Filshof
Gemeindeteil des Marktes Marktleugast im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern)
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Filshof ist ein Gemeindeteil des Marktes Marktleugast im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern).[2] Filshof liegt in der Gemarkung Marienweiher.[3]
Filshof Markt Marktleugast | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 9′ N, 11° 39′ O |
| Höhe: | 567 m ü. NHN |
| Einwohner: | 10 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95352 |
| Vorwahl: | 09255 |
Geografie
Die Einöde liegt auf einer Rodungsinsel der Filshöhe (584 m ü. NHN). Ein Anliegerweg führt 0,6 km nordöstlich zu einer Gemeindeverbindungsstraße, die in Nord-Süd-Richtung von Steinbach nach Hanauerhof verläuft.[4]
Geschichte
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Filshof aus zwei Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Marktschorgast aus. Das Spital Kupferberg war Grundherr der beiden Halbhöfe.[5]
Mit dem Gemeindeedikt wurde Filshof dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Marienweiher und der im selben Jahr gebildeten Gemeinde Marienweiher zugewiesen.[6] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Filshof am 1. Januar 1977 in die Gemeinde Marktleugast eingegliedert.
Baudenkmäler
- Haus Nr. 1: Türrahmung des ehemaligen Wohnstallhauses
- Haus Nr. 2: Türrahmung
In den 1960er Jahren standen noch die Häuser.[7]
Einwohnerentwicklung
Religion
Filshof ist katholisch geprägt und nach Mariä Heimsuchung in Marienweiher gepfarrt.[5][16]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Filshof. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 136 (Digitalisat).
- Erich Freiherr von Guttenberg, Hanns Hubert Hofmann: Stadtsteinach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 3). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 451738985 (Digitalisat).
- Otto Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland : Lexikon. Ackermann-Verlag, Hof 1993, ISBN 3-929364-08-5, Sp. 122.
- Karl-Ludwig Lippert: Landkreis Stadtsteinach (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 20). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453135242, S. 21.
Weblinks
- Filshof in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 14. August 2021.
- Filshof in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 14. August 2021.
- Filshof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 14. August 2021.