenstände (Berliner Eisenschmuck) und Grabkreuze genannt, die in der Königlich Preußischen Eisengießerei in Berlin hergestellt wurden. Diese entstanden häufig in enger Zusammenarbeit mit Künstlern, die in Berlin arbeiteten und wirkten, unter anderem Karl Friedrich Schinkel, und wurden international vertrieben. Die Technik des Eisenkunstgusses wurde wesentlich durch den Berliner Eisenkunstgießer Conrad Geiß geprägt.

Louisen­denkmal in Gransee (Brandenburg) von Karl Friedrich Schinkel

Zu den Beispielen gehören das Nationaldenkmal für die Befreiungskriege in Berlin oder die zwei Portale der Berliner Bauakademie.

Commons: Fer de Berlin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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