Feusdorf
Gemeinde in Deutschland
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Feusdorf ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Gerolstein an.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 50° 21′ N, 6° 37′ O | |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Vulkaneifel | |
| Verbandsgemeinde: | Gerolstein | |
| Höhe: | 518 m ü. NHN | |
| Fläche: | 4,42 km² | |
| Einwohner: | 494 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 112 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 54584 | |
| Vorwahl: | 06597 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DAU | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 2 33 023 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Kyllweg 1 54568 Gerolstein | |
| Website: | www.feusdorf.de | |
| Ortsbürgermeister: | Franz-Josef Hilgers | |
| Lage der Ortsgemeinde Feusdorf im Landkreis Vulkaneifel | ||



Geographische Lage
Geschichte
Feusdorf wurde erstmals im Jahre 1373 als „Feußdorf“ urkundlich erwähnt.
- Bevölkerungsentwicklung
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Feusdorf, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]
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Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat in Feusdorf besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]
Bürgermeister
Franz-Josef Hilgers wurde 2004 Ortsbürgermeister von Feusdorf.[5] Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 65,80 % in seinem Amt bestätigt.[6] Da bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 kein Wahlvorschlag eingereicht wurde, obliegt die Neuwahl des Bürgermeisters gemäß rheinland-pfälzischer Gemeindeordnung dem Rat.[7] Dieser konnte ebenfalls keinen Kandidaten finden. Der bisherige Ortsbürgermeister Franz-Josef Hilgers führt die Aufgaben geschäftsführend weiter.[8]
Wappen
| Blasonierung: „In Gold ein schwarzes Hirschgeweih mit silbernem Grind, belegt mit rotem, fünflatzigen Turnierkragen.“[9] | |
| Wappenbegründung: Feusdorf gehörte zur Herrschaft Jünkerath in der Grafschaft Blankenheim, bis Ende des 18. Jahrhunderts das linke Rheinufer nach dem Ersten Koalitionskrieg französisch wurde. Auf diese Zugehörigkeit weist die Farbgebung in Schwarz, Gold und Rot hin, die als Farben der Grafschaft in das Wappen übernommen wurden, wie auch der rote Turnierkragen, der sich stets auf dem Manderscheid-Blankenheimer Löwen als Wappentier der Grafschaft befindet. Das Hirschgeweih mit Grind wurde von einem Siegel des Clais von Feusdorf aus dem Jahre 1373 übernommen. |
Siehe auch
Weblinks
- Internetpräsenz der Ortsgemeinde Feusdorf
- Ortsgemeinde Feusdorf auf den Seiten der Verbandsgemeinde Gerolstein
- Zur Ortsgemeinde Feusdorf gibt es Einträge in der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier.
- Literatur über Feusdorf in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie

