Figerhorn

Berg in der Glocknergruppe in Osttirol From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Figerhorn ist ein 2743 m ü. A.[1] hoher Berggipfel der Glocknergruppe in Osttirol. Der Name des Figerhorns leitet sich vom Lagenamen Figer ab, der vom romanischen vicus (Dorf) stammt. Figer ist zudem der alte Namen von Großdorf.[2]

Schnelle Fakten
Figerhorn
Blick vom Tschadinhorn auf Figerhorn (links) und Freiwandspitze (rechts)
Blick vom Tschadinhorn auf Figerhorn (links) und Freiwandspitze (rechts)
Höhe 2743 m ü. A.
Lage Osttirol, Österreich
Gebirge Glocknerkamm, Glocknergruppe
Koordinaten 47° 1′ 53″ N, 12° 40′ 30″ O
Figerhorn (Tirol)
Figerhorn (Tirol)
Normalweg vom Lucknerhaus über die Greiwiesen (unschwierig)
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Lage

Das Figerhorn liegt im Süden des mittleren Südkamms des Glocknerkamms. Der Gipfel befindet sich zwischen der Foledischnitz (2445 m ü. A.) im Westen, der Freiwandspitze (2919 m ü. A.) im Norden und dem Predigerstuhl (2265 m ü. A.) im Osten, wobei die Jörgenwinkelscharte (2630 m ü. A.) die Trennung zwischen Figerhorn und Freiwandspitze markiert. Nach Süden fällt das Figerhorn über die Greiwiesen zum Greibichl (2247 m ü. A.) ab. An der Westflanke des Figerhorns entspringt der Burger Bach (auch: Wurgerbach). Nördlich befindet sich das Tal des Teischnitzbachs, östlich und südlich verläuft das Ködnitztal. Benachbarte Stützpunkte sind das Lucknerhaus, die Huteralm und die Jörgnalm im Osten, die Pifanghütte im Nordwesten und Lucknerhütte im Nordosten sowie die Ortschaft Burg im Südwesten.

Aufstiegsmöglichkeiten

Der Normalweg auf das Figerhorn führt vom Lucknerhaus nach Westen über die Greiwiesen zum Greibichl. Von dort zweigt der Weg nach Norden ab und verläuft weiter über die Greiwiesen bzw. den Südabhang des Figerhorns unschwer zum Gipfel des Figerhorns.

Gipfelkreuz

Gipfelkreuz Figerhorn

Das Gipfelkreuz am Figerhorn wurde aus Edelstahl gefertigt und 2007 aufgestellt. Es erinnert an einen bei einem Arbeitsunfall tödlich verunglückten Freund und wurde vom Krampusverein finanziert, bei dem der Verunglückte Mitglied war. Gefertigt wurde das Kreuz von einem befreundeten Schlosser des Opfers. Im Zentrum des Gipfelkreuzes, umgeben von einem Strahlenkranz, befindet sich ein kleines Kruzifix, darunter eine Gedenktafel und ein Foto des Verunglückten. An der Einweihungs- und Gedenkmesse des Kreuzes nahmen 250 Personen teil.[3]

Einzelnachweise

Literatur

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