Ferdinand Hauthal
deutscher Klassischer Philologe und Gymnasiallehrer
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Ferdinand Hauthal oder Ferdinand Hauthal-Franke, Pseudonym F. F. Franke und Friedrich Vogelleim[1] (geboren 30. September 1803 in Frankenhausen; gestorben 20. Juni 1870 ebenda) war ein deutscher Lehrer und Klassischer Philologe.[2]
Leben
Nach dem Besuch des Lyceums in seiner Heimatstadt und des Gymnasiums in Rudolstadt studierte Hauthal ab 1821 zunächst an der Georg-August-Universität Göttingen und ab 1824 an der Universität Leipzig. Ab 1827 arbeitete er als Lehrer in Hofwyl, ab 1829 in Paris, England und Italien und 1833 bis 1835 am Blochmannschen Institut in Dresden. Dort privatisierte er, siedelte zeitweilig nach Berlin über und wirkte 1845 bis 1846 als Lehrer an der Realschule zu Erfurt.[2]

Ab 1846 lebte Hauthal als Privatier in Bonn, um 1850 am Gesamtgymnasium Leipzig wiederum als Lehrer tätig zu werden. Anschließend zog er sich ins Privatleben zurück; anfangs in Berlin, ab 1866 in seiner Geburtsstadt, wo er 1870 im Alter von 59 Lebensjahren starb.[2]
Schriften (Auswahl)
- Aulus Persius Flaccus: Auli Persii Flacci Satira prima. Ad XXX ed. antiquissimas undecunque collectas maximamque partem nunc primum collatas / Aulus Persius Flaccus. Ed. et castigata a Ferdiando Hauthal, Lipsiae: Baumgärtner, 1833
- Geschichte der Sächsischen Armee in Wort und Bild
- zweite Auflage, Verlag von J. G. Bach, Leipzig 1859; Volltext-Digitalisat über die Österreichische Nationalbibliothek
- Commentarii in Q. Horatium Flaccum : [Scholia Horatiana quae feruntur] / Acro ; Porphyrio. Ed. Ferdinandus Hauthal, 2 Bände, Berolini 1864–1866
- Neudruck der Ausgabe, Amsterdam: P. Schippers, 1966