Ferdinand Schebek

österreichischer Maler (1875-1949) From Wikipedia, the free encyclopedia

Ferdinand Schebek (* 23. Februar 1875 in Wien; † 29. Oktober 1949 ebenda)[1][2] war ein österreichischer Maler und Illustrator des 20. Jahrhunderts.

Selbstporträt Ferdinand Schebek, 1921, Kreide, Grafit auf Papier, in der Sammlung des Salzburg Museum
Ferdinand Schebek, Geiß mit Rehkitz auf einer Lichtung, Öl auf Leinwand, 1930

Leben und Werk

Ferdinand Schebek wurde 1875 in Wien geboren und studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien[2][3]. Er lebte und wirkte hauptsächlich in Berlin.[1] Schebek war Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands und in der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft.[4]

Seine Bilder und Zeichnungen wurden auch als Illustrationen für zahlreiche Bücher, Zeitschriften und Postkarten verwendet. 1939 und 1940 wurden insgesamt vier seiner Werke im Rahmen der Großen Deutschen Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst ausgestellt.

Weitere Informationen Jahr, Titel ...
JahrTitelArtLfd. Nummer
1939Bleßhühner am Tegeler SeeÖlgemälde983
1940LeopardenÖlgemälde1027
1940Spielende LeopardenMonotypie1028
1940Braunbärin mit JungenMonotypie1029
Schließen

Er malte vor allem Tiere, Landschaften, Genreszenen und Stillleben in realistischem Stil in Öl und Aquarell. Einige seiner Werke sind heute im Museumsbestand des Salzburg Museum.[5][6] Seine Werke wurden mehrmals auf öffentlichen Auktionen angeboten, unter anderem bei Dorotheum und Lempertz[7][8]. Er starb 1949 in Wien.

Literatur

  • Ulrich Thieme, Felix Becker, Hans Vollmer: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler: von der Antike bis zur Gegenwart, Bd. 29. E. A. Seemann, 1978, S. 386.
  • Busse, Joachim: Internationales Handbuch aller Maler und Bildhauer des 19. Jahrhunderts. 1977, ISBN 3-9800062-0-4, S. 1109.
  • Bénézit, Emmanuel: Dictionnaire critique et documentaire des peintres, sculpteurs, dessinateurs et graveurs de tous les temps et de tous les pays, Bd. 12. Gründ, 1999, ISBN 2-7000-3010-9, S. 386.
  • Allgemeines Künstlerlexikon: Bio-bibliographischer Index A-Z, Bd. 8. Saur, ISBN 3-598-23910-6, S. 750.

Quellen

Related Articles

Wikiwand AI